Was kostet mich ein Steuerberater als selbstständiger?

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Hier scheinen nur Menschen zu antworten, die von ihrem StB begeistert sind. Woher wisst ihr überhaupt, dass der StB gute Arbeit leistet, wenn ihr euch um nichts kümmert? Ich bin seit 20 Jahren selbständig, einmal freiberuflich, einmal ein Gewerbe angemeldet. Erst durch das Finanzamt erfuhr ich, wie ich welche Ausgaben aufzuteilen hatte. Der erste StB hat die Ausgabenbelege einfach 50:50 aufgeteilt, der zweite fragte "ja, schätzen Sie mal...", was mich schon stutzig machte. Der zweite Stb versicherte mir auch beim ersten Gespräch, günstiger zu sein, als mein alter Stb. Stellte sich im Nachhinein als falsch heraus, auch wollte er sich an seine Aussage nicht mehr erinnern und verlangte einen dreimal höheren Preis als mündlich verhandelt. Bin daraufhin zur StB-Kammer: Beratung ergab "einige Ungereimtheiten" in der Abrechnung, die erklärungsbedürftig wären. Na toll, auf die Erklärungen des Stb's warte ich heute noch. Da eine Beratung seitens des StB nie stattgefunden hatte (auch der erste StB war nicht beratend tätig), musste ich meine EKSt-Erklärung selbst durchgehen. Bin damit wieder zum FA-Infocenter ... und siehe da, jede Menge Fehler. Verzeihung, aber ich bin bedient von sogenannten SteuerBERATERN. Wer von denen sagt euch, dass ihr euch z.B. im Baumarkt eine Rechnung geben lassen müsst, wenn ihr die Quittung absetzen wollt? So etwas habe ich erst durch andere Selbständige erfahren. Oder, dass man seine Quittungen gleich alle kopiert, solange sie noch lesbar sind. Das die Farbe auf Kassenbons nach ca. 3-5 Jahren verschwindet, habe ich erst letztes Frühjahr durch Medienberichte erfahren, nicht durch STberater. Mache meine EKSt-Erkl. seit zwei Jahren selbst und kann somit auch Rede und Antwort stehen, wenn es mal zu einer Buchprüfung kommt - vorher habe ich mich noch nicht einmal damit ausgekannt, was die StB machten. Ich kann nur sagen: Der Aufwand lohnt. Und wer gar keine Zeit hat, kann seine EÜR auch von einer Buchhalterin erledigen lassen, die kosten nur 1/3 von dem, was die StB mir abgeknöpft haben und erklärt auch noch, was sie gemacht hat.

Frohes Schaffen und viele fette Aufträge

Korrektur: ...Baumarkt eine Rechnung geben lassen, wenn diese über €100,-- beträgt.

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Ehegatten GbR - wie ist die sinnvolle Aufteilung wenn der Ehemann ein (recht) hohes Brutto-Jahres-Gehalt hat und die Ehefrau ohne sonstiges Einkommen ist?

Seit etwa zwei Wochen schlage ich mich mit Fragen wie: - (Klein) Gewerbe - GbR ---> mit o. ohne Umsatzsteuer - anfallenden Steuern - Pflichten und Rechten - Steuerberatersuche- und Kosten usw. rum. Inzwischen bin ich, dank Mr. Google, Finanzfrage.net, diversen anderen Seiten und einem netten aber kurzem Steuerberatergespräch (etwas!) schlauer.

Zum Hintergrund und die Frage, ob ich das alles richtig verstanden habe...

Ich habe in diesem Monat ein (Klein) Gewerbe für einen Direktvertrieb bestimmter Produkte, angemeldet. Nun hat sich mein Ehemann zu einer GbR mit mir als Gesellschafter einverstanden erklärt.

  • erste, fast wichtigste Frage: Der Gewinn aus der GbR, bezieht der sich aus den Einnahmen (bezahlten Rechnungen meiner Kunden + meiner Provision) oder sind die Einnahmen inkl oder exkl. meiner Provision aus diesem Direktvertrieb gemeint? Fazitfrage: Was wird in der Einkommenssteuer (=Lohnsteuer?) des Manes unter der Anlage N (?) eingetragen? Bzw. wird der Betrag vor oder nach EÜR eingetragen? Grund: Mein Mann hat, verständlicherweise, Angst wegen zu hoher Nachzahlungen.

---> daraus ergibt sich die Frage nach der Aufteilung (anteiligem %-Satz) für beide Gesellschafter

  • Die GbR soll ohne Umsatzsteuer, also als Kleinunternehmerregelung bestehen, da der Gewinn (ergibt sich ja dann aus obiger Frage) (wahrscheinlich) nicht die 17.500€ jährlich übersteigen wird.

  • ist bei der Kleinunternehmerregelung eine EÜR überhaupt notwendig oder reicht tatsächlich eine formlose Einnahmen-Ausgaben Aufstellung? (Extra Blatt? Excel-Tabelle?)

  • soweit ich verstanden habe, bräuchte ich keine extra Buchhaltung für das Finanzamt. Allerdings ergibt die sich ja auch aus der EÜR und/oder Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (?) Außerdem möchte "Frau" ja auch Überblick über ihre Finanzen haben ;-)

  • wie funktioniert das mit der Gewerbesteuererklärung wenn ich jährlich unter 24.000 € bleibe? Ich habe gelesen, dass trotzdem eine abgegeben werden muss. Und fällt dann tatsächlich keine Gewerbesteuer an, wenn ich unter dieser Grenze bleibe? Bzw. wo wird die Gewerbesteuer angegeben (extra Ausfüllbogen oder in der Einkommenssteuererklärung)?

  • was ist, mit diesem Hintergrund (oder fehlt noch etwas?) beim Steuerberater zwingend notwendig?

  • Zusätzliche Gewinnermittlung (1x jährlich)?
  • Jahresbelegserfassung?
  • Einkommenssteuererklärung (Lohnsteuererklärung für meinen Mann und mich, zusammen veranlagt)
  • Gewerbesteuer?
  • EÜR und/oder Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (kann ich die nicht aus selbst machen?)? und was bedeutet: "Bescheid für die spätere Bescheidprüfung und Archivierung?

Habe auch schon ein recht günstiges Steuerberatungs-Honorar, allerdings nur auf Post-Mail- und Telefon Weg, von einem Online-Steuerberater erhalten. Bin mir allerdings nicht sicher, ob das ausreicht oder ein (wahrschenlich teurerer) ortsnaher Steuerberater nicht doch besser wäre.

Viele Fragen.... und schonmal vielen, vielen Dank für´s Antworten. LG

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Wann und wie werden Säumniszuschläge bei der Krankenkasse berechnet?

Guten Morgen, Wahrscheinlich kennen mich einige nun, wegen meiner merkwürdigen Fragen in letzter Zeit... Ich würde diesmal gerne wissen, wann und wie Säumniszuschläge von der Krankenkasse berechnet werden.

Folgender Fall: Student A ist 20 Jahre alt und Student. Mit 16 Jahren hat er angefangen im Internet Geld zu verdienen. Das hat er 3 Jahre lang gemacht. Das FA wurde nicht in Kenntnis gesetzt, aber das FA lassen wir hier mal aus. Die Krankenkasse ebenso nicht, denn im jährlichen Fragebogen der Familienversicherung wurde von Eltern kein Ja bei Selbstständigkeit angekreuzt. Student A hatte keine Ahnung, dass er überhaupt Beiträge hätte zahlen müssen, da er keine Ahnung von Krankenkassen und Ähnliches hat.

Der Student möchte sich nun mit einem Steuerberater zusammensetzen und Steuererklärungen beim Finanzamt abgeben und auch selber aktiv auf die Krankenkasse zugehen und über die Einkünfte berichten für eine Nachzahlung der Beiträge.

Wird die Krankenkasse einen Säumniszuschlag erheben?

Ist folgende Berechnung richtig? Nachzahlung 13000€ für letzten 3 Jahre. 1%*13.000 = 130€ Anschließend 130€ * 36 Monate = 4680€ + Zuschläge bis der Gesamtbetrag abgezahlt ist.

Errechnet sich der Zuschlag also aus den Gesamtschulden der Nachzahlung? Gilt der Säumniszuschlag dann auch rückwirkend oder erst ab Säumnis der Nachzahlung?

Zum Beispiel sagt die Krankenkasse "Zahlen Sie 13.000€ bis zum 31.10.2016". Und wenn man später zahlt werden es pro Monat 130€ mehr bis die Schulden bezahlt sind.

Könnte man in dem Fall §24 Abs. 2 SGB IV geltend machen? Der Student hatte wirklich keine Kenntnis von seiner Zahlungspflicht und da er auch Schüler war kann man ja nicht erwarten, dass er sich damit auskennt oder doch? Wie groß ist der Spielraum im Verhandeln mit der Krankenkasse?

Danke im Voraus!

-Casio

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