Was sind die Vorteile der Wiedereingliederung nach langer Krankheit?

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3 Antworten

Bei einer Wiedereingliederungsmassnahme wird normalerweise die tägliche Arbeitszeit dem Eingliederungsfortschritt angepasst, als auch die Arbeitsbelastung schrittweise gesteigert, um zu verhindern, dass der Arbeitnehmer aufgrund von Überforderung sofort wieder ausfällt. Je nach Krankheit und Folgen der Krankheit kann auch ein neuer besser geeigneter Arbeitsplatz angeprobt werden. Soweit der Betrieb einen eigenen Werksgesundheitsdienst hat, wird dieser in diesem Zeitraum den Mitarbeiter speziell betreuen.

Nach 7 Wochen Krankheit gigt es normalerweise noch keine Wiedereingliederungsmaßnahme. Zu diesem Zeitpunkt ist die Entgeltfortzahlung des Arbeitgebers gerade mal eine Woche überschritten und die Krankenkasse hat für eine Woche Krankengeld gezahlt. Für die Zeit einer Wiedereingliederung (in der Regel 4 Wochen) nach einer längeren Krankheit und dem Bezug des Krankengeldes von der KK daran anschliessende Rehamaßnahme des Rentenversicherungsträgers wird die Arbeitszeit schrittweise wieder auf die Vollarbeitszeit vor der Krankheit erhöht. Für die Zeit der Rehamaßnahme und der Wiedereingliederungszeit bezieht der Arbeitnehmer Übergangsgeld von der Rentenversicherung.

meiner meinung nach bekommt man erst eine wiedereingliederung wenn man mindestens mal so um die 6 bis 9 monate krank ist.

man möchte den erkrankten ja nicht gleich wieder VOLL fordern, daher fängt man auch erst mit 2 stunden pro tag an. das steigert sich bis auf 8 stunden. in diser zeit arbeitet man nur auf frühschicht und muss eventuell keine mittag,-oder nachtschicht bzw. an wochenenden arbeiten.

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