Was kann unser Nachbar f. eine Grunddienstbarkeit (Abstandsfläche f. EFH in HH 0,8x12,5m) verlangen?

3 Antworten

Du suchst nach Üblichkeiten in einem Bereich in dem geschachert wird wie auf dem Basar. Ich als Nachbar würde überhaupt keine Zustimmung erteilen denn eine Grunddienstbarkeit mindert den Wert meines Grundstücks und wieso sollte ich das hinnehmen ohne Grund und ohne rechtliche Verpflichtung? Da müßte man mir schon Beträge in fünfstelliger Höhe anbieten um mich von dieser unumstößlichen Meinung abzubringen.

Beträge in fünfstelliger Höhe anbieten um mich von dieser unumstößlichen Meinung abzubringen

Soso.... so unumstößlich ist die Meinung also gar nicht ;-))

Geld regiert die Welt ...grins.....

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@Primus

Wobei derartige Hoffnungen oft nicht aufgehen: Ist einem Freund passiert, dass der nette Nachbar solche Forderungen stellte und nicht in finanzieller Art. Füße küssen war so ziemlich das einzige was noch fehlte, Daraufhin hat er die Bauaufsicht so lange genervt bis die eine Ausnahmegenehmigung erteilten. Dagegen zu klagen, hatte der Nachbar dann nicht gewagt.

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Basine:

Die Realisierung eures Bauprojekts ist also von der Bestellung einer Grunddienstbarkeit des Eigentümers des Nachbargrundstücks abhängig. Wie bereits ausgeführt und empfohlen, wäre der Erwerb der 10 qm grossen Teilfläche die Ideallösung. Lehnt jedoch der Nachbar ab, würde ich ihm sofort 7 888 € anbieten (10 x 623 + 25 %). Oder willst du bis zum Nimmerleinstag warten?

Statt der Baulast solltest du aber Wert auf eine Grunddiebstbarkeit legen. Das Baustenverzeichnis als "Nebengrundbuch" bezeichnen Experten rechtpolitisch als völligen Missgriff. Lass dir das vom Notar erklären.

Da ich nach Stunden noch keine hilfreiche Antwort sehe, gebe ich mal meinen Senf dazu...

Es handelt sich um exakt 10m², die nach Deiner Einlassung 6230€ kosten würden.

Nun ist der Nachbar ja in der Nutzung dieses Streifens nur wenig eingeschränkt - angemessen wäre meiner unmaßgeblichen Meinung nach ein Betrag um 3000€.

Allerdings hielte ich es auch hinsichtlich des Grundstückswerts für viel erstrebenswerter, aus dem Handtuch ein bebaubares Grundstück zu machen, so dass es später im Notfall auch verkauft werden kann. Deshalb versuche lieber, dem Nachbarn die 10m² abzukaufen!

Ist bei Grundstück und Immobilie eine getrennte Finanzierung zu empfehlen?

Guten Morgen zusammen,

ich hoffe, hier Adäquate und objektive Hilfe zu erhalten. Ich bitte Personen von der Beantwortung der Frage abzusehen, diese es nicht zu genau wissen.

Sachverhalt: Wir hatten uns vorgenommen, ein Grundstück zu kaufen und hierauf ein neues EFH zu bauen. Kalkuliert sind in etwa 400.000 EUR.

Die Stadt gab uns "grünes Licht", dass wir unser gewünschtes Grundstück haben könnten, jedoch ohne weitere Informationen; wir sollten halt auf weitere Informationen bis ende Oktober warten.. Nun ging alles sehr schnell. Binnen 2 Monaten möchte die Stadt nun den vollen Betrag von 82 Tsd. EUR für das Grundstück haben. Jetzt haben wir aber noch keinen Bauträger für unser EFH.

Die Frage wäre, finanzierungstechnisch: Was wäre der Beste Weg?

  • Sofort die vollen 400 Tsd. EUR finanzieren (DANN GEHT UNS ABER DIE KfW FLÖTEN, da noch kein Haus gefunden / geplant ist!?!? Vor allem zahlen wir ab dann Zinsen etc. pp.

  • Erst mal nur die 82 Tsd. EUR finanzieren und die Immobilie separat? Der Immobilienkredit bekomme ich dann wahrsch. nicht zu den gleichen Konditionen?

Wie gehe ich taktisch am besten vor?

Danke und viele Grüße!

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Kann ich eine Entschädigung für einen Garagen-Überbau verlangen?

Ich bemerkte es nicht , sondern jetzt erst, als mein Grundstück neu vermessen wurde, dass nämlich der Nachbar erbeblich mit seiner großen Garage auf mein Grundstück gebaut hat. Der Überbau umfasst eine Fläche von rund 30 qm. Ich will zwar nicht, dass er den Überbau beseitigt, möchte aber dafür eine Entschädigung. Kann ich sie verlangen und wenn ja in welcher Höhe?

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MwSt von Kosten Grundstückskauf wirklich "absetzbar" ?

Hab letztes Jahr Weide, Wald und "Parkplätze" gekauft, bei denen ich gewerbliche Verpachtung (also inkl USt) anstrebe. Also hab ich mir die 19% der rund 7000 Euro Anschaffungskosten gleich über die Vorsteuererklärung wiedergeholt.

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Aha das geht nicht weil Anschaffungskosten zum Preis des Grunderwerbs zählen. Also hab ich geseufzt, dass ich dann in wohl mit der Umsatzsteuererklärung die 19% zurückgeben muss. Aber laut netter Frau vom Finanzamt war das okay wenn ich später tatsächlich inkl. 19% verpachte.

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