Was mache ich beim lauten Liebesspiel der Nachbarn?

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Wenn die Nachbarn kein Einsehen haben, dann solltest Du den Weg über den Vermieter gehen, er müßte denen dann klar machen, daß sie leiser sein müssen oder das Schlafzimmer entsprechend dämmen. Sollte es dann nicht besser werden, dann würde ich die Miete kürzen. Ein Lösung wäre vielleicht auch, doch mal die Polizei zu rufen, wenn es wieder mal sehr laut ist, schließlich ist das auch nächtliche Ruhestörung.

Da dein Nachbar uneinsichtig ist, und unhaltbare Vermutungen anstellt (neid) musst du dich mit deinem Vermieter in Verbindung setzen. Er mahnt dann die Partei an. Gut ist es wenn es noch andere Mieter in dem Haus gibt die das bezeugen können, das erhebt die Wirkung. Die Miete würde ich nicht einfach kürzen, aber ich würde den Vermieter darauf hinweisen, das wenn er nichts unternimmt, es zu einer Mietminderung. Zu dem kann man noch bei einem Mieterverein vorsprechen, die haben meist noch Infomaterial zu Mietminderungen. Die kann man aber auch im Internet erfragen. Hin und wieder ist ein Tausch der Schlafzimmer auch OK, wenn die Möglichkeit gegeben ist.

Hallo einhorn, die gängige Rechtsprechung zu dieser Problematik ist eindeutig; es gibt genügend Präzedenzfälle. Niemand verbietet den Leuten - in diesem Fall deinen Nachbarn - das freie Ausleben ihrer Sexualität, vorausgesetzt, dass andere - in diesem Fall ihr und insbesondere euer Zwerg - hierdurch nicht belästigt, eingeschränkt oder in euren Rechten eingeschränkt werdet. Es ist bisher nicht nur einmal gerichtlich entschieden worden, dass die nach vorheriger Abmahnung seitens des Vermieters erfolgte Kündigung mittels Gerichtsurteil als rechtens eingestuft wurde. Euer Vermieter ist übrigens wirklich dazu verpflichtet, sich der Sache anzunehmen, egal, ob es ihm unangenehm, lästig oder weiß der Geier was ist. Noch eine kleine Anmerkung am Rande: Ich gehe davon aus, dass die sich als völlig uneinsichtig gezeigten "Rammler" in eurem Haus - garantiert versuchen werden, zum Gegenschlag auszuholen, wenn sie sich in ihren "natürlichen Rechten" eingeschränkt fühlen; dabei natürlich nicht bedenkend, dass eurem Sohn ein gesetzlich verbriefter Schutz vor Einflüssen dieser Art zusteht. Denk doch nur z.B. mal an - auch wenn der Vergleich vielleicht etwas hinken mag - Pornos. Lt. Gesetz bist du verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass ihm diese auf keinen Fall zugänglich sein dürfen (in jeglicher Form). Wie auch immer, die liebwerten Nachbarn werden garantiert versuchen, das Weinen, das Lachen, Hüpfen und Rufen eures Sohnes (und was sich sonst noch so an Gelegenheit bieten wird), gegen euch zu verwenden... Gesetz den Fall, dass dies eintreten sollte, könnt ihr jedoch ganz ruhig bleiben. Denn auch hierzu gibt es eine bundeseite einheitliche Rechtsprechung: Jeglicher Lärm von Kindern (besonders bei Kindern im Alter eures Sohnes) gilt als SOZIALADÄQUATER LÄRM!!! Natürlich hält man seine Kinder - z.B. während der Mittagszeit oder ab gewissen Uhrzeiten am Abend oder Sonntags zu einer gewissen Rücksichtnahme an, aber die Kinder DÜRFEN lärmen; sie brauchen nicht zu schleichen und zu flüstern. Daran haben sich schon so manche Nachbarn und Vermieter vor den deutschen Gerichten die Zähne ausgebissen; keine Chance für diese Leute. Danach hast du zwar nicht gefragt, es kann aber auch nicht schaden, sich innerlich schonmal zu wappnen. Das Wissen darum, dass man sich absolut im Recht befindet (damit meine ich nicht die unangenehmen Erbsenzähler, die man überall antrifft), bewirkt bei den meisten Menschen doch eine gewisse Ruhe und Souveränität, oder?! Der Schutz von Kindern kommt schließlich immer noch vor dem Recht auf freies Ausleben von Sexualität. Viele Grüße - 1000Volt

Zustimmende Baulast für Anbau als Grenzbebauung, wenn Nachbar schon Terrassenüberdachung gebaut hat?

Hallo,

ein Bekannter möchte eine kleine Doppelhaushälfte erwerben (Rheinland/NRW), allerdings würde er gerne einen eingeschossigen Anbau zur Erweiterung des Wohnraumes anbauen. Nun war er beim Bauamt um zu erfragen inwiefern dieses möglich wäre. Grundsätzlich sollte es keine Problem darstellen, allerdings gibt es einen Bebauungsplan, welcher die Tiefe ab der Baugrenze reglementiert. der Anbau könnte demnach max zwischen 3,5 und 4 m (müsste halt noch genau gemessen werden ) in den Garten reichen. Desweiterne wurde ihm gesagt, dass der Nachbar bei der geplanten Grenzbebauung eine entsprechende Baulast für sein Grundstück eintragen lassen müsste, dass auch er für den Fall eines anbauens ebenfalls eine Grenzbebauung durchfühfren würde ( wozu das auch immer sinnig sein mag) Nun ist es so, dass der Nachbar schon eine Terrassenüberdachung von in jedem Fall mehr als vier Meter direkt an dei Grundstücksgrenze gebaut hat.

Daher folgende Fragen

1) Müsste er dafür nicht auch eine entsprechende Zustimmung haben ?

2) Wenn ja, wo müsste diese zu finden sein und wäre dann nicht die für den Anbau meine Bekannten obsolet, da er ja genau das was dann gefordert wäre ( Grenzbebauung) tun will

3) Kann der eine einen ANbau der ander eine Terrassenüberdachung bauen ?

4) Wie kann man das in Erfahrung bringen, ohne "schlafende Hunde" zu wecken, denn sollte der Nachbar eine Genehmigung brauchen, hat sie aber nicht eingeholt, möchte man ja nicht schon im Vorfeld das Nachbarschaftsverhältnis "vergiften, weil man beim Bauamt die falschen Fragen gestellt hat und die dann beim Nachbarn schauen kommen.

Natürlich würde man bevor man anträge stellt und so, mit dem Nachbarn reden, aber es ist doch immer gut zu wissen, was für Argumente für einen zu nutzen sind.

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