Was passiert mit Geld aus LV, wenn Begünstigter nicht ausfindig zu machen ist?

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5 Antworten

Zuerst bekommt immer der Versicherungsnehmer sein Geld, ist ein Bezugsberechtigter eingetragen erhält dieser das Geld. Gibt es weder VN noch Bezugsberechtigter, gilt die gesetzliche Erbfolge.

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da die Begünstigung eine Schenkung zu Lebzeiten ist, können die Erben diese grundsätzlich widerrufen-idealerweise bevor die Versicherung den Begünstigten informiert hat. Ist er nicht zu finden- und die Erben fordern das Geld, haben sie gute Chancen, das Erbe rechtsmässig zu erhalten.

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Kommentar von mig112
21.09.2013, 23:37

Das ist doch völliger Bullshit!!

Wie soll denn eine Key-Man-Versicherung, beispielsweise zweier Geschäftspartner auf Gegenseitigkeit funktionieren, wenn die Erben die "Schenkung" widerrufen könnten? Oder wie sollte eine Finanzierung gestaltbar sein, wo ein Geldgeber im Todes- und Erlebensfall begünstigt sein muß...!?

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Es gäbe da noch eine dritte Möglichkeit: Hinterlegung beim Amtsgericht.

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das könnte Deine Frage beantworten: BGH IV ZR 38-12

der Begünstigte hat demnach Pech wenn er zu lange nicht auffindbar ist...

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Ganz zuletzt fällt die Auszahlungssumme der Staatskasse zu.

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