Was passiert mit dem Versicherungsschutz, wenn man sein Auto an nicht eingetragenen Fahrer verleiht?

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5 Antworten

Der Fahrer ist bei einem Unfall auf jeden Fall durch den Versicherungsschutz abgedeckt. Natürlich auch das Fahrzeug des Unfallgegners. Allerdings haben die Vertragsbedingungen nicht gestimmt, die du bei der Versicherung beim Abschluss des Vertrages gemacht hast. Die Versicherung kann also rückwirkend die Beiträge neu berechnen, die du dann nachzahlen musst. Außerdem kann die Versicherung noch eine Schadenszahlung verlangen, die bis zu 2 Jahresbeiträge betragen kann. Da kann der Ausflug deines Freundes schnell teuer werden.

fmca24 13.04.2012, 14:35

DH, und wenn man da gar kein Risiko eingehen will, dann hilft auch ein kurzer Anruf bei der Versicherung ob man so was gegen schritfliche Mitteilung für den 1 Tag als Ausnahme mitversichert bekommt. Oft funktioniert das.

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Kollek 14.04.2012, 10:10
@fmca24

... ich bin sehr sicher - auch ein langer Anruf wird an dieser Situation nicht viel ändern!!

So etwas sollte immer schriftlich gemacht werden. und sicher wird der Versicherer das für einen Tag nicht machen.

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Ein Bekannter vor mir stand letztes Jahr vor einer ähnlichen Situation. Dadurch dass es vertraglich nicht so geregelt war musste er eine saftige Vertragsstrafe bezahlen. Dein Freund soll sich lieber bei einer günstigen Mietwagenfirma einen Transporter ausleihen, das kommt unter Umständen günstiger wenn was passiert mit deinem Auto.

Kollek 14.04.2012, 10:09

... das ist die perfekte Antwort wenn nicht Ärger und zusätzliche Kosten für den eigenen Vertrag provoziert werden sollen, da die Versicherer eine Vertragsänderung nur für den Rest des Versicherungsjahres durchführen und nicht z. B. für einen Tag und dann mußmzum Jahresende der Versicherer wieder über die neue Änderung informiert werden.

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Grundsätzlich ist es ein Verstoß gegen den abgeschlossenen Versicherungsvertrages und somit ist der Versicherungsnehmer teilweise regresspflichtig... Als Tipp allgemein kann ich nur raten: Nur wenn man wirklich das Fahrzeug alleine nutzt, ohne Ausnahme, so einen fahrerbezogenen Vertrag abschließen, ansonsten lieber auf die Paar Euro Ersparnis der Versicherungsprämie verzichten...

Zum einen droht möglicherweise eine Vertragsstrafe. Zum anderen wird die Kfz-Versicherung neu kalkuliert – anhand der Personen, die das Fahrzeug tatsächlich nutzen. Die Differenz zum bisherigen Beitrag muss nachgezahlt werden. Anschließend gilt dann vorerst die neue, in der Regel höhere Prämie.

ein anruf bei der versicherung genügt und man ist aus dem schneider!

http://www.kfz-versicherungsvergleich.de/ratgeber/kfz-versicherungsschutz-bei-nicht-eingetragenem-fahrer.html

soweit ich weiß, kostet das in einem schadensfall dann richtig, weil der fahrer nicht im versicherunngsschutzblrief eingetragen ist. er ist zwar dann bei seiner versicherung versichert, aber nciht in deiner. heißt draufzahlen!

Kollek 14.04.2012, 10:06

... wow - gelegentlich macht es Sinn einfach NICHTS zu schreiben. Dann hat man zwar seiner Provilneurose nicht gefrönt, aber auch kine zeit der Leser verschwednet.

Was hat denn z. B. ein Versicherungsschutzbrief mit einem evtl. Haftpflichschaden gemeinsam? Und bei welcher "seiner" Versicherung ist er gegen was versichert aber bei "deiner" nicht?

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