Was passiert wenn man beim Notartermin unterschrieben hat, jedoch dann festgestellt hat, das man hin

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5 Antworten

Mann, das was Doisi hier so alles schreibt macht einen fertig und lässt einen fast den Glauben an die Ehe verlieren. :(

Das tut mir alles soo leid.

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Doisi 21.05.2015, 18:00

Danke für dein Mitgefühl. ja das hätte ich nach 36 Jahren Ehe auch nicht gedacht was so alles noch kommen kann.

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Ein "2 wöchiges Rücktrittsrecht" gibt es nur im Fernhandel laut

§ 312d Widerrufs- und

Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen.

Du hast vor Ort unterschrieben, was Du niemals hättest tun dürfen und bekommst somit nicht nur weniger Unterhalt, sondern hast auch noch eine monatliche Kreditrate an der Backe.

Meiner Meinung nach kommst Du aus dieser Nummer nicht mehr raus. Es sei denn, Dein Ex zeigt sich von seiner großmütigen Seite und übernimmt die Zahlung des  Kredites freiwillig

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Privatier59 21.05.2015, 12:51

Doisis Ex ist doch Fernfahrer. Ist das deswegen vielleicht Fernabsatz?

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Doisi 21.05.2015, 17:54
@Privatier59

Nein mein Ex ist kein Fernfahrer. Er ist Verkäufer von Druckmaschinen im Ausland. Er war selbst auch nicht anwesend, sondern seine Anwältin, und ich stand alleine da. Seine Anwältin hat bewusst gelogen, denn sie kennt ja das urteil vom Scheidungsrichter. Und darin steht auch das er die Verbindlichkeiten übernommen hat. Aber leider zu spät das alles. Habe heute noch mal den Notar angerufen und mir sagen lassen das ich stornieren kann. Dann habe ich aber alle Kosten für einen neuen Termin zu tragen :-(

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wfwbinder 21.05.2015, 20:43
@Doisi

Guter ansatz, denn wenn die Anwältin dort was falsche gesagt hat, "hängt sie am Fliegenfänger" wie man so sagt. Anwälte dürfen lügen, sich aber dabei nicht erwischen lassen.

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Primus 21.05.2015, 20:49
@Doisi

Die Kosten für den neuenTermin werden bestimmt bedeutend geringer, als die Abzahlung des Kredites. Also: Augen zu und durch!

Viel Glück!!

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Der einzige Beweis den man im Notartermin zu erbringen hat ist, daß man existiert und noch unter den Lebenden weilt. Ist Dir ja offenbar gelungen. Dann hast Du also die vorgelegte notarielle Urkunde unterschrieben und meinst nun, davon wieder Abstand nehmen zu können. Tja, was könnte man da als Ausrede anraten? Vorübergehende Störung der Geistestätigkeit zum Beispiel. Amtsärztliches Attest wäre nicht schlecht.

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Doisi 21.05.2015, 17:59

Hatte ja gar nicht unterschreiben wollen. Doch die Gegenanwältin meinte wenn ich das nicht so unterschreibe, sondern andere Konditionen verlange dann könnte sie mir jetzt schon sagen das wir 2 Jahre oder länger Prozesse führen würden. Weil mein Ex dem so nie zustimmen würde

Auch die Käufer meinten das wenn das alles noch lange dauert beim Notar, sie dann zurücktreten würden. Und dann hätte ich gar nichts. Also unterschrieb ich, vor Angst noch weitere 2 Jahre mit meinem Ex vor den Gerichten rum zu turnen.

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Würde Ihnen raten mit dem gefundenen Beweis noch einmal zum Notar zu gehen und um Korrektur des Vertrages bitten. Wenn das nicht möglich sein sollte bleibt nur einen Anwalt zu beauftragen.

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Ja genau so machen das die Notare. Ich vermute mal, das der Notar auch von Deinem ex beauftragt wurde. Du bist rein gelegt worden. Da wirst Du wohl nix machen können. Den Notar jedenfalls kannst Du nicht belangen. Notarielle Verträge unterschreibt man nicht, ohne eine Rechtsberatung eingeholt zu haben. Gerade wenn es kompliziert ist. Warum hast Du denn nicht Deinen Scheidungsanwalt befragt?

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Doisi 21.05.2015, 18:01

Nein der Notar wurde von unserem Makler beauftragt

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Doisi 21.05.2015, 18:09

Habe meine Anwältin ja befragt und sie sagte mir auch was im Vertrag zu stehen hat. Sie hat selbst dann noch mit dem Notar gesprochen und es war auch schon alles geregelt. Dann hat die Gegenanwältin mir aber frech ins Gesicht gesagt das ihr Mandant, also mein Ex das so nicht zulassen würde. Und er würde sich dann über Jahre quer stellen mit der Teilung des Geldes von unserem Haus. Denn es sollte ein Konto erstellt werden, wo wir beide gemeinsam nur verfügen könnten, wo der Erlös unseres Hauses hin geht. dann werden ja erst die Verbindlichkeiten abgezogen und der Rest dann geteilt. Da er aber die Verbindlichkeiten schon in seinem Zugewinn veranschlagt hat, und das Gericht dies auch so absegnete, muss ja mein Ex dann die Verbindlichkeiten alleine tragen. Und das ist es was er ja jetzt nicht mehr wissen will und von mir verlangt das ich die hälfte davon trage.

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