was passiert mit dem Verlustvortrag, wenn eine GmbH als Schenkung weitergegeben wird?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die VV gehen nicht zwangsläufig unter.

Blackleather hat ja die Norm verlinkt, du solltest sie auch lesen. Da steht nämlich auch in Absatz 1 Satz 6:

"Ein nicht abziehbarer nicht genutzter Verlust kann ... abgezogen werden, soweit er...die ... im Inland steuerpflichtigen stillen Reserven des Betriebsvermögens der Körperschaft nicht übersteigt."

Das bedeutet also, dass zunächst die stillen Reserven ermittelt werden müssen, bevor man sich ans Übertragen der Geschäftsanteile macht. Sind keine stillen Reserven vorhanden, muss man andere Möglichkeiten suchen.

Entweder ein merge down oder die sukzessive Übertragung von nicht mehr als 24,99% der Anteile innerhalb von Schamfristen.

Ist im Sinne einer Schenkung in der Familie dies ein Gesellschafterwechsel, bei dem der Verlustvortrag untergeht - sofern mehr als 50% verschenkt werden?

Ja. http://dejure.org/gesetze/KStG/8c.html

ok, ok, ok.

Ich dachte, es gibt hier eine Ausnahme, weil innerhalb der Familie. Aber dem scheint wohl nicht so zu sein.

dh

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@SchenkGmbH

Wieso innerhalb der Familie? Die ganze Norm des 8c ist ja bereits eine Durchbrechung des Prinzips, wonach die KapGes eine eigene Rechtspersönlichkeit ist. Der Wechsel der Gesellschafter spielt sich ja ausschließlich außerhalb der GmbH ab.

Die Norm ist also rein fiskalisch zu verstehen und sie wird bei mittelbaren Beteiligungen immer undurchdringbarer.

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