Was sind denn nun Sorten genau ?

3 Antworten

Um es genau zu sagen, DEvisen, also Geld anderer Währung in Noten und Münzen.

Der Ankauf und Verkauf erfolgt zu einem anderen, als dem Devisenkurs, weil ja die Lagerhaltung und der Arbeitsaufand der Bank zu berücksichtigen ist.

Sorten sind Devisen (ausländische Zahlungsmittel). Im engeren Sinne versteht man darunter die ausländischen Banknoten (und Münzen), also die "Devisen zum Anfassen". Neben diesen gibt es die Devisen als Femdwährungsguthaben (ausländisches Buch- oder Giralgeld).

Die Banken sprechen von ihrer "Sorten- und Devisenkasse" und meinen damit den meistens räumlich von den anderen Kassen abgegrenzten Bereich, wo ausländische Banknoten (selten auch die Münzen) und Traveler Cheques/Reiseschecks an- und verkauft werden.

Da die Sorten dort physisch (wie Bargeld) liegen, bringen sie keine Zinsen, verursachen Zähl- und Lagerhaltungsaufwand ("Gängigkeit": keiner kann wissen, wann ein Kunde außerhalb der Urlaubzeit wieder z.B. engl. Pfund kauft oder verkauft), wird für sie ein erheblich schlechterer, aber grundsätzlich verhandelbarer "Sortenkurs" für den Währungsumtausch als für Giralgeld ausgeschrieben. Anmerkung: Auch das Euro-Bargeld verursacht vergleichbare "Unbequemlichkeiten" für das Geldinstitut. Hier konnte sich keine gesonderte Bargeldgebühr (für Annahme und Ausgabe von Euro-Noten) durchsetzen aber vermutlich ist der Verzicht darauf auch eine Bedingung für die Erlangung und Aufrechthaltung der Banklizenz. Hinsichtlich der Münzen besteht aber lediglich eine Annahmepflicht in verkehrsüblicher Menge. Darüberhinaus kann eine Zählgebühr erhoben werden. Die Annahme und Ausgabe ist bei den Filialen der Bundesbank (früher: Landeszentralbanken) stets kostenfrei. Dort werden auch noch DM-Noten und -Münzen kostenfrei in Euro umgetauscht.

Mit der Euroeinführung hat die Anzahl der notwendigen, verkehrsüblichen Sorten erheblich abgenommen, so dass die restlichen Sorten (insb. US$, GBP und SFR) entweder gar nicht mehr (oder nur auf mehrtägige Vorbestellung) verfügbar sind und der Kurs noch schlechter geworden ist. Daher empfiehlt sich der Geldumtausch (Bar oder per Bankkarte) im betreffenden Ausland oder bei der auf Sortenumtausch spezialisierten REISE Bank, die ihre Filialen an Flughäfen und größeren Bahnhöfen hat.

Sorten sind Devisen (ausländische Zahlungsmittel). Im engeren Sinne versteht man darunter die ausländischen Banknoten (und Münzen), also die "Devisen zum Anfassen". Neben diesen gibt es die Devisen als Femdwährungsguthaben (ausländisches Buch- oder Giralgeld).

Die Banken sprechen von ihrer "Sorten- und Devisenkasse" und meinen damit den meistens räumlich von den anderen Kassen abgegrenzten Bereich, wo ausländische Banknoten (selten auch die Münzen) und Traveler Cheques/Reiseschecks an- und verkauft werden.

Da die Sorten physisch (wie Bargeld) liegen, bringen sie keine Zinsen, verursachen Zähl- und Lagerhaltungsaufwand ("Gängigkeit": keiner kann wissen, wann wieder ein Kunde außerhalb der Urlaubzeit wieder z.B. engl. Pfund kauft oder verkauft), wird für sie ein erheblich schlechterer, aber grundsätzlich verhandelbarer "Sortenkurs" für den Währungsumtausch als für Giralgeld ausgeschrieben. Anmerkung: Auch die Euro-Bargeld verursacht vergleichbare "Unbequemlichkeiten" für das Geldinstitut. Hier konnte sich keine gesonderte Bargeldgebühr (für Annahme und Ausgabe von Euro-Noten) durchsetzen aber vermutlich ist der Verzicht darauf auch eine Bedingung für die Erlangung und Aufrechthaltung der Banklizenz. Hinsichtlich der Münzen besteht aber lediglich eine Annahmepflicht in verkehrsüblicher Menge. Darüberhinaus kann eine Zählgebühr erhoben werden. Die Annahme und Ausgabe ist bei den Filialen der Bundesbank (früher: Landeszentralbanken) stets kostenfrei. Dort werden auch noch DM-Noten und -Münzen kostenfrei in Euro umgetauscht.

Mit der Euroeinführung hat die Anzahl der notwendigen, verkehrsüblichen Sorten erheblich abgenommen, so dass die restlichen Sorten (insb. US$, GBP und SFR) entweder gar nicht mehr (oder nur auf mehrtägige Vorbestellung) verfügbar sind und der Kurs noch schlechter geworden ist. Daher empfiehlt sich der Geldumtausch (Bar oder per Bankkarte) im betreffenden Ausland oder bei der auf Sortenumtausch spezialisierten REISE Bank, die ihre Filialen an Flughäfen und größeren Bahnhöfen hat.

Gilt bei Auslandseinkünften bei selbstständiger Arbeit das Empfängerortsprinzip?

Ich bin durch die Definition von "ausländische Einkünfte" in §34d etwas verwirrt. In Absatz 5 steht, dass Einkünfte aus selbstständiger Arbeit dann als Auslandseinkünfte gelten, wenn die Tätigkeit "in einem ausländischen Staat ausgeübt oder verwertet wird oder worden ist". Wie genau definieren sich hier "ausgeübt"? Wenn ich von DE aus eine grenzüberschreitende sonstige Leistung erbringe, die als am Empfängerort erbracht gilt (bspw. eine Katalogleistung), zählt das Honorar daraus dann direkt als "Auslandseinkunft", auch wenn ich das betreffende Land nie betreten habe? Oder meint "ausgeübt" eher, dass ich den Auftrag im Ausland bearbeite?

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Danke im Voraus.

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Verhandlungsposition Firmenwagen und Zielvorgaben in der Elternzeit

Hallo,

ich plane derzeit meine Elternzeit von zwei Monaten. Ein wichtiger Bestandteil bei der Planung ist der mir zur Verfügung stehende Firmenwagen (frei auch bei privaten Fahren im In- und Ausland). Gemäß gesetz steht mir dieser in der Elternzeit nicht zu. Wie ist das genau zu definieren.

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