Was sind die negativen Aspekte an einem Mietkaufvertrag?

1 Antwort

Die Miete bei Mietkauf beinhaltet natürlich Finanzierungskosten, d.h. man sollte darauf achten, daß der gesamte Preis unter dem Strich so nicht deutlich höher ausfällt als der Wert der Immobilie, die per Darlehen finanziert wird.

Es ist darauf zu achten, wie der Mietkaufvertrag gekündigt werden kann. Will man z.B. beruflich bedingt umziehen oder hat doch ein geeignetes Objekt zum Kauf gefunden, so ist das Ende von Mietkaufverträgen nicht so schnell herbeizuführen wie bei reiner Miete.

Weiterhin sollte man sich Gedanken machen, was im Fall von Arbeitslosigkeit oder anderen finanziellen Engpässen passiert. Kündigt der Vermieter/Verkäufer den Vertrag, so liefen Finanzierungskosten für den Kauf an den Vermieter, die nun jedoch verloren sind, da man die Immobilie ja nicht mehr kaufen möchte. Die Flexibilität ist daher stark eingeschränkt.

Letzter Punkt: sollte der Vermieter in Insolvenz gehen, kann das Objekt Bestandteil der Insolvenzmasse werden. Hier muss man auf die Eintragung eines Eigentumsvorbehalts achten, damit die Immobilie vor Insolvenz der Vermieters/Verkäufers geschützt ist.

Es gibt also Licht und Schatten... normalerweise ist man flexibler und günstiger mit den eigenen Darlehen. Falls nicht, hat vielleicht die Immobilie einen Haken, der sich nicht sofort offenbart und der Wert liegt deutlich niedriger als angenommen.

Wohnungskauf durch Eltern finanzieren und dann an Eltern vermieten

Hallo,

ich spiele aktuell mit dem Gedanken eine Eigentumswohnung zu kaufen. Gehen wir mal von einem Kaufpreis von 75.000 € aus. Für die Finanzierung würde ich gerne einen Kredit von meinen Eltern aufnehmen, den ich dann zu Marktüblichen Zinsen zurückzahlen würde. Gehen wir mal von einer monatlichen Rate von 500 € aus. Nach dem Kauf würde ich die Wohnung dann gerne an meine Eltern vermieten. Auch dies zu einer Markt- und Ortsüblichen Miete. Hier gehen wir dann mal von 500 € Kaltmiete aus. Das würde also unter dem Strich bedeuten, dass meine Eltern quasi die die monatlichen Raten durch Ihre Mietzahlung selbst übernehmen, mir aber die Wohnung mit allen steuerlichen Vorteilen gehört. Gibt es bei solch einem Konstrukt irgendwelche rechtlichen Probleme?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten

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Kauf einer Eigentumswohnung mit Eigenkapital oder Finanzierung bei Vermietung an eigene Mutter?

Hi,

ich bin ein Student mit kleinem Eigenkapital welches mir mein Vater vererbt hat. Meine Mutter ist Frührentnerin und lebt von 700€ / Monat.

Nun ist es so, dass dieses Geld welches aktuell auf einem Tagesgeldkonto (für absolut keine Zinsen) verstaut ist, dafür verwendet werden soll eine Eigentumswohnung zu kaufen in welche meine Mutter einziehen soll. Die Immobilie ist bereits gefunden und der Kaufpreis von ca. 90.000,- € lässt sich prinzipiell vollständig sofort bezahlen, entspricht jedoch gleichzeitig auch fast dem gesamten, zur Verfügung stehendem Kapital.

Ob und wieviel Miete sie mir dann bezahlt ist offen. Persönlich bin ich im Rahmen eines Werkstudentenjobs während des Studiums finanziell versorgt, wenngleich auch sehr knapp bei Kasse.

Was ist nun die sinnvollste Vorgehensweise in Hinblick auf zukünftige Steuererleichterungen:

Soll ich lieber einen Teil finanzieren, oder den Preis vollständig begleichen? Wie sieht es aus mit Absetzen der Zinsen von Steuern die ich zahle? Wie verhält sich das, wenn ich meiner Mutter die Wohnung übergebe?

Über eine Rückmeldung, oder auch nur Hilfestellung an wen ich mich hiermit wenden kann würde ich mich sehr freuen!

Beste Grüße (:

TL;DR:

  • Werkstudent.
  • Kapital von 100.000 € vererbt bekommen.
  • ETW Kauf für 90.000 €.
  • Vermietung (kostenfrei) an eigene, mittellose Mutter.
  • Finanzierung?
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Hilfe! Hausfinanzierung in der Probezeit? Oder Bürgschaft durch Eltern?

Hallöchen zusammen!

Wir haben folgende Situation:

Mein Mann und ich (und zwei Kinder 5J&1J) leben derzeit in einer Stadt zur Miete. Da sich mein Studium langsam gen Ende neigt und ich gerne möchte, dass unser Großer schon im Vorschuljahr im zukünftigen Dorf einleben kann, möchten wir ein Haus kaufen. (Miete ist keine Option, da es nichts annähernd passendes gibt)

Der Kaufpreis des Hauses beträgt 148 K. Wir haben ca. 40 K Eigenkapital. (Zudem besparen wir beide zusätzlich noch jeweils 2 Bausparer pro Person)

Sein Nettoeinkommen liegt bei ca. 3100. Ich bin im vorletzten Semester meines Studiums, habe noch kein regelmäßiges Einkommen (außer das Kindergeld). Wir sparen jeden Monat ca. 600 Euro und bezahlen im Monat momentan noch 650 Miete.

Mein Mann hat allerdings seinen Job ganz frisch gewechselt, er war aber seit 10 Jahren, also seit Berufsstart, keinen Tag arbeitslos.

Haben wir eine Chance auf einen Kredit trotz der Probezeit (aufgrund positiver Erfahrungswerte sozusagen?) ? Wie liefe eine Bürgschaft seitens seiner Eltern aus? Die haben ein abbezahltes Haus, sind aber bereits 57J.

Sorry für den langen Text und vielen Dank.

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Wohnungskauf, lohnt es sich mit 23 in eine eigentumswohnung?

Hallo, ich will zuhause ausziehen und will eigentlich nicht zur Miete wohnen. Es wird gerade ein neues Haus gebaut wo ich eine echt schöne 60qm Wohnung für 110.000€ erwerben könnte.

Meine frage ist, lohnt es sich so eine Wohung zu kaufen, um evtl 7 Jahre drinnen zu Wohnen bis man sich mit der Partnerinn ein haus Bauen will? Danach sollte die Wohnung dann vermietet werden.

Oder ist die Rechnung toaler mist und eine schlechte idee?

Monatlich wollte ich ca 400-550€ abzahlen, ich weiß es ist nicht viel, aber ich zahle es alleine und man hat ja noch andere laufende kosten.

Gibt es förderungen bei Wohnungskauf, wenn es ein neubau ist? Welche creditinstitute sind empfehlenswert?

Danke schonmal für eure Antworten.

Mfg Timo

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Kriegen wir einen Kredit? (Hauskauf LBS-Sparkasse)

Hallo Leute! Hab eine dringende Frage an euch...ich schilder euch mal die Situation:

Wir (ich und mein vater) möchten hier in Wuppertal ein Haus Kaufen/Finanzieren.

Das Haus wird von der LBS verwaltet mit einem Kaufpreis vom 259.000 Euro zusätzliche kosten von ca. 40.000 Euro mit Zinsen usw. also ca. 300.000 bis 310.000 Euro Kreditsumme.

Als Eigenkapital haben wir in Bayern ein Einfamilienhaus, was verkauft werden soll, in ca. 5 Jahren da es noch nicht komplett fertig gestellt ist. Die Sparkasse von der wir das Darlehn möchten hat das Haus GANZ groß auf 150.000 bis 200.000 Euro geschäzt, da es noch zu 1/3 im Rohbau ist. Das soll in den kommenden Jahren fertig gestellt werden. Dann hat es einen Wert von ca. 300.000 Euro laut Bank.

Würden wir hier einen Kredi von der Sparkasse bekommen? Ich rede immer von wir, also ich und mein Vater, da uns das Haus in Bayern gehört. Eigenkapital in Bar haben wir ca. 10.000 Euro, soll aber nicht hinzugerechnet werden, da das als Notreserve dienen soll. Das Haus soll bis es verkauft wird als Sicherheit für den Kredit dienen.

Ich weis das kann man nicht verallgemeinern, aber laut den Zahlen, wäre da ein Kredit möglich? Keine negativen Schufaeinträge etc.

Vielen Danke für eure Hilfe!

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Ich als Miterbin will in eine Wohnung des geerbten Hauses einziehen - darf der zweite Miterbe mir das verbieten?

Ich bin zu einem Achtel Mitglied einer Erbengemeinschaft (Vater gestorben). Mein Bruder hat auch ein Achtel geerbt, meine demente im Heim befindliche Mutter hat die restlichen sechs Achtel des Hauses geerbt.

Mein Bruder und ich sind, zusammen mit dem Betreuungsgericht, Betreuer unserer Mutter.

Das Haus soll verkauft werden, was sehr schwierig ist, es steht nun schon fast ein Jahr leer. Deshalb möchte ich vorübergehend in eine der drei Wohnungen des Hauses einziehen, bis wir Käufer gefunden haben.

Selbstverständlich bin ich bereit, eine angemessene Nutzungsentschädigung (ortsübliche Miete) zuzüglich der entsprechenden Umlagen an die Erbengemeinschaft zu zahlen. Ich würde auch wieder ausziehen, sobald sich ein Verkauf anbahnt.

Mein Bruder verweigert mir aber einen Miet- bzw. Nutzungsvertrag, er will NICHT, dass ich dort einziehe. Begründet hat er das nicht. Meine demente Mutter hingegen hat mir schon ein paarmal angeboten, in das Haus einzuziehen. Sie lebt im Heim.

Meine Argumente sind, dass ich lieber Miete in unsere Erbenkasse zahle als Miete an fremde Vermieter, zumal wir kaum Reserven in der Erbenkasse haben. Wir müssen z.B. Heizöl kaufen, und im Winter muss Schnee geräumt werden. Wenn ich dort wohne, könnte ich das selbst machen, ansonsten müssten wir ein Unternehmen beauftragen, was sich letzten Winter als sehr teuer erwiesen hat.

Es geht hier also um Wirtschaftlichkeit und sinnvolle Verwaltung, und dass das Haus nicht noch länger leersteht, was ja auch den Verkaufswert nicht gerade steigert.

Fragen:

Darf ich auch ohne Nutzungsvertrag einfach dort einziehen, wenn ich freiwillig und regelmäßig diese angemessene Nutzungsentschädigung (Miete+Umlagen) an die Erbengemeinschaft zahle?

Darf mein Bruder mir verbieten, in die eine der drei Wohnungen des Hauses, welches ja zu einem Achtel auch mir gehört, einzuziehen? Bzw. was kann mir blühen, wenn ich einfach dort einziehe - auch gegen den Willen meines Bruders? Kann der mich z.B. rausklagen?

Wie kann ich vorgehen, damit ich auch ohne das Einverständnis meines Bruders dort einziehen kann?

Inwieweit könnte ich das Betreuungsgericht in diese Sache einbinden bzw. auf dessen Hilfe hoffen?

Was könnte ich sonst noch in der Sache tun?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

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