Was passiert mit dem Riester?

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5 Antworten

Vorab ein paar Dinge/Fragen:

  • Die Geringfügigkeitsgrenze für neue Arbeitsverhältnisse steigt zum 01.01. auf 450,- € monatlich. Außerdem ist man dann automatisch rentenversicherungspflichtig, es sei denn man erklärt schriflich darauf zu verzichten.
  • Wenn mich nicht alles täuscht sind Apotheker versicherungspflichtig im entsprechenden Versorgungswerk und nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung.
  • Unmittelbare Zulagenberechtigung setzt aber Pflichtmitgliedschaft in der GRV voraus bzw. Beamtentum.
  • Riesterveträge sind nicht übertragbar.

Prinzipiell gilt aber: Wenn ein Ehepartner versicherungspflichtig angestellt ist und der andere nicht, hat der nicht versicherungspflichtige Ehepartner dennoch einen mittelbaren Anspruch auf Förderung. Hier müsste dann der Sockelbeitrag von 60,- € im Jahr in einen eigenen Riestervertrag entrichtet werden.

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Riesterverträge sind meines Wissen höchstpersönlich und können nicht einfach übertragen werden.

Da Du als selbständiger keinen Anspruch auf Zulage und Förderung hast, ist es halt nur noch ein normaler Vertrag.

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Wenn Sie bei Ihrer Frau auf die Rentenversicherungsfreiheit verzichten, kann Ihre Frau einen Riestervertrag abschließen. Sie können dann Ihren eigenen Riestervertrag mit 5€ im Monat bzw. 60€ im Jahr selber weiterbesprachen und erhalten auch Ihre Zulage.

Ansonsten können Sie Ihren Vertrag auch einfach beitragsfrei stellen. Das Guthaben wird weiterverzinst, wenn es sich um eine klassische Riesterrente handelt oder am Kurszuwachs beteiligt, wenn es sich um eine Riesterente auf Fondsbasis handelt.

Zusätzlich als Apotheker ist zu beachten: Sollten Sie tarifvertraglich gebunden sein, müssen Sie für Ihre Frau noch eine Direktversicherung abschließen. Der Arbeitgeberanteil beträgt in Ihrem Fall 10€. An jeden weiteren Beitrag den Ihre Frau einzahlt beteiligen Sie sich mit 20%.

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Was passiert mit dem Riester? Solange er nicht stirbt, lebt er noch weiter! Als Apotheker würde ich zunächst in Deinem Fall einen Steuerberater nehmen, von dem bekommst Du Tipps und guten Rat und vor allem ist alles "rechtens"!

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Kommentar von Underfrange
09.12.2012, 10:42

Bei Riester geht es in erster Linie um eine Altersvorsorge und nicht um Steuern. Der Steuerberater ist da eher nicht die erste Anlaufstelle.

Ein versierter Versicherungsexperte kann dir sagen was Sache ist.

Was deinen Riestervertrag angeht, kannst du den als Selbstständiger nur dann weiter führen wenn z.B. deine Frau mehr als 400€ verdient und du dann als mittelbar Förderberechtigter giltst. Solange deine Frau nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist werden wohl beide Verträge ruhen oder von dem leben was ihr selbst einzahlt.

Was hältst du davon deine Frau auf etwas mehr als 400€ (soll sich 2013)auf 450€ ändern) und somit euch beide wieder förderfähig machst?

Dann hast du in deinem Geschäft nur ein klein wenig mehr Aufwand, deine Frau verdient nur ca. 360€ netto, aber ihr beide könnt die volle Förderung von jeweils 154€ pro Jahr und eventuell eine steuerliche Förderung mitnehmen. Kinderzuschläge sind noch nicht berücksichtigt die vielleicht noch dazu kommen.

Es kann sich durchaus lohnen. Viel Erfolg und alles Gute

Weitere Einzelheiten kannst du gerne nachlesen auf: Werbung durch Support gelöscht

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Was passiert mit dem Riester?

Ich hoffe, er wird verhaftet, angeklagt, verurteilt und ins Gefängnis gesteckt.

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