was passiert mit den Verlustvorträgen, die nur bis Ende 2013 verrechnet werden können?

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3 Antworten

Sie bleiben erhalten, können jedoch nicht mehr mit Wertpapiergeschäften, sondern nur noch privaten Veräußerungsgeschäften verrechnet werden.

Daher könnte es sich lohnen, bestehende Aktiengewinne nun zu realisieren, um sie zu verrechnen. Du verkaufst also Aktien und kaufst die gleichzeitig zurück. Dadurch entstehen vielleicht 15-20 EUR an Transaktionskosten, aber Gewinne werden realisiert. Sie können gegen Verluste verrechnet werden. Die zurückgekaufte Aktien haben einen höheren Anschaffungspreis als die zuvor gehaltenen, d.h. selbst wenn der Aktienkurs in Folge nun etwas zurückgehen sollte und damit unter dem Strich noch ein Gewinn übrigbleibt, wären damit wieder Neuverluste produziert, die gegen andere Gewinne zu verrechnen wären.

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LittleArrow 26.11.2013, 18:47

Man sollte aber vor dem Verkauf unbedingt prüfen, ob sich noch etwaige Verluste (z. B. aus anderen Wertpapiergeschäften) im aktuellen Steuertopf befinden. Die Verkaufsgewinne aus den Aktien (erworben ab 2009) würden sonst zunächst gegen diese Verluste gerechnet!

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gandalf94305 26.11.2013, 19:11
@LittleArrow

Man kann Verluste ja auch auf einem zweiten Depot einer anderen Bank realisieren und bescheinigen lassen, damit der neue Verlusttopf nicht angefaßt werden muß.

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