Was passiert mit der Betriebsrente beim Jobwechsel?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Soweit ich weiß, gibt es da eine Unverfallbarkeitsregelung im Betriebsrentengesetz, wenn Du beim Ausscheiden schon 35 Jahre bist und über 10 Jahre im Betrieb warst, dann sollte es klappen. Genaueres bitte beim Anbieter nachfragen !!

Im Normalfall bei den meisten Sachen (Versicherung aus Gehaltsverzicht/-Umwandlung), Direktversicherung usw. ja, wird mitgenommen.

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Handelt es sich um eine klassiche Pensionszusage (die inzwischen aber immer seltener wird), also der Zusage, das Dein Arbeitgeber, bei Renteneintritt Dir direkt eine Betriebsrente zahlt, für die er eine Pensionsrückstellung gebildet hat, kommt es darauf an, ob Du bereits unverfallbare Ansprüche hast. die bleiben erhalten und die Rente wird Dir irgendwann mal gezahlt, wenn Du in Rente gehst (mit den Werten die Du bis zum Arbeitsplatzwechsel gutgeschrieben bekommen hast. Sind die Ansprüche noch nicht unverfallbar, sind sie weg.

Wenn Du da eine Betriebliche Altersvorsorge in form einer direktversicherung hast, dann kannst Du die zu jedem Arbeitgeber mitnehmen. Muss halt nur von neuen Arbeitgeber die Beiträge bezahlt werden, oder Abgeführt werden. Früher hats ja mal bei Krauss-Maffei oder bei der MAN so betriebsrenten gegeben. Die kann man glaub ich nicht mitnehmen, die bekommt man dann ausbezahlt wenn man in Rente geht. Aber so genau weis ich das auch nicht mehr.

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