Was ist wichtiger bei der Auswahl eine Fonds? Geringe Volatilität oder eine hohe Rendite?

6 Antworten

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am besten sind natürlich die, die eine gute Performance haben. Die Vola kann dabei hoch wie auch niedrig sein.

Eine hohe Volatilität ist nicht jedermans Sache. Die geht an die Nerven und man ist oft am Überlegen, ob man aussteigen soll.

Somit ist eher die Frage, welcher Typ Anleger Du bist und ob Du auch bei hoher Vola noch gut schlafen kannst.

Es gibt Fonds, die haben beides: gute Performance und geringe Vola.

Das kommt ganz darauf an, ob ein Anleger gerne Risiko eingeht oder nicht. Für den Anleger ist es wichtig, was am Ende für eine Rendite herauskommt. Wenn diese bei einem Fonds mit hohen Schwankungen dann am Ende doch höher ist, dann hat sich das Risiko ja gelohnt. Wenn der Anleger aber bei starken Schwankungen nicht mehr ruhig schlafen kann, sollte er sich für einen stabilen Fonds entscheiden.

Für einen Anleger, der einen Fonds kauft bzw. verkauft, ist die Kalkulierbarkeit des Preises wichtig. Hat man einen Rentenfonds in einem marktengen Bereich (z.B. Emerging Markets High Yield), dann kann der Fonds selbst im Mittel ohne große Volatilität und mit robuster Rendite verlaufen, jedoch alleine die Marktenge führt zu täglichen Zacken von einigen Prozent, d.h. kauft/verkauft man diesen Fonds über die KAG, bekommt man ggf. einen zu schlechten Preis, da dieser erst nach dem Kaufauftrag bestimmt wird. Kauft/verkauft man über die Börse, ist dieses Risiko reduziert.

Bei einem Fonds mit hoher Volatilität ist generell also die Wahl eines "guten" Kauf- bzw. Verkaufszeitpunkts schwieriger. Das mittelt sich nur über längere Zeiträume wieder heraus.

Mit anderen Worten: kaufst Du einen Fonds mit einer Schwankungsbreite von 10% p.a. und einer Rendite von 8% p.a. zu einem Hochpunkt, dann hast Du ggf. am Ende eines Jahres sogar Verluste. Hier wäre zu überlegen, eine ausschüttende Variante zu kaufen.

Es spricht jedoch nichts dagegen, einen volatileren Fonds mit guter mittlerer Rendite als Ergänzung zu bestehenden Anlagen geringerer Volatilität ins Depot zu legen. No risk, no fun.

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  1. für kurzzeitige Ausgaben/ Sicherheit (aka kaputte Waschmaschine, Urlaub, bis vielleicht max. 2500€)
  2. mittelfristige Ausgaben/ Sicherheit (aka Auto, Küche, bis vielleicht max. 10.000€) [bei momentaner Sparlage müsste er dafür ja ca. 3.5 Jahre sparen]
  3. langfristige Ausgaben/ Sicherheit (aka Haus, Altersvorsoge, bis max. unbegrenzt ;) )

Bisher war die Überlegung dahingehend das Geld gleichermaßen wie die obigen Punkte auf Fonds zu verteilen. Also: 1. kurzfristiger Fond, geringer Zuwachs, bis 2500€ 2. mittelfristig, mittlerer Zuwachs, bis 10Tsd 3. usw. Wäre der niedrigste Fond "voll", würde das überstehende Geld in den Nächsthöheren wandern, bei Ausgaben umgekehrt.

Leider steht dem im Wege, dass er sich mit Fonds nicht wirklich auskennt und die Auswahl ja riesig ist. Zudem steht die Frage im Raum welche anderen eventuell besseren Anlagemöglichkeiten es gibt.

Wie würdet ihr verfahren?

Danke!

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