Was ist wichtiger bei der Auswahl eine Fonds? Geringe Volatilität oder eine hohe Rendite?

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am besten sind natürlich die, die eine gute Performance haben. Die Vola kann dabei hoch wie auch niedrig sein.

Eine hohe Volatilität ist nicht jedermans Sache. Die geht an die Nerven und man ist oft am Überlegen, ob man aussteigen soll.

Somit ist eher die Frage, welcher Typ Anleger Du bist und ob Du auch bei hoher Vola noch gut schlafen kannst.

Es gibt Fonds, die haben beides: gute Performance und geringe Vola.

Das kommt ganz darauf an, ob ein Anleger gerne Risiko eingeht oder nicht. Für den Anleger ist es wichtig, was am Ende für eine Rendite herauskommt. Wenn diese bei einem Fonds mit hohen Schwankungen dann am Ende doch höher ist, dann hat sich das Risiko ja gelohnt. Wenn der Anleger aber bei starken Schwankungen nicht mehr ruhig schlafen kann, sollte er sich für einen stabilen Fonds entscheiden.

Für einen Anleger, der einen Fonds kauft bzw. verkauft, ist die Kalkulierbarkeit des Preises wichtig. Hat man einen Rentenfonds in einem marktengen Bereich (z.B. Emerging Markets High Yield), dann kann der Fonds selbst im Mittel ohne große Volatilität und mit robuster Rendite verlaufen, jedoch alleine die Marktenge führt zu täglichen Zacken von einigen Prozent, d.h. kauft/verkauft man diesen Fonds über die KAG, bekommt man ggf. einen zu schlechten Preis, da dieser erst nach dem Kaufauftrag bestimmt wird. Kauft/verkauft man über die Börse, ist dieses Risiko reduziert.

Bei einem Fonds mit hoher Volatilität ist generell also die Wahl eines "guten" Kauf- bzw. Verkaufszeitpunkts schwieriger. Das mittelt sich nur über längere Zeiträume wieder heraus.

Mit anderen Worten: kaufst Du einen Fonds mit einer Schwankungsbreite von 10% p.a. und einer Rendite von 8% p.a. zu einem Hochpunkt, dann hast Du ggf. am Ende eines Jahres sogar Verluste. Hier wäre zu überlegen, eine ausschüttende Variante zu kaufen.

Es spricht jedoch nichts dagegen, einen volatileren Fonds mit guter mittlerer Rendite als Ergänzung zu bestehenden Anlagen geringerer Volatilität ins Depot zu legen. No risk, no fun.

Kann man Fondsanteile auch privat veräußern?

Also nicht an die KAG oder über eine Börse, sondern wirklich von Privat zu Privat. Beispiel: Anleger A hat vor ca. 10 Jahren für 1000 Euro Anteile des xyz-Aktienfonds gekauft. Mit der Wertentwicklung und den weiteren Perspektiven ist es sehr zufrieden. Aus Liquiditätsgründen will er aber jetzt trotzdem die 100 Anteile im Wert von ca 2500 Euro verkaufen. Eine Börsenhandel gibt es nicht, er könnte aber an die KAG gebührenfrei verkaufen. Ein anderer Aspekt: besagter Fonds ist inzwischen nur noch mit einer Mindestanlage von 100000 Euro erwerbbar und damit für Kleinanleger unerschwinglich. Anleger A findet aber einen Anleger B, der schon lange Anteil an diesem Fonds erwerben wollte und Ihm die Fondsanteile zum Tageskurs der KAG plus 4% Prämie abkaufen würde. Anleger A erwägt nun an seine Bank zu schreiben: bitte übertragen Sie die Depotposition ... auf das Depot des Herrn B bei der Irgendwas-Bank. Frage: ist ein Übertrag von dem Depot eines Privatanleger zu dem eines anderen überhaupt möglich? Und falls ja, vielleicht viel zu teuer, weil die Banken für solche Ausnahmefälle hohe Gebühren berechnen? Herzlichen Dank im Voraus für hilfreiche Beiträge !

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Wann sollte man aufhören mit Aktien zu zocken?

Schon seit 8 Monaten versuche ich mit Aktien Einzeltitel Gewinn zu erwirtschaften. Vor zwei Wochen hatte ich noch 3.000 Gewinn (unrealisiert) und nun ist er wieder weg. Hätte ich die 100.000 Euro in festverzinsliche WP gesteckt bei 5% Rendite, hätte ich zumindest die Zinsen dafür kassiert. Sollte man aufhören, wenn man kein Erfolg hat (immerhin habe ich noch nichts verloren) oder durchhalten und an den Titeln festhalten. Irgendwie finde ich es sehr interessant, wie schnell sich der Wert um ein paar % vermehrt, jedoch sollte es sich doch unterm Strich lohnen. Das sehe ich im Moment jedoch nicht. .....es ist nun mal sehr schwer den A) die richtige Auswahl und B) den richtigen Zeitpunkt zu treffen. Wie sieht es bei Euch aus. Wie ist denn eure Performance der letzten 6-8 Monate? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und wie geht ihr jetzt vor?

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Neue Police oder Zusatzbeiträge bei der InterRisk / SFRV und/oder myIndex

Guten Tag.

Vor zweieinhalb Jahren habe ich eine an sich recht gute Entscheidung getroffen, wie ich glaube. Durch verschiedene Informationen aus dem Netz und nach einer Empfehlung durch Finanztest habe ich am Telefon bei der InterRisk einen Fondssparplan im Versicherungsmantel mit größtmöglicher Freiheit bei gleichzeitig geringen Kosten abgeschlossen. Das gute Stück heißt SFRV – und glänzt mMn vor allem durch geringe Gebühren bei unregelmäßigen Beiträgen. Von 1000 Euro, die ich in die Privatreine stecke, gehen nur 0,5 Prozent für Kosten drauf. Davon könnte sich die Allianz durchaus mal eine Scheibe abschneiden. Wenn ich sehe, was da an Abschluss- und Vertriebskosten bei dürftiger Flexibiität und Fonds-Auswahl geboten wird... Na ja!

Jedenfalls habe ich neulich mit einem Freund gesprochen, der mir die myIndex ETF-Police der InterRisk angeboten hat. Ich würde den Vertrag zum Freundschaftspreis bekommen. Er lobt Kickback-Zahlungen (dürften bei ETF ja durchaus schmal ausfallen grins) und sonstigen geringen Kosten. Ich hatte nun überlegt die SFRV-Fonds (eben die mit Kickbacks) in einem neu abzuschließenden myIndex-Vertrag zu besparen und die ETFs in der alten SFRV.

Was haltet ihr von dem Plan? Besser nur einen Vertrag, den SFRV, und lieber mehr da rein stecken oder einen weiteren Vertrag abschließen? Hintergrund ist halt lediglich die Optimierung meiner Versicherungen. :-)

Lieben Dank für jede Antwort.

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Liberty Pro-VorsorgePlus 4U Police gegen ETF tauschen?

Hallo zusammen,

ich habe mich 2004 für das Produkt Pro-VorsorgePlus 4U von der Liberty Europe entschieden um etwas für die Rente zu tun.

Aus heutiger Sicht weiß ich das es sicherlich besseres gegeben hätte,

nun sind die Abschlusskosten aber bezahlt und ich muss/kann mich entscheiden diesen durch einen ETF zu ersetzen.

Das Aktuelle Fond Volumen kann jederzeit steuerfrei und ohne Abzüge ausgezahlt werden.

Leider tue ich mich sehr schwer bei der Berechnung und was sich mehr lohnen würde,

  • Hohe Verwaltungskosten dafür aber der Steuerliche Vorteil des Liberty Europe, oder
  • geringe Verwaltungskosten dafür aber Vorabsteuern jedes Jahr + Steuern beim Verkauf.

Mache ich einen Fehler bei der Berechnung?

Nicht das ich etwas vergessen habe bevor ich kündige und mich später ärgere, das ich mich "schon wieder" nicht mit den Produkt auseinander gesetzt hab!

Eigenlich sieht es sehr klar aus, aber die Wertentwicklung letztes Jahr sah nun auch nicht so düster aus...

Aktuelle Wertentwicklung

(Bei einer monatlichen Sparrate von 73,43€)

  • 01.12.2016 6.225.58 (48% M&G GLOBAL BASICS FUND 52% LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST)
  • 01.12.2017 7.714,54 (48% M&G GLOBAL BASICS FUND 52% LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST)

Die beiden Fonds sehen nicht so schlecht aus, meiner Meinung nach.

Beispielrechnung

(ich habe das Volumen und die Beiträge gerundet um sie besser zu rechnen)

Liberty

Volumen = 7000€

Anlagedauer = 1 Jahr

Rendite = 5% p.a.

Monatliche Rate = 100€

Ausgabeaufschlag = 4% p.a. (4€ Verwaltungsgebühr pro Monat (12x100€ - 48€))

Risikobeiträge aufs Jahr gerechnet = 12,43€

Verwaltungsgebühr = 2,7% p.a. (0,7% Fondverwaltung + 2% von jeder Beitragszahlung)

Endbetrag vor Kosten = 8610€ (12x100€ + 7000€ = 8200€ + 5% Rendite)

Kosten = 589,3€ (8610€ - 6,7% Gebühren - 12,43€ Risikobeitrag)

Endbetrag nach Kosten = 8020,7€

ETF

Volumen = 7000€

Anlagedauer = 1 Jahr

Rendite = 5% p.a.

Monatliche Rate = 100€

Verwaltungsgebühr = 0,57% p.a. (0,20% Ordergebühren + 0,37% Verwaltungsgebühr pro Jahr)

Endbetrag vor Kosten = 8610€ (12x100€ + 7000€ = 8200€ + 5% Rendite)

Kosten = 49€ (8610€ - 0,57% Gebühren)

Endbetrag nach Kosten = 8560,92€

Besteuerung zum Jahresende = 11,66€ Vorabpauschale 

Besteuerung beim Verkauf = 54,98€

Über Meinungen etc. würde ich mich wirklich freuen, mein Kopf qualmt schon :o)

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Sind Sparpläne bei Wohnungsbaugenossenschaften sinnvoll?

Auf der Suche nach Ergänzungsmöglichkeiten zu meiner privaten Rentenvorsorge bin ich auf teils attraktive Sparplan-Angebote diverse Wohnungsbaugenossenschaften gestoßen. Unter anderem auf die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG, die ein Produkt namens Zielsparen offensiv bewirbt. Ab dem 15. Sparjahr erhält man satte 50% Bonus auf die jährliche Sparleistung. Bei 100 Euro auf 25 Jahren kommen derzeit (variabler Basiszins) 51.573,14 Euro heraus – macht eine Rendite von etwa 4 Prozent!

Das bietet mir doch, wenn ich richtig informiert bin, kaum eine Privat-Rente, oder? Deren Garantiezins (auf den Sparanteil!) liegt bei 1,75 Prozent. Natürlich hat ein solcher Vertrag – weil man statt Kapital ja auch Rente nehmen und steinalt werden kann – durchaus eine Daseinsberechtigung. Aber: Lohnt es sich nicht, seine Altersvorsorge möglichst vielschichtig aufzubauen? Ich denke mir 100 Euro in so einen Genossenschafts-Sparplan, 100 Euro in eine Privat-Rente, 100 Euro in Riester und/oder Rürup und ein Rest in Fonds-Sparpläne...!?!

Die Eigenheiten der diversen anderen Produkte haben es teils ja durchaus in sich und ich bilde mir ein, sie in Ansätzen verstanden und durchblickt zu haben. Vor allem wenn man die Kriterien Flexibilität, Sicherheit, Rendite usw. gegeinenander abwägt...

Mir stellt sich angesichts dieses für mich völlig neuartigen Genossen-Sparplans aber die Frage: Ist das sicher? Die CSG macht dazu auf ihrer Webseite widersprüchliche Angaben. Mal heißt es, man sei in einem Sicherungsfonds, der noch nie habe einspringen müssen... Dann aber heißt es auch, dass man auf das Einspringen keinen Rechtsanspruch hat. Ja, was denn nun!? :-)

Auch westdeutsche Anbieter wie die Spar- und Bauvereine in Solingen und Hannover bieten vergleichbare Produkte – wohl mit ähnlichen Sicherheits-Bedingungen. Mich interessiert vor allem Euer persönlicher Eindruck... Würdet ihr so einen Vertrag abschließen? Er ist ja recht flexibel – im Gegensatz zu Versicherungen und hat dazu doch auch eine Top-Rendite ohne Volatilität... Oder!?

Kennt sonst jemand von Euch ähnlich gute "Banksparpläne"?

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Beamtenanwärter bzw. Referendar. Welche Versicherung ist günstig und gut?

Ich werde mich als Referendar bald (August) privat versichern müssen (Beihilfeberechtigt). Zu meiner Person: 1985 geboren. Keine Erkrankungen. Männlich. Kurzsichtig. Zuletzt "krank" mit nem Magen-Darm- Infekt 2005. Was ist mir wichtig: langfristig günstig und stabile Beiträge, Ersatz Seh-/Brillenkosten. Naja und schon hohe Erstattungsbeiträge im Falle des Falles (v.a. bei Zahnersatz- ich habe zwar absolut nichts an den Zähnen, aber Unfälle können ja nicht vorausgesehen werden und dann tausende Euro rein zu investieren wäre schon fatal), gute Erreichbarkeit (kostenlose Servicehotline). Unwichtig: persönliche Beratung, Krankenhaustagegeld, Krankentagegeld, Chefarztbehandlung, Einzelzimmer, sonstiger Schnickschnack wie Homöopathie, usw.

Zur Auswahl stehen aktuell die Versicherungen: Debeka, DBV und Huk-Coburg. Kennt ihr sonst noch gute Versicherungen? Habt ihr Erfahrungen mit anderen oder den o.g.?

Auf was sollte ich achten? Könnt ihr was empfehlen?

Wie sehen die Beiträge nach dem Ref aus? Mit wieviel Euro muss ich dann rechnen? Es nutzt ja nichts jetzt 50 Euro zu sparen und nach dem Ref dann pro Monat 50-200 Euro mehr auszugeben, wenn ich bei der selben Versicherung bleiben möchte.

Vielen Dank schon mal.

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