Was kann ich tun gegen rauchende Mieterin?

5 Antworten

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Du kannst ihr aufgrund von §573a Abs. 1 BGB kündigen:

Ein Mietverhältnis über eine Wohnung in einem vom Vermieter selbst bewohnten Gebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen kann der Vermieter auch kündigen, ohne dass es eines berechtigten Interesses im Sinne des § 573 bedarf. Die Kündigungsfrist verlängert sich in diesem Fall um drei Monate.

Ich denke, das ist die einzige Möglichkeit. Während der 9-monatigen Kündigungsfrist, musst Du Dich halt irgendwie gegen den herunter ziehenden Rauch schützen. Vielleicht könnt Ihr ihr den früheren Auszug mit einer Umzugshilfe etc schmackhaft machen.

D.h.

Besser hätte ich es auch nicht schreiben können ;)

Über alles andere kann man auch noch in der Kündigungsfrist diskutieren.

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Die Mieterin ist offenbar uneinsichtig.

Der einfachste Weg bei Eurer Eigentums- und Wohnsituation ist die vereinfachte Kündigung nach § 573a Abs. 1 BGB. Dabei verlängert sich die normale Kündigungsfrist um 3 Monate. Dann bist Du im Regelfall das Problem los.

Da Eure Mieterin nach § 573c Abs. 1 BGB voraussichtlich eine bereits verlängerte normale Kündigungsfrist von 6 Monaten hat, wäre Eure Kündigung zum 9. Monat auszusprechen, also zum 30.11.2017. Aber sicherlich würdest Du auch einer vorzeitigen Auflösung des Mietverhältnisses zustimmen;-)

Eure schriftliche Kündigung braucht als Begründung lediglich einen Hinweis auf § 573 a Abs. 1 BGB. Deine Rauchempfindlichkeit ist dabei also nicht zu erwähnen. 

Hallo,

da hilft nur einvernehmliche Kooperation, höflich um Einsicht auf deinen Gesundheitszustand bitten ! ( öfter ! auf Balkon oder Terrasse zum Rauchen ausweichen )

Wilde Tobereien um das Thema Rauchen zu entfachen, bewirken eher eine Trotzhaltung, so wie du sie selbst beschreibst.

hier zu deinen Chancen diesbezüglicher Einflussnahme:

http://www.jurarat.de/kann-der-vermieter-rauchende-mieter-ausserordentlich-kuendigen

 

Hallo @Gaenseliesel, Kooperation mit exzessiven Qualmern ... das kannst Du knicken.

Außerdem sind im Tabak 90 Stoffe enthalten, die krebserregend sind und/oder im Verdacht stehen, Krebs auszulösen, wobei es keine Nullgrenze gibt. Was bedeutet: Schon die geringste Menge kann Krebs auslösen. Deshalb sind sogenannte Passivraucher (blödes Wort) ja auch so gefährdet, wie hier beschrieben:

Passivrauchen
https://de.wikipedia.org/wiki/Passivrauchen

Zudem ist die Fragende ja schon schwer erkrankt an den Atemwegen.

Solche Leute betteln regelrecht um harte Maßnahmen so nach dem Motto (in diesem Fall):

"Bitte, bitte kündige mir die Wohnung, schmeiß mich raus, ich KANN NICHT rücksichtsvoll sein."

‹(•⁔•)›

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@cyracus

Ok ! ;-) Mikkey hat dazu eine wie ich finde, praktikable Lösung gefunden !  

Da Eigenheim, werden die Auswahlkriterien künftiger Mieter, zurecht enger ausfallen. 

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