was kann ich tun, wenn die Mietwohnung ist zu kalt?

3 Antworten

Wird die Mindesttemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius im Winter nicht erreicht, liegt – so der Mieterbund – ein Wohnungsmangel vor. Der Vermieter ist verpflichtet, diesen Mangel abzustellen. Solange dies nicht geschehen ist, kann der Mieter die Miete mindern, das heißt weniger zahlen. Bei einem völligen Heizungsausfall und Minusgraden im Winter ist eine Mietminderung bis zu 100 Prozent möglich. Wird es in der Wohnung nur noch maximal 18 Grad Celsius warm, ist eine Mietminderung bis zu 20 Prozent denkbar.

Bleibt es in der Wohnung auf Dauer kalt, drohen sogar Gesundheitsschäden, ist der Mieter auch berechtigt, das Mietverhältnis fristlos zu kündigen.

https://www.mieterbund.de/index.php?id=442

Woher ich das weiß:Recherche

und dann gibt es zusätzlich zur Minderung noch den Mieteinbehalt. Auch ein recht scharfes Schwert.

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die Heizung

Die Technik der gar nicht näher beschriebenen Heizung könnte schuld sein. Aber wenn es eine Warmwasserheizung ist, dann würde ich zunächst einmal gucken, ob es am Heizkörper ein Luftentleerungsventil gibt (und dann öffnen bis Wasser rauskommt. Unbedingt Gefäß drunterhalten!). Die enthaltene Luft versperrt die Heizwasserzirkulation!

IdR ist lt. Mietvertrag der Mieter zum Entlüften selber verpflichtet.

Wegen des nötigen Schlüssels für das Entlüftungsventils kann man auch andere Mieter um die Verleihung oder die Hilfestellung bitten.

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