Was mache ich mit einer geerbten Immobilie (Eigentumswohnung)?

3 Antworten

Da Du ja auch noch erhebliche Erbschaftsteuer einplanen musst, Onkel ist Steuerklasse 3, solltest Du verkaufen.

Da kannst Du dann auch die Erbschaftsteuer ohne Probleme zahlen.

Vermieten hat wenig mit Mietnomaden und so weiter zu tun. Es muss nach Kosten erst mal was übrig bleiben und die Wohnung wird älter und auch in Zukunft instandgehalten werden. Ein Makler sollte dir auch einen passenden Mieter finden, wenn die Lage zur Vermietung gut ist nur hast dann du den Mieter an der Backe und der kann auch wenn er erst angenehm wirkt von dir Laien zu viel erwarten.

Je nachdem gibt es auch Hausverwaltungen, die Mieter betreuen. Das kostet Geld aber für Anfänger ist es gut angelegtes Geld.

Nur ist jetzt keine zeit, wo man unnötig alte Wohnungen vermietet. Die Kaufpreise sind hoch und man findet fast für jede Wohnung einen Käufer. Das kann schnell wieder anders werden und deshalb solltest du jetzt im Zweifel auf jeden Fall verkaufen. Auch dann, wenn es nicht so einfach ist denn wenn du jetzt keinen Käufer findest, wird das mit dem vernünftigen Mieter erst richtig schwer. 

Wende dich also an einen örtlichen Makler (findest du, wenn du deine Wohnung auf Immoscout suchst) und überlasse dem das verkaufen. Der sagt dir dann auch, ob es vernünftig ist, irgendwas zu machen (Grundreinigung ...).

Danke für Deinen Rat mit dem Verkaufen. Wahrscheinlich hast Du und auch die anderen Recht, dass ich die Wohnung lieber verkaufen sollte. Habe mich gerade mal bei google auf die Suche nach einem Makler gemacht und bin auch auf Maklervergleichs-Portale (z.B. https://www.maklerkompass.de/stuttgart-maklervergleich oder https://immo-makler-vergleichen.de/makler-stuttgart/) gestoßen. Grundsätzlich finde ich so etwas ja gut, scheue mich aber, da meine Daten einzugeben. Habt ihr schon damit Erfahrungen gemacht?

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@Minifahrer21

Gibt es laut Immoscout und Immowelt in der Gegend keinen Makler? Wenn du zu dem, der mehrere Objekte in er Region anbietet Kontakt aufnimmst, hast du schon mal nicht einen, der zu weit weg wohnt oder nichts macht, um das Objekt zu verkaufen.

Vergleichsportale für Makler? Bei Hotels finde ich das auch gut aber sind drei Meinungen in die eine oder andere Richtung repräsentativ? Würdest du unzufriedenen Kunden empfehlen, dich daundda zu bewerten?

Ich halte das in dem Fall wie bei Handwerkern oder Ärzten für unsinnig, weil einfach nicht wie bei Hotels zigtausende hunderte von Bewertungen abgeben sondern unter hundert oder hunderte drei oder vier.

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@Rat2010

Geh einfach mal auf eine Suchmaschine (z.B. google) und gib dort den Begriff "Immobilienmakler" und den Ort (z.B. "Vaihingen") ein, wo die Wohnung liegt. Es werden dir sicherlich mehrere Makler angezeigt. Geh auf deren Homepage und schau dir diese an. Fühlst du dich damit wohl? Dann setz dich mit dem oder den Maklern in Verbingung, um die handelnde Person kennen zu lernen und eine Wertermittlung zu bekommen.

Nicht der Makler, der dir den höchsten Wert nennt, ist der beste, sondern der, der dir am besten begründen kann, wie er zu diesem Preis gekommen ist. Frage ihn soviel wie möglich, z.B. wie seine Verkaufsstragie ist, welche Aktivitäten er unternimmt, etc.

Größere Maklerketten müssen nicht besser sein als der allein arbeitende Makler, der sich persönlich um deine Immobilie kümmert.

Alles nicht ganz einfach, aber einfacher, als es selbst zu machen.

Viel Erfolg

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Die Frage des Vermietens stellt sich nur wenn man in der Nähe wohnt und Zeit hat sich darum zu kümmern. Aus der Ferne kann man kein Objekt vermieten, nur Verkaufen.

Wohnungskauf "Betreutes Wohnen"! Worauf sollte man achten?

Ich interessiere mich für eine neue Immobilie. Eine 2 Zimmer Wohnung mit nur 38qm. Kostet 59.000 Euro und hat eine Mieteinnahme von 3.150 Euro/Jahr. Das Wohngeld ist mit 224,- Euro recht hoch finde ich. Die Rendite als Kapitalanlage finde ich aber nicht schlecht. Habe nach Abzug der nicht umlagefähigen Kosten nur noch eine Rendite über ca. 3,7%. Ein Makler vermittelt die Immobilie, so daß noch 3,57% Maklerkosten dazukommen. Wie hoch die die weiteren Erwerbsnebenkosten? Auf jeden Fall habe ich einen sicheren Mieter. Die Miete ist ja nicht so hoch. Es wohnt ein ältere Dame alleine drin. Sie will auch weiterhin drin wohnen bleiben. Meine Tochter, wenn sie mal in dem Auszugsalter kommt, dürfte aber nicht einziehen. Der Makler sagte mir, daß der Mieter in Verbindung mit dem Deutschen Roten Kreuz ausgesucht wird. Der Vermieter aber das letzte Wort hat. So genau habe ich das noch nicht verstanden. Da muss ich nochmal nachfragen. Die Wohnungen mit betreutes Wohnen sind in der Regel sehr teuer. Diese scheint mir eine der günstigsten zu sein. War auch schon heute vor Ort um mir das Gebäude anzusehen. Es ist sehr groß. Mit weit über 40 Wohnungen . Pro Eingang ca. 9-10 Wohnungen. Rücklagen sind isngesamt 109.000€. Im Grunde genommen für so ein großes Bauwerk nicht viel. Mein Anteil wäre gerade mal 1.500 Euro an Rücklagen für das gesamte Gebäude. Das ist wenig. Das Gebäude ist vom Baujahr 1999, also relativ neu. Die Fassade sieht aber nicht mehr schön aus. Sie ist etwas schmutzig. Ich suche noch eine Kapitalanlage. Ich würde gut 20% davon in bar bezahlen und für den Rest eine Hypothek aufnehmen. Soweit ich gesehen habe sind die effektiv Zinsen so um die 1,8%, also recht niedrig. Wenn ich 300 Euro im Monat für das Darlehen Zins und Tilgung zahlen würde und jährlich 5% Sondertilgung, dürfte das ganze in 10 Jahren bezahlt sein, denke ich. Habe es mal kurz überschlagen. So in etwa dürfte das hinkommen. Was meint ihr dazu?

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