Was macht man bei einer falschen Gutschrift auf dem eigenen Konto?

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7 Antworten

Du solltest das Geld, das mutmaßlich nicht dir gehört, auf keinen Fall ausgeben, denn du mußt damit rechnen, dass es wieder zurückgefordert wird. Allerdings ist es in erster Linie Sache schon des Überweisers, sich um die Rückforderung zu kümmern. Wenn du das selbst bei der Bank reklamierst - das wäre nobel - dann solltest du dabei sicherstellen, dass damit keine Kosten auf dich zukommen.

Du schreibst nicht, wie hoch der Betrag ist mit dem du beglückt worden bist. Es hat schon Fälle gegeben, dass Betrüger mittels der Überweisung von Kleinbeträgen ausforschen, ob das Konto existiert. Wenn ihre Überweisung ankommt, wissen sie, dass es dann Konto gibt und sie schicken später eine höhere Abbuchung hinterher. Also, wenn es nur ein kleiner Betrag war, dann pass in nächster Zeit auf, dass keine unberechtigten Abbuchungen von deinem Konto vorgenommen werden!

Normalerweise funktioniert das so, daß der Auftraggeber seinen Fehler bemerkt, zu seiner Bank geht, diese eine Nachforschung bzw. einen Rückruf startet und Deine Bank Dich dann irgendwann anspricht, um Deine Zustimmung für die Rückbuchung zu bekommen. Und da Du ja jetzt schon sicher bist, daß das Geld nicht für Dich bestimmt ist. solltest Du diese auch geben. Ansonsten wird der Auftraggeber andere Wege versuchen, sein Geld zurück zu bekommen.

Melden musst du es nicht, aber damit rechnen, dass es der "edle Spender" bemerkt und wieder zurück buchen lässt. Du solltest es nicht ausgeben und dein Konto gut beobachten. Eher noch: gib deiner Hausbank den Auftrag zur Rückbuchung. Jostero hat Recht.....es sind viele Betrüger unterwegs und überweisen ein paar Cents um zu testen, ob es diese Kontoverbindung gibt. Und treiben dann ihr Unwesen mit deinem Konto.

Das Geld gehört ganz sicher nicht Dir und vergessen geht es auch nicht, in Zeiten der doppelten Buchhaltung. Du profitierst einzig und alleine vom Umstand, dass Du Dich nicht strafbar machst, wenn Du es verwendest...

Ich finde in solchen Dingen funktioniert der alte Merksatz: Was Du nicht willst, dass man Dir tut...

Unsere Welt wird nicht besser wenn wir alle mit allen Tricks versuchen von den Fehlern und Schwächen der anderen zu profitieren. Es ist ein Nullsummenspiel, bei dem es am Ende trotzdem nur Verlierer gibt, weil das Vertrauen auf der Strecke geblieben ist.

Die Überweisung auf dein Konto stellt den Tatbestand einer unberechtigten Bereicherung dar. Selbst wenn du es abhebst und ausgibst .... Es kann jederzeit zurück gefordert werden.

Daher: gib der Bank Bescheid und lass diese Überweisung zurück buchen.

Auch im Hinblick auf den Beitrag ( zweiter Absatz ) von jostero. Es ist gängige Praxis, so fischen Betrüger die Bankdaten ab.

Wenn du Moral und Anstand hast, gibst du der Bank Bescheid. Es kommt so oder so heraus, also habe mal keine Hoffnung das du das Geld behalten darfst.

Ich würde das dem Fundbüro melden und den Finderlohn beanspruchen.

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