Was passiert mit unserer Altersvorsorge bei Inflation?

3 Antworten

Natürlich nagt die Pressteigerung an den Renditen.

Dazu muss man wissen, das Inflationsrate und Zinsen aber hand in Handlaufen. Ist die Inflationsrate hoch, sind auch die Zinsen höher.

Im Moemnt haben wir eine Preissteigerungsrate unter 1 % und bekommen für Termingelder 3,5-4 %.

Vor einem halben Jahr gab es 5 % und die Preissteigerungsrate war noch höher.

Wenn die Preissteigerungrate wieder hoch geht, steigen auch die Zinsen.

Wer diesem Bereich ein Schnippchen schlagen will, der muss in Sachwerte gehen, die ja mit den Preisen steigen. Als meine Elter gebaut haben, hat das Haus 65.000 DM gekostet udn ein Arbeiter hatte ein Einkommen von 800 Mark im Monat. Heute verdient der gleiche Arbeiter 2.200 Euro und ei vergleichbares Haus kostet 150.000 euro Baukosten.

Ich fürchte JA. Du solltest dir JETZT Gedanken machen, wie du deine Altersvorsorge vor dem Wertverfall schützen kannst. Es geht hier nicht mehr um Renditen - die 9% wahre Inflation holst du eh nicht auf - also versuche, wenigstens Kaufkraft zu erhalten - auf Sicht von 10 oder 20 Jahren...

Es kommt ganz darauf an, welche Art von Altersvorsorge du hast. Sachwerte oder Geldwerte.

Ausserdem glaube ich nicht, das man eine Inflation leichtfertig entstehen lässt. Daran kann niemand gelegen sein. Bis jetzt gibt es keine Inflation das ist alles nur Pressepanik die da gemacht wird.

Wie sollte eine Freundin von mir investieren?

Eine Freundin von mir ( 23 Jahre alt) verdient monatlich ca 1850 Euro. Monatlich könnte sie etwa 500 Euro sparen. Angespart hat sie jetzt bereits ca 21000 Euro. Ich gab ihr neulich den Tipp gegeben vom kostenpflichtigen Sparkassengiro zu einer Onlinebank zu wechseln. Sie hat sich für die Comdirectbank entschieden und dort ein Girokonto, Tagesgeld und Depot eröffnet. Auf ihrem alten Tagesgeld bekam sie 0,5 % Zinsen. Daher hat sie auch ein zusätzliches Tagesgeld bei Moneyou eröffnet (aktuell 2,75%). Da ich in Fonds investiere hat sie sich darüber etwas schlau gemacht. Sie macht sich nun Gedanken über eine sinnvolle Aufteilung ihres Geldes. Direkte Aktieninvestments sind ihr zu riskant und möchte sie nicht. Ich denke das ist auch so in Ordnung. Sie möchte gerne monatlich 500 € sparen und das auch ca 10-15 Jahre durchziehen. Eine Festzinsanlage (10 Jahre für 4,5 % p.a.) möchte sie gerne von der Rendite her schlagen. Dafür ist sie bereit auch ein überschaubares Risiko einzugehen. Ihre Aussage dazu konservativ, moderat bis ausgewogen. Jetzt ist ihre Frage wie viel Geld sie wie und wo investiert. Wie viele Fonds sie sich aussuchen sollte um breit zu streuen und was für welche? Welche Kategorie (Renten, Aktienfods, Geldmarkt, Misch, Immobilien etc. bzw diese kombinieren und dafür gute Fonds). Wie viel Geld sie sich aufs Tagesgeldkonto legen sollte und wie viel sie in welches Produkt einzahlen sollte. Gibt es noch andere gute Sparprodukte fragt sie?! Für die Altersvorsorge besitzt sie eine private Rentenversicherung und eine Riesterrente (abgeschlossen beides mit dem 18. Lebensjahr). Weiterhin hat sie versicherungstechnisch eine Berufsunfähigkeit mit garantierter Beitragsrückzahlung, eine Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung, Haftpflicht, Rechtsschutz, Auto, Hausrat) ich denke in diesem Bereich ist sie gut abgesichert. Ich hoffe die Frage ist ordentlich gestellt und findet ein paar gute Antworten. Danke im Vorraus. Von Bankberatern hält sie nicht mehr viel ( die haben ihr in der Vergangenheit immer nur Mist angedreht). Deshalb versucht sie sich jetzt ein eigenes Bild zu machen und ihren Horizont zu diesem Thema zu erweitern und nach vielen Meinungen eine gute auf sie zugeschnittene Anlagemöglichkeit zu finden. Auch hat sie sich Gedanken gemacht über einen unabhängigen Berater. Sie glaubt aber, dass dieser Weg nicht so der richtige für sie ist und möchte da auch kein Geld bezahlen da ihr angespartes noch nicht in den Wohlstand geht.

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Wechsel der Riester-Fondspolice in einen reinen Riester-Fondssparplan sinnvoll?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zum Thema Riester. Ich besitzte aktuell einen ruhende Riester-Fondspolice der Zurich mit dem dahinterliegenden DWS-Premium-Modell. Aktuell denke ich darüber nach, wieder mit dem Riestersparen anzufangen. Vor allem aufgrund der Steuerersparnis (zur Info eine Entgeldumwandlung über den AG besteht schon). Aufgrund meines Alters (25 Jahre) möchte ich auch auf jeden fall eine Fondslösung beibehalten. Allerdings bin ich mir sehr unsicher, ob ich es wirklich Sinn macht die teurer Lösung der Zurich weiterzuführen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass der Vertrag bereits seit 2007 läuft und daher die "teuren" ersten Anfangsjahre bald vorüber sind. Ergänzend noch: Für die volle Förderung müsste ich den Höchstbeitrag zahlen.

Aus diesem Grund würde mich eure Meinung interessieren, ob es Sinn macht in eine reine Fondslösung ohne Versicherungsmantel zu wechseln und die erneuten Gebühren in Kauf zu nehmen.

Gemäß Testurteilen, kommen für eine solche Form ja fast nur zwei Anbieter in Frage: Die mir ja bekannte DWS-Premium-Rente (Nachteil höhrere Gebühren zu Beginn und häufiges Umschichten) oder die Uniprofirente (Nachteil: im schlechtesten Fall vollständige Umschichtung in Rentenfonds). Wie ihr seht, bin ich also von beiden auch nicht wirklich komplett überzeugt ;). Aber viele Alternativen scheint es ja nicht zu geben.

Neben der Riesterrente habe ich auf jeden Fall vor auch eigenständig in Wertpapiere zu investieren (Beispielsweise über die neue Cosmos Direkt Lösung Flexible Vorsorge Invest). Ich denke, damit wären so ziemlich alle Bausteine einer Altersvorsorge abgedeckt.

Vielen Dank vorab für eure Antworten!

Andre

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EZB druckt Geld, Inflation auch in Deutschland?

Es ist sehr wahrscheinlich das die EZB geld druckt um die Staatsanleihen der Verschuldeten EU Länder aufzukaufen. Dies würde dann zu einer Inflation führen. Meine Frage ist aber ob diese Inflation nur in den verschuldeten EU Länder geben wird oder ob Deutschland auch davon betroffen wäre? Der hintergedankt ist meine Ersparnisse zu "leveragen" , eine Investition durchzuführen und dann von der Inflation zu profitieren.

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