Was passiert, wenn sich Erbvertrag und Testament wiedersprechen?

2 Antworten

Der Erbvertrag, weil danach nciht mehr verfügt werden kann, ohne das alle Vertragspartner etwas daran ändern.

War interessanter weise vorgestern ein Falll im Ratgeber Recht, da ist nach 16 Jahren ein Erbvertrag aus dem Jahr 1953 aufgetaucht und damit war die Erbin, die nun nicht mehr Erbin ist in große Schwierigkeiten gekommen, denn der Erbe lt. Erbvertrag war inzwischen verstorben und nun soll die Frau auch noch die zwischenzeitlich eingenommenen Mieten an den Erben des ursprünglichen Erben (nun Greenpeace) auszahlen.

Also Erbvertrag ist immervorrangig, ausser alle vErtragpartner stimmen dem neueren Testament zu.

Ich habe aber schon davon gehört, dass sich der Erblasser im Erbvertrag das Recht vorbehalten kann, unter gewissen Umständen einseitig und anders als im Erbvertrag festgehalten mit Testament zu verfügen. Also müsste man zuerst deinen Ervertrag insoweit näher besehen. Nur wenn dieser Vorbehalt nicht gegeben ist oder das Testament ihn nicht ausfüllt, ist der Erbvertrag bindend und kann auch nicht einseitig durch nachträgliches Testament abgeändert werden.

im Testament versprochene Immobilie wird verkauft, Testament jetzt hinfällig?

Meine Eltern haben sich in ihrem Testament als gegenseitige Erben eingesetzt. Nach beider Ableben soll ihr Haus samt Inventar an mich übergehen. Meine Schwester bekommt einen Pflichtanteil "zum aktuellen Wert" (Datum des Testamentes ist 1985). Mein Bruder ist bereits durch die Schenkung des Hauses meiner Grossmutter "abgefunden". Mein Vater ist bereits verstorben und das Haus im Besitz meiner Mutter. Da sie nun in ein Pflegeheim musste, muss das Haus zur Kostendeckung verkauft werden. Meine Frage lautet: Kann sie es einfach ohne meine Zustimmung unter Wert verkaufen? Es wurde mit Käufern über einen Preis gesprochen und nun hat sie den Preis mit meiner Schwester für die Käufer, "weil die ja so nett sind und die Bank nicht mehr Geld gibt", um 15.000€ verringert. Kann ich was dagegen unternehmen? Ich habe zudem mit meiner Schwester eine Generalvollmacht. Was passiert jetzt mit meiner Erbschaft? Habe ich als Erbin des Hauses nach dem Ableben meiner Mutter rechtlichen Anspruch auf das Geld oder kann sie es jetzt auch verschenken????

Danke für Eure Antworten

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Fristsetzung bei Kautionsrückzahlung nach Einbehalten?

Hallo,

nachdem ich am 22.12.2010 aus meiner Wohnung ausgezogen bin, gab es von den Stadtwerken Düsseldorf eine Endabrechnung für Strom. Ich war der Meinung, dass ich einen Kurzzeitmietvertrag abgeschlossen habe, der alle Kosten abdeckt, da mir dies bei der Besichtigung vom Vermieter so gesagt wurde. Deshalb hatte ich mich vorerst geweigert, die Stromabrechnung zu zahlen. Wegen dieser Sache hat der Vermieter die Hälfte meiner Kaution einbehalten.

Vor 2 Wochen kam ein gerichtlicher Mahnbescheid wegen dieser Stromforderung. Letzte Woche habe ich die Rechnung beglichen, weil ich es nach 2 Jahren leid bin, mich mit dieser Sache auseinanderzusetzen und auch keinen Nerv dafür habe, in ein Gerichtsverfahren zu gehen.

Nun möchte ich meine Kaution vom Vermieter zurückfordern, da die Sache nun geklärt ist. Kann ich in dem Brief an den Vermieter die Kaution sofort mit einer Fristsetzung (z. B. 14 Tage) einfordern? Oder muss ich zuerst einen "normalen" Brief mit der Bitte um Rückzahlung schreiben und wenn dann nichts passiert, noch mal einen Brief mit Fristsetzung versenden?

Vielen Dank und viele Grüße!

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Vollzug des letzen Willens - Durchsetzung des Testaments

Guten Morgen liebe Leute,

ich habe heute eine Frage zum o.g. Themenbereich (da ich weiß, dass hier eine Reihe Fachleute online sind, stelle ich die Frage bewußt hier im Forum):

Die Situation: Nichtverheiratete Eltern haben gemeinsame Kinder und das gemeinsame Sorgerecht. Ein Elternteil lebt sorglos in den Tag hinein mit der Einstellung ggü Dritten alles in Anspruch zu nehemen aber nichts zahlen (Strom, Miete, sonstige Beschaffungen...). Der andere elternteil übernimmt die Kosten soweit wie es geht. Der eine Elternteil hat dadurch einen großen Haufen Schulden angesammelt, der Andere ein kleines Vermögen. Das kleine Vermögen soll in vollem Umfang den Kindern vererbt werden, und zwar erst, wenn sie volljährig werden (aktuell sind die Kinder im Schulalter). Daraus ergeben sich folgende Fragen:

Frage 1: Was passiert nach dem Ableben des Elternteils mit dem kleinen Vermögen ?.

Frage 2: Wie stellt man sicher, dass das kleine Vermögen unangetastet an die Kinder übertragen wird trotz gemeinsamen Sorgerechts ?.

Frage 3: Wie kann verhindert werden, dass der sorgeberechtigter Elternteil bei Ableben des anderen Elternteils das Vermögen für die Deckung des täglichen Bedarfs, mit dem Schein dies für den Unterhalt für die Kinder zu verwenden, hernimmt ?.

Frage 4: Reichen hierfür Festlegungen im einen Testament aus ?.

Frage 5: Kann ein Dritter, mit Vollmacht ausgestatet, den Vollzug des Testaments überwachen/regeln und das kleine Vermögen bei Erreichen der Volljährigkeit der Kinder an die Kinder übergeben oder hat der sorgeberechtigte Elternteil hier Vorrang ?.

Ich danke Euch im voraus für Euere Antworten.

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2 Unfallversicherungen - Ausübung des Rücktrittsrechts bei Anzeigepflichtverletzung!?!?!?

Liebe Community,

ich stehe vor folgender Problemstellung:

Unfallversicherung 1 : abgeschlossen im Januar 2011 mit Beginn 01.07.2011, Laufzeit 1 Jahr, gute ausreichende Leistungen

Unfallversicherung 2: abgeschlossen im Mai 2011 mit Beginn 01.07.2011 Laufzeit 3 Jahre, ebenfalls gute und ausreichende Leistungen

soweit so gut...

Es ist ja Humbuk 2 Unfallversicherungen zu haben, wenn eine davon schon mit mehr als guten Leistungen versehen ist. Aus diesem Grunde soll die Unfallversicherung 2 nun wieder weg. Allerdings nicht erst in 3 Jahren. Ich habe festgestellt, dass im Antrag der Unfallversicherung 2 keine Angaben über gesundheitliche Probleme / Vorerkrankungen gemacht worden sind, in der Unfallversicherung 1 jedoch schon. Nach Rücksprache mit den Versicherten teilten diese mir mit, dass der Vermittler der Unfallversicherung 2 sie nicht nach den Gesundheitsfragen gefragt hatte und somit auch nichts eingetragen worden ist. Ein Beratungsprotokoll besteht ebenfalls nicht.

Also setzte ich mich mit dem Vermittler in Verbindung und fragte ihn, ob er irgendwelche Möglichkeiten hat, den Vertrag rückabzuwickeln. Er reagierte plump mit " Nein".

So, da mich das aber nich in Ruhe lässt und die Versicherten nicht 2 Unfallversicherungen brauchen habe ich mir folgendes überlegt:

Was passiert, wenn wir der Unfallversicherung 2 nachträglich melden, dass bei Antragsstellung was schief gelaufen ist und hier eine Anzeigepflichtverletzung vorliegt..!? Wird sie dann vom Vertrag zurücktreten? das wäre ja gut, aber landet sowas dann in der Sonderwagnisdatei oder ähnlichem? Oder kann der Versicher einfach die Prämie erhöhen aber der Vertrag bleibt bestehen..!? Aber wenn die Prämie erhhöht wird, kommt doch quasi ein neuer vertrag zustande, dem man widersprechen kann...!?

ich brauche eure Erfahrung und euren fachlichen Rat.

Vielen Dank :)

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