Was kann man bei Lohnfortzahlungsbetrug machen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Privatdetektive sind nur im Fernsehen billig und effektiv. In der rauen Wirklichkeit aber tummeln sich in diesem Metier Faulpelze und Halsabschneider. Erstgenannte trachten nach Geldverdienst ohne große Mühen, Letztgenannte lassen sich ihre Arbeit vergolden. Ich glaube nicht, dass Du bereit bist Summen in vier- bis fünfstelliger Höhe für die Ermittlungen zu bezahlen. Es bleibt Dir die Alternative, zähneknirschend den Verdacht hinzunehmen oder aber, selber in Aktion zu treten. Wenn Du den Arbeitnehmer auf frischer Tat ertappst würde das wohl Eindruck genug machen. Kannst ihm ja bei dieser Gelegenheit dringend raten, die Kündigung einzureichen.

Ein Privatdetektiv zu informieren wird dich viel Geld kosten. Setz dich mit der Krankenkasse in Verbindung und schau ob die ermitteln werden oder ob ihr euch die Kosten teilen könnt.

das ist - mit Verlaub- Unsinn (höflich formuliert). Eine KK wird niemals so ermitteln.

Bei begründeten Zweifeln hat jeder AG das Recht die Krankschreibung überprüfen zu lassen-, das geschieht mittels MDK, den aber die KK beauftragen muss.

Ansonsten ermittelt die KK nix - warum auch- solange sie kein Krankengeld zahlt.

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..... Allerdings gibt es Indizien dass er woanders ein paar Nebeneinkünfte hat, und derentwegen krank ist..... Nebeneinkünfte können nicht krank machen. Es ist unerheblich worauf die Krankheit zurückzuführen ist. Auch wenn er sich die Krankheit selbst zugefügt hat, weil er betrunken die Treppe runter gefallen ist besteht Lohntorfzahlungsanspruch. Auch der Ratschlag mal selbst vorbei zuschauen könnte eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch nach sich ziehen, wenn er im Eigenheim wohnt. Da dann das gesamte privat genutzte Wohn-Grundstück unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes steht.

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