Was kann geschehen, wenn Drittschuldner auf Pfändung eine Erklärung nicht abgibt?

1 Antwort

Poldi: Es geht hier um die Drittschuldnererklärung gem. § 840 Zivilprozessordnung.

Im Falle des Unterbleibens, der Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit der Auskunft auf die Pfändung hat der Drittschuldner (= Käufer des Autos und Kaufpreisschuldner) dem Pfändungsgläubiger (= PoldiP) den Schaden zu ersetzen, den dieser durch die Unterlassung der Auskunft bzw. sein Vertrauen auf deren Richtigkeit und Vollständigkeit erleidet. Nachdem du den Drittschuldner bereits schriftlich unter Fristsetzung und Androhung der Verzugsfolgen in Verzug gesetzt hast und er nicht reagiert, würde ich sofort einen Anwalt einschalten. .

Käufer behauptet nach Onlineverkauf: Artikel kein Original ! Bankkonto gesperrt....??

Nachdem eine über ein Online-Auktionshaus veräusserte 100%ig echte Rolex-Uhr mit Zertifikat vom Käufer bezahlt und vom Verkäufer per Nachnahme versendet wurde, war plötzlich das Bankkonto auf welchem der Kaufpreis eingegangen ist gesperrt, drei Tage später ohne Angaben von Gründen per Post gekündigt und kurz darauf ging in Form einer eMail vom Käufer im Anschluss eine Mitteilung ein in welcher die Behauptung festgehalten war, dass die Uhr gefälscht sei. Desweiteren teilte der K dem V. mit, dass sein Anwalt einen "arrest" über dessen Konto verhängt hat womit der bezahlte Kaufpreis sozusagen erst einmal auf Eis gelegt ist.

Das es dieses juristische Mittel zur Sicherstellung gewisser Gelder dienen soll und über deren Sinn und Abläufe habe ich mittlerweile umfangreich informiert.

Wie aber kann diese Art der Pfändung im Rahmen eines Verkaufes auf eine blosse Behauptung einer Partei angewendet werden und für die andere Partei derart ausufernde Konsequenzen zur Folge haben....??

Im Moment finde ich mich aufgrund dieser Abhandlungen in folgender Situation vor: Ich habe meinen Teil des Verkaufes in allen Punkten korrekt erfüllt und der Käufer tauscht die echte Rolex gegen eine Falsche aus mit welcher er dann zu einem Gutachter schreitet der ihm die Fälschung ja auch bestätigt.....

Nachdem als Käufer so verfahren wurde stellt man daraufhin einfach diese erwähnte Behauptung auf woraufhin derartige Abläufe wie oben beschrieben, in Gang gesetzt werden was offensichtlich darauf abgerichtet ist, dass man als Käufer sowohl die Ware haben möchte als auch das bereits bezahlte Geld wieder zu seinem eigen machen möchte ......??

Wenn es denn wirklich möglich ist und in der Tat zur Folge haben kann, dass es einem als Verkäufer, in Verbindung mit einer abgeschickten Sendung, jederzeit basierend auf einer schlichten Behauptung seitens des Käufers widerfahren kann, in welcher dieser äussert anstatt der eigentlich zu erwartenden Ware....... einen Ziegelstein, einen leeren Karton oder einen gefälschten Artikel bekommen zu haben und dem Verkäufer dann im Anschluss derartige Konsequenzen ereilen können, dann wird der Versandhandel hierbei in seiner Gesamtheit doch auf die Ebene eines reinen "Hazard", respektive eines Glückspiels gestellt bei dessen Teilnahme man als Verkäufer hoffen muss auf keinen Betrüger gestossen zu sein, folglich daraus man daraufhin unschuldig in Schwierigkeiten geraten kann, da die Justiz für jedweige einseitigen Behauptungen ein Gehör hat und der anderen Seite keine Gelegenheit gibt etwas richtig zu stellen....

Doch schon, wenn man zunächst einmal nicht an sein Geld kann, das Bankkonto einem dann gekündigt wird und man in langwierigen und aufreibenden Stellungnahmen nachweisen kann, dass man in der Tat das Original in Besitz und versendet hat.

Mit dieser Möglichkeit ist Schlawinern und Betrügern für solche Abzockereien doch "Tür und Tor geöffnet".....??

Ist dies wirklich alles so rechtens....??

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