Was macht man bei einer falschen Gutschrift auf dem eigenen Konto?

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Du solltest das Geld, das mutmaßlich nicht dir gehört, auf keinen Fall ausgeben, denn du mußt damit rechnen, dass es wieder zurückgefordert wird. Allerdings ist es in erster Linie Sache schon des Überweisers, sich um die Rückforderung zu kümmern. Wenn du das selbst bei der Bank reklamierst - das wäre nobel - dann solltest du dabei sicherstellen, dass damit keine Kosten auf dich zukommen.

Du schreibst nicht, wie hoch der Betrag ist mit dem du beglückt worden bist. Es hat schon Fälle gegeben, dass Betrüger mittels der Überweisung von Kleinbeträgen ausforschen, ob das Konto existiert. Wenn ihre Überweisung ankommt, wissen sie, dass es dann Konto gibt und sie schicken später eine höhere Abbuchung hinterher. Also, wenn es nur ein kleiner Betrag war, dann pass in nächster Zeit auf, dass keine unberechtigten Abbuchungen von deinem Konto vorgenommen werden!

Normalerweise funktioniert das so, daß der Auftraggeber seinen Fehler bemerkt, zu seiner Bank geht, diese eine Nachforschung bzw. einen Rückruf startet und Deine Bank Dich dann irgendwann anspricht, um Deine Zustimmung für die Rückbuchung zu bekommen. Und da Du ja jetzt schon sicher bist, daß das Geld nicht für Dich bestimmt ist. solltest Du diese auch geben. Ansonsten wird der Auftraggeber andere Wege versuchen, sein Geld zurück zu bekommen.

Melden musst du es nicht, aber damit rechnen, dass es der "edle Spender" bemerkt und wieder zurück buchen lässt. Du solltest es nicht ausgeben und dein Konto gut beobachten. Eher noch: gib deiner Hausbank den Auftrag zur Rückbuchung. Jostero hat Recht.....es sind viele Betrüger unterwegs und überweisen ein paar Cents um zu testen, ob es diese Kontoverbindung gibt. Und treiben dann ihr Unwesen mit deinem Konto.

Muss ich Spendengelder (von Kickstarter) für ein Hobby versteuern lassen?

Hallo,

Ich liebe es das Klavier zu spielen und würde es gerne leuten im internet auch zeigen. Leider fehlt mir die richtige ausrüstung dafür (wie zum Beispiel eine kamera, bestimmte kabel oder ein besser klingendes klavier usw.)

Da ich aber nicht dirrekt einen nutzen für die meisten sachen habe, ausser um videos für andere zu machen, will ich auch nicht gerade viel geld dafür ausgeben. Deswegen will ich eine kleine Spendenaktion starten um das nötige kleingeld dafür zu bekommen. Ich würde mit dem Geld in erster Linie das notwendige kaufen und dann ein paar nicht so wichtige sachen und falls am ende noch was übrig bleibt für sachen die mir persönlich auch was nützen, so wie ein neues Klavier, oder es dann halt einfach behalten wenn es nichts mehr zu kaufen dafür gibt.

Also hier jetzt meine Frage : Muss ich die Spenden iin irgend einer Art versteuern lassen? Falls ja, wie genau funktioniert das? Muss ich das machen bevor oder nachdem ich die sachen gekauft habe? Ich habe ausserdem mal gehört das man das bis zu einem bestimmten betrag noch als hobby durchgehenlässt und daher nicht versteuern muss. Stimmt das? Falls ja wie hoch ist dieser Betrag?

Falls irgendwas unklar ist oder ihr mehr Informationen braucht sagt bescheid.

Danke für eure hilfe und euren aufwand. Ich freue mich auf eure antworten :D

Edit : Ok danke für eure antworten auch wenn sie ziemlich negativ sind. Also muss ich den gewinn dann versteuern, aber wie funktioniert das genau? Müsste ich sogar ein paar cent versteuern lassen oder muss ich das erst ab einem betrag machen? (1 euro oder so villeicht?) Ausserdem bin ich etwas verwirrt. Privatier59 sagte das geschenktes geld (bis zu dem limit) steuerfrei ist aber sagt das ich die einnahmen versteuern muss. Wo ist der unterschied?

Ich werde meinen Spender natürlich sagen wie viel ich der spenden wofür benutzt habe und sie werden dann ja auch immer wieder neue Video von meinen stücken sehen also werden sie ja schon sehen wie das Projekt durchgezogen wird.

Und nochmal so nebenbei, es gibt viele leute die sogar Ihr Essen mit musik Videos auf youtube verdienen und ihr könnt mir nicht sagen das niemand mal ins internet geht um sich musik anzuhören.

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Jahrelang Falsche Steuerklasse dazu Steuerbescheide falsch veranlagt?

Hallo, Seit 2010 wurde der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende in meiner Steuererklärung nicht berücksichtigt. Auch wurde ich von Anfang an in Steuerklasse 1 gestuft statt Steuerklasse 2. 2017 wurde der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende dann zum 1. mal berücksichtigt, deswegen ist es überhaupt erst aufgefallen, dass ich die ganze Zeit falsch veranlagt wurde. Leider habe ich dem Finanzamt vertraut, bei meinem Einkommen kann man nicht sonderlich viel falsch machen, dachte ich. Somit habe ich das Kauderwelsch aus den Bescheiden nicht nachgeprüft. Allerdings ist mir irgendwann mal aufgefallen, dass Elster zu meinen Gunsten höher gerechnet hat, hab mir bedauerlicherweise nichts weiter dabei gedacht. Mein Fehler, kann man so sehen und ich habe so gesehen wohl keine rechtliche Handhabe. Wobei mir die eine Dame, als ich dann endlich mal nachhakte, sagte, bis 2014 könnte man noch was machen, da ich alles korrekt eingetragen habe und es trotzdem nicht berücksichtigt worden ist. Der andere Herr, dem ich die alten Steuererklärungen dann schickte, teilte mir das Gegenteil mit. 

Aber wie kann das sein, dass dem Finanzamt seit 2010 der selbe Fehler unterläuft? Vielleicht kann ich nichts mehr für mich machen, aber ich möchte verhindern, dass dies anderen passiert. Ich möchte wissen, wie ich 6 Jahre um mein Geld gekommen bin, außer, dass ich dem Finanzamt zu sehr vertraut habe oder dem Arbeitgeber von wegen Steuerklasse?. Wem oder welchen Umstand habe ich das zu verdanken, obwohl ich alles korrekt angekreuzt und den Entlastungsbetrag / kompletten Freibetrag beantragt habe. Wenn ich schon in der falschen Steuerklasse bin , ich es doch mit der Erklärung zurückholen hätte können. Wo kann ich diese Auskunft bekommen oder mich gegebenenfalls beschweren oder eventuell sogar klagen?

Die andere Frage wäre, wenn ich beim Finanzamt nichts mehr machen kann, könnte ich das denn beim Arbeitgeber? Dieser hat mich doch in Steuerklasse 1 gestuft oder legt die Steuerklasse fest?

Das Finanzamt kann 5 Jahre lang Steuern zurück holen, wenn einer falsch eingestuft ist,oder ?. Kann ich das auch ???

Vielen Dank im Voraus

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