Was sind Anomalien im Finanzbereich?

3 Antworten

Alle Deine Thesen sind rein zufällig mal richtig und mal falsch, und dies aber keinesfalls "typischerweise".

Insofern erübrigt sich eine Erklärung. Es gibt zwar Gründe, diese sind aber stets anders und von Börsenkommentatoren oft an den Haaren herbeigezogen. 

Anomalien sind etwas anderes; z.B. wenn die langfristigen Zinsen niedriger sind als die kurzfristigen oder wenn eine Aktie nach guten Unternehmensnachrichten im Kurs fällt.

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ok danke für die Antwort. Könntest du trotzdem jeweils eine Beispielbegründung geben, damit ich mir ungefähr die Wirkungsmechanismen vorstellen kann?

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@nonameeee

zu 1. sind die Renditen im Januar eher durchschnittlich. Es gibt keine Häufung. Allerdings wird im Januar über das vierte Quartal und damit auch über das zweite Halbjahr und das Jahr berichtet und von Anfang an Umsätze veröffentlicht. Wenn die Märkte (relativ) wenig erwarten, überraschen die Zahlen der Unternehmen positiv. Das ist 2015 passiert und ein (zweistelliger) Ausreisser bewirkt in einer Statistik relativ viel. 

zu 2. es gibt Phasen, in denen alles gekauft wird und es gibt solche, in denen Qualität gekauft wird. Manchmal ist der Wechsel zwischen beiden so schnell, dass an sich neutral aufgestellte, auf Alpha spezialisierte Vermögensverwalter merkliche Verluste einstreichen.

Auch die hohen Bewertungen mancher US-Techunternehmen ist nur durch Vernachlässigung der fundamentalen zugunsten von Wachstumserten entstanden.

zu 3. Was steigt, steigt wirklich "oft" (wie oft ist oft?) viel weiter als man glauben möchte, auch wenn die Aussage natürlich in einem gewissen Widerspruch zu 2. steht. Das Dumme an einer auf das Momentum ausgerichteten Strategie ist, dass das dann stark Gestiegene auch mehr Rückschlagpotential hat als eine günstig bewertete Aktie.

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@Rat2010

@ NasiGoreng

sorry, das sollte nichh unter dich.

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Check mal deine Quellen!

Aus der selben könnte kommen, dass die Immobilienpreise in München jedes Jahr 5 % (warum nicht 8 % oder 10 %?) zulegen.

Du hast die Quellen vermutlich nicht anzuzweifeln, weil du das Thema vermutlich in der Schule hast und da muss man mit so was arbeiten. Hier sind aber Praktiker.

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ok danke für die Antwort. Könntest du trotzdem jeweils eine Beispielbegründung geben, damit ich mir ungefähr die Wirkungsmechanismen vorstellen kann?

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@nonameeee

zu 1. sind die Renditen im Januar eher durchschnittlich. Es

gibt keine Häufung. Allerdings wird im Januar über das vierte Quartal
und damit auch über das zweite Halbjahr und das Jahr berichtet und von Anfang an Umsätze veröffentlicht. Wenn die Märkte (relativ) wenig
erwarten, überraschen die Zahlen der Unternehmen positiv. Das ist 2015 passiert und ein (zweistelliger) Ausreisser bewirkt in einer Statistik relativ viel. 

zu 2. es gibt Phasen, in denen alles gekauft wird und es gibt solche,
in denen Qualität gekauft wird. Manchmal ist der Wechsel zwischen
beiden so schnell, dass an sich neutral aufgestellte, auf Alpha
spezialisierte Vermögensverwalter merkliche Verluste einstreichen.

Auch die hohen Bewertungen mancher US-Techunternehmen ist nur durch Vernachlässigung der fundamentalen zugunsten von Wachstumserten entstanden.

zu 3. Was steigt, steigt wirklich "oft" (wie oft ist oft?) viel weiter als man glauben möchte, auch wenn die Aussage natürlich in einem gewissen Widerspruch zu 2. steht. Das Dumme an einer auf das Momentum ausgerichteten Strategie ist, dass das dann stark Gestiegene auch mehr Rückschlagpotential hat als eine günstig bewertete
Aktie.

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Es handelt sich hier durchweg um die Beispiele und Anwendung sprachlich diffuser Sachverhalte zwecks Suggerierung eines (angeblich) richtigen Kauf- oder Verkaufsverhaltens. Man müßte den Sachverhalt präziser beschreiben, um den behaupteten Effekt begründen. 

Größeneffekt: Aktien kleinerer übertreffen Aktien größerer Unternehmen. Das ist sprachlicher Nonsense. Geht es um die Papiergröße oder die Handelsstückzahl? Kann man nicht genauer schreiben, was man damit meint.

Renditeeffekt: Auch sprachlicher Nonsense, da nicht klar ist, welche und was mit Renditen gemeint sind und was "abnormal" ist.

Momentum: Das ist Kaffeesatzleserei. Der Renditebegriff ist unklar und ebenso was hoch und niedrig ist.

Werteffekt: Eine Verallgemeinerung bei der betreffenden Unternehmensgruppe. Unklar, was mit "übertreffen" gemeint ist.

Aktien verkaufen nach 6 Monaten - Spekulationsfrist / Spekulationssteuer?

Hallo Zusammen, ich habe über meinen Arbeitgeber Aktien erworben. Es handelt sich um ein innerbetriebliches Aktienprogramm, wo man auf die Aktie 15 % Rabatt als Mitarbeiter erhält.

Monatlich 100 € werden vom Lohn einbehalten und dafür werden am Quartalsende Aktien gekauft.

Da es sich um ein amerikanisches Unternehmen handelt, erhalte ich Aktien aus den USA und daher natürlich in USD-Währung.

Die monatlichen 100 € werden auf einem Mitarbeiter-Konto gesammelt und immer am letzten Tag des Quartals, d.h. bisher 31.03.2016 + 30.06.2016, werden dafür Aktien gekauft.

Ich bin dieses Jahr eingestiegen, d.h. ich habe bisher am 31.03.2016 und am 30.06.2016 Aktien erworben.

Aktuell besitze ich 5,6 Aktien und am 30.06.2016 werden wohl auch nochmal identische Anzahl dazukommen, d.h. also habe ich dann ca. 11 Aktien.

Großartige Gewinne habe ich auch nicht gemacht. Ich habe zu einem Kurs von ca. 67 USD gekauft und aktuell steht er bei 73 USD pro Aktie.

Da ich den Arbeitgeber wechseln werde, möchte ich die Aktien im Juli verkaufen, wenn der Kurs gut ist und vor allem wenn der Dollar Kurs passabel ist, da ich ja in USD verkaufen muss und daher die Wechselkurse im Auge haben muss.

Meine Frage ist nun, muss ich Spekulationssteuer bzw. Strafe zahlen, da ich die Aktien wieder innerhalb eines Jahres verkaufe (Spekulationsfrist) oder falle ich in den "Steuerfrei" Bereich, d.h. ich brauche keine zusätzlichen Steuern zahlen??

Was würdet ihr mir raten?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.

Liebe Grüße,

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Extrem hohe Dividendenrendite als Zeichen eines großen Risikos?

Sind Aktien, deren regelmäßige Dividende (exklusive Sonderausschüttungen) aktuell jenseits der 10% liegt, also vielfach höher als der Durchschnitt, im Gegensatz zur anerkannten Rehel, dass Dividendenwerte in der Regel solider sind als nichtausschüttende Aktien, bei weitem riskanter als der Markt im Durchschnitt?

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Extrem hohe Dividenden findet man derzeit im US-Index S&P500 bei Pitney-Bowes (11%), in Europa bei Portugal Telecom (16%) und France Telecom (13%) und in Deutschland bei Freenet (10%). Telefonica mit rund 15% fällt ja bekanntlich nicht mehr darunter, da man hier auf Grund der eklatanten Schieflage die Dividende komplett strich. Aber Telefonica alleine ist ja nur ein Beispiel und kein Argument, warum hohe Dividende hohes Risiko bedeuten soll.

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Hallo, ich möchte mal ein paar Fragen zu Aktien und Börse im Allgemeinen stellen. Ich bin insgesamt ziemlich interessiert an Wirtschaft und Börse und dem ganzen geschehen.

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