Was passiert mit meinem geld?

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Wie wäre es, wenn Sie sich selbst um die Bezahlung Ihrer Schulden kümmern würden? Geht ganz einfach: zur Bank und eine Übeweisung an den Pfändungsgläubiger - erfolgt nach Gesetz ohne Anrechnung auf Ihren Freibetrag. Sie sind dann früher die Forderung los, kostet weniger Verzugszinsen und das Konto ist wieder komplett frei ...

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Danke für die äußerst freundliche Antwort! Mir war nicht bewusst das ich das selber machen sollte; da ich mich mit so was noch nie auseinander setzen musste, habe ich gedacht das der Betrag der über der freigrenze liegt direkt an den Gläubiger geht

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@Schnittchen92

Dazu ist die Bank, die ein P-Konto führen muss, in der Tat per Gesetz verpflichtet. Da es sich aber um erheblichen zusätzlichen Aufwand handelt, der noch nicht einmal bepreist werden darf (die Kosten hierfür zahlen somit alle Kunden ohne Kontopfändung indirekt mit), eine erhebliche Fehleranfälligkeit besteht, da meist die exakte Höhe der offenen Forderung nur dem betreibenden Inkasso (oft noch nicht einmal das, zumindest nicht sofort) bekannt ist, und die Betreuung der P-Konto-Kunden zeitaufwändig und oft sehr stressig ist, ist es für einen P-Konto-Inhaber mit aktiver Pfändung immer sinnvoll, sich spätestens dann um die Bezahlung seiner Schulden zu kümmern. Sonst könnte es sein, daß irgendwann auch ein P-Konto gekündigt wird.

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P-Konto nach Zahlung der Pfändung

Hallo, folgendes Problem. Ich wollte gestern abend per Onlinebanking eine Überweisung verschicken, was aber nicht funktionierte. Daraufhin bin ich heute zur Bank und am Schalter wurde mir dann erzählt, das auf meinem Konto eine Pfändung liegt von 830 euro. Da ich mich damit absolut nicht auskenne, weil mit sowas das erst mal passiert is, fragte ich was nun zu tun sei. Die Dame am Schalter sagte mir, das ich die Zahlung an den Gläubiger anweisen könne, dann wäre das Konto in ein bis zwei Tagen wieder frei. Dieses tat ich dann auch, da ich am 15. mein Gehalt bekomme und somit war der geforderte Betrag auf dem Konto. Anschließend erzählte man mir dann,das ich mein Konto ja in ein P-Konto umschreiben lassen könne, damit sowas nicht mehr passiert, da mir ja auch als alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern ein gewisser Pfändungsfreibetrag zustünde. Auch dieses habe ich dann getan, falls sowas vielleicht noch einmal vorkommt. Meine Frage ist nun, da 830 Euro eine menge Geld für mich ist, ob der Schutz vom P-Konto nun auch für die von MIR angewiesene Zahluhng gilt, und ob das Geld nun doch auf meinem Konto bleibt, obwohl ich die Zahlung ja schon angewiesen habe.

Ich danke euch jetzt schon für eure Antworten.

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Verständnisfrage zum P-Konto und zusätzlichen Eingängen von Geld?

Hallo. Ich habe ein P-Konto und so viel ich weiß läuft wohl auch schon längere Zeit eine Pfändung im Hintergrund(Bin mir absolut nicht mehr sicher). Jedenfalls ist das jetzt so das auf mein Konto mein ALGII(416€) überwiesen wird. Und da mein Bruder kein eigenes Konto hat und wir auch in einer WG legen gehen auch seine Bezüge auf mein Konto(327€ Rente + 61€ Sozialhilfe). Sind zusammen 804€, kein Problem soweit.

Jetzt ist es so das ich von meiner Jahresendabrechnung mit über 800€ im Guthaben bin und mein Vermieter das bald auf mein Konto überweisen möchte. Ich weiß nicht ob das noch diesen Monat kommt oder erst im April. Aktuell ist mein Konto bis auf 4€ leer. Angenommen er überweist das noch diesen Monat, ist das Geld dann weg?

Wenn er erst im April überweist ist es wohl zu 100% weg, zumindest das was über die normale Pfändungsfreigrenze hinausgeht oder?

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P-Konto, Guthaben, neuer Gehaltseingang: warum wurde mir Geld wieder zur Verfügung gestellt?

Morgen,

und zwar beschäftigt mich aktuell eine Frage, leider bin ich, was das P-Konto betrifft, nicht so gang informiert.

Ich hatte am 15.08. mein Gehalt bekommen, davon wurden ~ 249 Euro wegen einer aktiven Pfändung auf Eis gelegt. Über diese 249 Euro konnte ich jedoch am 01.09. wieder verfügen und abheben.

Jetzt kommt natürlich am 15.09. wieder Gehalt auf das Konto.

Kann ich hier wieder über den gesamten Freibetrag verfügen, oder wurden diese 249 Euro, an die ich nun zum 01. dran kam, schon als Verfügung im Rahmen des Freibetrages angesehen?

Die Frage, die sich mir auch stellt... Warum wurde bei einer aktiven Pfändung die 249 Euro nicht abgeführt, sondern mir wieder zur Verfügung gegeben?

Vielleicht hat hier jemand eine hilfreiche Antwort....

Vielen Dank!

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Ist beim BaföG mehr Geld auf dem Konto als Freigrenze zugelassen (Sonderfall)?

Hallo Allerseits,

Mal angenommen, eine Person beginnt eine Ausbildung und erhält dadurch eine BaföG Bewilligung, mit einer Freigrenze von 5200€ pro Jahr.

Nun übeweist der Vater innerhalb von 2 Monaten einen Betrag von z.B. 1500€ auf das Konto dieser Person, da er selbst wegen Insolvenz nur ein Online-Konto haben darf, das allerdings Pfändungsfrei ist. Der Vater hat also das Geld auf das Konto der Auszubildenenen Person überwiesen, damit diese es abheben kann und dem Vater geben kann. (Trotz der Insolvenz darf man ja einen gewissen Geldbetrag

haben wegen Grundversorgung etc. )

Nun hat die Person, die in einer Schulischen Ausbildung ist, noch einen Nebenjob und nimmt dabei im Jahr ca. 4800€ ein.

Jetzt gibt es aber noch die gennante Tatsache, dass der Vater "einfach" das Geld auf das Konto des Auszubildenen überwiesen hat. Die Freigrenze von 5200€ wäre damit ja überschritten.

Wie geht man damit um, wenn das Amt mal Kontoauszüge sehen will?

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