Was ist unter einem unechten Zugewinn zu verstehen?

2 Antworten

Es handelt sich hierbei um einen Kaufkraftverlust, der ausgeschieden werden muss. Dass Anfangsvermögen muss daher um den inflationsbedingten Kaufkraftverlust bereinigt werden.

Zugewinn - Auszahlungspflicht?

Hallo !

Ich habe eine derzeit eher allgemeine Frage.

Wenn im Scheidungsverfahren ein Zugewinn zur Auszahlung an den anderen Ehepartner ermittelt wird und der das Barvermögen nicht hat. Was passiert dann?

Wenn z.b.: noch zusätzlich ein notarieller Vertrag besteht, dass eine Schenkung im Falle der Scheidung zurückgezahlt werden muss und das  VOR der Scheidung. Dann wäre das Barvermögen weg und der Zugewinn kann nicht gezahlt werden...

Ich habe gelesen, dass man einen Stundungsantrag stellen kann beim Familiengericht.

Ist das verpflichtend oder wäre das eine nette Geste des Partners der zahlen müsste?

Kann der Zahlungspflichtige gezwungen werden sein Haus zu verkaufen (Alleineigentümer)?

Gerne dürft ihr mir auch entsprechende Paragraphen dazu angeben.

Danke für alle Antworten.

LG

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Anwaltsrechnung zu hoch?

Hallo, ich wurde kürzlich geschieden. Erst sah alles nach einer "schmutzigen Scheidung" aus, wo man sich um jeden Knopf streitet. Ich habe mir eine Anwältin gesucht und die Karten auf den Tisch gelegt. Sie hat von mir eine Vorauszahlung von 5000 Euro verlangt, die ich auch bezahlt habe.

Wenn es hart auf hart gekommen wäre, hätte ich beim Versorgungsausgleich einen Teil meiner Rente abgeben müssen. Im Gegenzug dazu hat mein Ex ein Vermögen von ca. 50.000 Euro, ich habe kaum was. Letztlich haben mein Ex und ich uns darauf geeinigt einen notariellen Ehe-/Trennungs-/Scheidungsvertrag abzuschließen. In diesem Vertrag haben wir gegenseitig auf alles verzichtet. Kein Versorgungsausgleich, kein Zugewinn, nix. Mein Ex zieht aus, lässt die von ihm bezahlten Einrichtungsgegenstände da, ich bezahle ihm dafür 4000 Euro. Er nimmt nur das Arbeitszimmer mit.

Bei der Scheidung wurde der Streitwert auf 13.500 Euro festgelegt.

Heute kam die Rechnung der Anwältin. Mit dem ersten Teil der Rechnung bin ich einverstanden. Es geht da um alle möglichen Gebühren, Porto etc. Es sind ca. 2.400 Euro.

Teil 2 bezieht sich auf die Erstellung des Notarvertrages. Obwohl alles per Vertrag ausgeschlossen ist, verlangt die Anwältin verschiedene Gebühren, wobei sie folgende Streitwerte zugrunde legt: 5000 Euro für die Wohnung, 4000 Euro (die ich meinem Ex zu zahlen habe) und 25.000 Euro, die ich - wenn ein Zugewinnausgleich stattgefunden hätte - erhalten hätte. Dafür verlangt sie sage und schreibe noch einmal 3.300 Euro. Ich habe im Internet versucht, dazu etwas zu finden. Da ist aber immer nur von einer Mitwirkungsgebühr am Ehevertrag die Rede.

Kann mir jemand sagen, ob das rechtens sein kann? Es ist doch gar nicht zum Zugewinnausgleich oder ähnlichem gekommen. Wie kann sie dann die Beträge ansetzen? Für Antworten wäre ich sehr dankbar.

Gruß Letitia

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Frage zur Berechnung des Zugewinnausgleiches?

Hallo,

muss der Partner mit dem höheren Zugewinn den anderen Partner immer zur Hälfte auszahlen?

Ich stelle mir gerade vor, Ehepartner A hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und hat es noch nie wirklich zu Geld gebracht, während Ehepartner B in gehobener Position als Beamter arbeitet mit lebenslangem Einkommen und späterer üppiger Pension. Jetzt tritt der Fall ein, dass kurz vor Einreichung der Scheidung Ehepartner A aber einen hohen Zugewinn erfährt, z.B. durch Lottogewinn, Erbschaft etc. und dadurch während der Ehezeit einen deutlichen höheren Zugewinn hat als Ehepartner B.
Muss A jetzt trotdem die Hälfte an des Zugewinns an B abdrücken? Ehepartner B steht ja eh schon gut da und A könnte das Geld gut gebrauchen, weil er ja sonst kaum Geld verdient. Würde mich mal interessieren.

Grüße

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Frage zur Gebrauchtwagenfinanzierung

Hallo zusammen,

nachfolgende Frage zu einer (Gebraucht-)Wagen Finanzierung:

Meines Zeichens bin Ich aktuell Volontär, mit einem Brutto Verdienst von rund 1300 €, Netto bleiben etwas über 900€. Ausgaben habe ich außer einem Handy Vertrag (rund 40€ mtl.) keine laufenden Kosten, da ich eine kleine Wohnung (mietfrei+Kostgeldfrei) im elterlichen Haus bewohne. Ist es unter diesen Umständen realistisch einen rund 22.000€ teuren Gebrauchtwagen zu finanzieren bzw. einen Kredit von der Autobank zu bekommen? Rund 10 000€ hätte ich als Anzahlung bereits zusammen, würden also um die 12.000 € zum Finanzieren bleiben. Ich dachte an eine Laufzeit von 48 Monaten und eine Rate um die 320-360€ im Monat. Am liebsten wäre es mir, direkt über die jeweilige Autobank zu finanzieren.

Sind diese Vorstellungen realistisch oder sollte ich mir das so schnell als möglich wieder aus dem Kopf schlagen?

Danke ganz herzlich im Voraus!

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Kann Software-Entwicklung im Ausland (Homeoffice) zu beschränkter Steuerpflicht in Deutschland führen, wenn ausländische Tätigkeit im Inland verwertet wird?

Ich suche nach einer Möglichkeit unkompliziert als in einer deutschen Firma angestellt, meinen Wohnort nach Rumänien zu verlagern und weiter angestellt zu bleiben. Da normalerweise wohl die Lohnsteuer im Tätigkeitsstaat gezahlt werden muss und dies für meinem Arbeitgeber zu aufwendig/kostenintensiv ist, suche ich nach einer Alternative.

Dachte an diese Lösung: Es besteht beschränkte Steuerpflicht in Deutschland, wenn "ausländische Tätigkeit im Inland VERWERTET wird". Das Doppelbesteuerungsabkommen mit Rumänien verhindert ja Forderungen vom Tätigkeitsstaat, wenn ich in Deutschland Lohnsteuer zahle. 

Meine Tätigkeit (Entwicklung von Steuergeräten Hardware/Software, Testing, Kommunikation mit Kunde und Lieferanten in Deutschland) wird zu 100% in Deutschland bzw. Österreich "verwertet". Fallen diese Tätigkeiten darunter?

Wer prüft die Verwertung? Das Finanzamt?

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