Was muss man als Kleinunternehmer beachten?

2 Antworten

Ergänzend zur vollkommen richtigen Antwort von @Frommwood, warum willst Du eigentlich Bargeld zum Fenster hinaus werfen?

Richtig erkannt hast Du, dass Ausfuhrlieferungen umsatzsteuerfrei sind.

Aber als Kleinunternehmer verzichtest Du auf den Vorstuerabzug.

Um es plastisch zu machen, Du kaufst einen Artikel für 5,95 Euro ein und verkaufst ihn für 10,- Euro ins Ausland.

Kleinunternehmer:

10,- Euro Erlös - 5,95 Euro Einkauf = 4,05 Euro Rohgewinn.

Regelbesteuerer:

10,- Euro ERlös - 5,00 Euro Einkauf (95,- Cent kommen vom Finanzamt zurück) = 5,- Euro Rohgewinn.

DEn Vorsteuerabzug hast Du auch bei den eigenen Kosten udn eventuellen Anschaffungen für den Betrieb, z. B. ein neues Notebook.

Aber das wird Dir auch noch der Kollege sagen, mit dem Du sprechen willst.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986
Von Experte wfwbinder bestätigt

Wenn ein Handel kein Gewerbe ist, was dann?

Gewerbesteuer zahlst Du nur deswegen nicht, weil der Freibetrag hier 24.500 € beträgt.

Die EÜR macht, wohl dein Steuerberater(?), erst nach Abschluss des Jahres zusammen mit der Einkommensteuererklärung.

Gerade bei einem weltweiten Handel gibt es unzählige Unwägbarkeiten, Hürden und Formalitäten - je nach Leistungsempfänger und dem Land, in dem der Leistungsempfänger lebt. Bei einem geplanten Umsatz von 7.000 € ist der Aufwand eigentlich unverhältnismäßig.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

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