Was passiert, wenn die Ehefrau nach dem Trennungsjahr der Scheidung widerspricht?

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wenn der partner, der geschieden werden kann, die zerrüttung nachweisen kann, dann wird auch nach einem jahr geschieden. gelingt ihm das nicht, so muss er noch ein wenig warten (bis zu 3 jahre trennung).

in deinem falle sollte es also auch nach einem jahr möglich sein, wenn beide einen partner habe. das sollte beweis genug sein, darzustellen, dass es keinen sinn mehr macht.

anwalt oder nicht... das ist nicht das eintscheidende.

siehe hierzu auch: aus www.familienrecht-ratgeber.de/familienrecht/scheidung/content_01.html

"Leben die Eheleute länger als ein Jahr getrennt, lehnt aber einer von beiden die Scheidung ab (streitige Scheidung), so kann die Ehe geschieden werden. Der Scheidungswillige muss den Richter dann davon überzeugen, dass mit der Wiederaufnahme der ehelichen Lebensgemeinschaft nicht mehr zu rechnen ist (z.B. weil er eine neue feste Beziehung eingegangen ist) und die Ehe daher gescheitert ist. Gelingt ihm dies, so ist die Ehe - auch gegen den Willen des anderen - zu scheiden.

Leben die Eheleute mehr als drei Jahre getrennt, so kann der andere die Scheidung praktisch nicht mehr verhindern. Bei mehr als dreijähriger Trennung wird das Scheitern der Ehe unwiderlegbar vermutet. Die Ehe wird dann auch gegen den ausdrücklichen Willen des anderen geschieden."

Die Ehe wird geschieden, wenn sie zerrüttet ist. Als Vermutung hierzu dient das Trennungsjahr. Wenn beide die Scheidung nach dem Trennungsjahr wollen, wird die Ehe als zerrüttet erachtet und geschieden.

Das heißt aber nicht, dass die Ehe nicht geschieden wird wenn einer der Ehegatten die Scheidung nach einem Jahr nicht will. Wenn das Gericht dennoch zur Überzeugung gelangt, dass die Ehe zerrüttet ist, wird sie auch nach einem Jahr geschieden, auch wenn einer der Ehegatten das nicht will. Siehe hier: https://www.online-scheidung-deutschland.de/scheidungsrecht/voraussetzungen-fuer-die-ehescheidung

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