Was ist Nießbrauch?

2 Antworten

Das Gibt es. Das ist ein eingetragenes Wohnrecht (in diesem Fall), aber wenn es ein Niessbrauch ist, würde das auch weitergelten wenn sie auszieht, denn der Niesbrauch an der Wohnung garantiert ihr auch das Recht die Wohnung zu vermieten.

Natürlich kann man das Recht abkaufen, aber wo soll die alte dame hin und wird sie weg wollen?

Üblicher Weise wird das Recht bewertet und beim Kaufpreis abgezogen. Denn ohne die Zustimmung, bekommt man den Nießbrauchsberechtigten da nicht raus.

Nießbrauch gibt es, diese Fallkonstellation wie von Dir geschildert, ist möglich. Der Nießbrauch ist eine dingliche Sicherung des Wohnungsrechts Mutter und daher im Grundbuch eingetragen. Kaufst Du das Haus, bleibt der Nießbrauch bestehen. Aber der Nießbrauch mindert den Kaufwert des Hauses. Du kannst natürlich versuchen das Nießbrauchrecht der Dame abzukaufen, aber sie kann tun was sie will.

Pflichtteil Erbschaft / Schenkung. Günstigste Lösung für Einzelkind/Einzelenkel

Hier mal die Situation: -Großvater 90 Jahre -bewohnt eigenes Haus welches auch eine vermietbare Dachgeschosswohnung besitzt die aber leersteht. -Verfügt auch über ein nicht geringes Barvermögen. -Eltern ( Einzige Tochter des Großvaters + Ehemann) bewohnen den Anbau (eigener Eingang jedoch verbindung durch Keller zum Haupthaus) an das oben genannte Haus, -selber gebaut, Finanzierung läuft noch. -Grndstücksverhältnisse unbekannt, vermulich Eigentum des Großvaters? -Ehemann Alleinverdiener.Vermutlich überschuldet. -Enkelsohn, (Einzelkind) verheiratet keine Kinder, wohnt zur Miete.

Nun die Problematik: -Nach Ehebruch seitens der Frau erwägt Ehemann (Frau auch) die Scheidung. -Anbau/ ist auf beide eingetragen. -Großvater & Enkelsohn beführchteten schon vor der Eheproblematik der Eltern dass die Ehefrau das vom Großvater zu erbende Vermögen "verprasst" wird. -Darum will/hat Großvater Enkel mit ins Testament bezogen.

Die Frage ist nun: Wenn die Scheidung tatsächlich eintritt, was passiert mit dem Anbau. Welche Lösung ist die beste??? Das gemeinsame Nutzen der Häuser von Enkelsohn und Mutter wäre nicht unproblematisch. Wir sind auf der Suche nach Ratschlägen die es ermöglichen die Häuser nicht ganz oder teilweise zu verkaufen. Könnte mit einer Schenkung des Großvaters an den Enkel ein größerer Teil als 25% verteilt werden? Was habt ihr für Lösungsansätze??? Wir stehen noch ganz am Anfang und wollen dass es zu so wenig Streitigkeiten und Verlierern wie möglich kommt.

Vielen dank für mögliche Tipps!!!

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Guten Abend, ich habe eine Frage zum Grundbucheintrag und einem Wohnrecht hinter dem Grundbucheintrag, kann der erste Eintrag ohne Rücksprache erhöht werden?

Im 1. Rang stehen 100t€. Im zweiten Rang steht eine zweite Summe von 50t€. Im 3. Rang das Wohnrecht. Jetzt wurde durch eine Umschuldung der erste Rang abgelöst und die Bank im 2. Rang hat den Betrag entsprechend erhöht. Darf das ohne Zustimmung des Wohnrechtinhabers erfolgen?

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Hausverkauf trotz Wohnrecht möglich?

hallo, kann, darf , ich ein Haus verkaufen, wo in dem Grundbuch noch ein lebenslanges Wohnrecht eingetragen ist? Besonders hierbei ist, dass demjenigen, dem das Wohnrecht zugesichert wurde, schon im Heim lebt und stark dement ist. Also das Wohnrecht nicht mehr wahrnehmen kann. Bei den Beteiligten handelt es sich um meine Mutter und meinen Stiefvater (in einem angespannten Verhältnis). Ich setze voraus, dass der Käufer zustimmt.

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Grundsicherung im Alter in eigenen 4 Wänden?

Schönen Guten Tag leibe Forum Mitglieder und Leser, durch langer durchstöbern im Internet bin ich auf euren Forum gestoßen und hoffe Sie können mir weiter helfen.

Meine Eltern haben gemeinsam mit meinem Bruder einen Haus gebaut, wo Sie jetzt eigene Kellerwohnung (Größe ca. 105 qm) bewohnen. Das Erd- und Dachgeschoß gehören zu der Wohnung von meinem Bruder. Im nächsten März läuft die 10-jahrige Zinsbindung ab. In 5 Jahren nach heutigen Regeln muss mein Papa in die Rente, die leider sehr gering (ca. 560,- €) ausfällt. Meiner Mutter arbeitet seit Jahren als 450,- € Arbeitskraft und dementsprechend bekommt Sie, wenn ich mich nicht irre ca. 50-70 € als Rente, wenn überhaupt. Demnächst unterschreiben Sie einen neuen Kredit. Wir versuchen es mit der Bank so zu regeln, dass solange mein Vater noch arbeitet(5 Jahre), sie dann so viel wie möglich Tilgen damit am Ende nicht mehr so viel offen bleibt. Wenn es gelingt wollen sie einen Vertrag für 5 Jahre abschließen, aber bei unserer Besprechung am Jahresanfang wurde uns gesagt dass es nicht geht, stimmt es?

Meine weitere Frage besteht aus mehreren einzelnen:

  1. Wie stehen die Chancen, dass meine Eltern diese Wohnung behalten können wenn Sie einen Antrag auf Grundsicherung im Alter stellen? Meine telefonischen Beratungen bei dem Schuldenberater und bei der Grundsicherungsstelle waren leider nicht so optimistisch. Sie sagten es könnte ehe die Grundsicherung in der Form eines Darlehns bezogen werden. Ich habe aber gelesen, dass ein Haus in dem man mit Familienangehörigen wohnt und die angemessen ist darf behalten werden. https://www.test.de/FAQ-Grundsicherung-im-Alter-Wenn-das-Geld-spaeter-nicht-reicht-5153035-5154431 Und was heißt eigentlich angemessen? Es wird leider niergendswo beschrieben.
  2. Wenn die Eltern es doch nicht schaffen den Kredit abzubezahlen, wie wird es dann für die Eltern aussehen? Besteht da die Möglichkeit noch irgendwo oder irgendwie Hilfe zu holen ohne das Haus, bzw. die Wohnung verkaufen zu müssen?
  3. Welche Möglichkeiten hat man noch im Alter damit man über die Runden kommt? Ich habe noch was von Lastenzuschuss gehört, was ist es und wo kann man es beantragen?
  4. Ich will von meinem Bruder seine Wohnung abkaufen, wie wird es für mich dann in 5 Jahren (also wenn mein Papa in die Rente geht) aussehen? Das Haus ist für eine Familie gebaut und ich denke nicht, dass irgendeiner die Kellerwohnung außer Familie kaufen wird.
  5. Und zum Schluss mal ganz andere Frage. Wenn die Eltern sterben und kein Testament da lassen was wird mit der Wohnung geschehen?

Vielen Dank im Voraus.

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Zwei Minijobs oder Gleitzone, was für Änderungen ergibt das für den Arbeitgeber?

Hallo,

Nach einer kürzlich abgewickelten Kündigung bewarb ich mich bei einem Betrieb, der erst ab Dezember eine Stelle frei hätte und mehr oder minder sicher zusagte. Währenddessen sah ich mich etwas um und fand einen anderen Minijob, den ich mittlerweile ausübe.

Nun trat der Fall ein, dass ich beide Minijobs gerne ausüben würde, jedoch bei beiden etwa auf (je) 450€ käme.

Nach etwas Internetrecherche kam ich auf den schönen Begriff der Gleitzone, bei dem ich bis 850€ arbeiten dürfte und geringe Abgaben leisten müsste. Teilweise las ich, der Arbeitgeber müsste geringere Kosten tragen, teilweise war die Rede von einer Lohnsteuerkarte (für beide Jobs?), usw. Dabei wurde mir jedoch nicht klar, welcher Job nun als Midi-Job angesehen wird und ob ich die Abgaben für beide Jobs zahlen müsste, oder gesamt. Auch war irgendwo die Rede von einem Job in der ersten Lohnsteuerklasse und der zweite in der sechsten, was aber angeblich egal wäre, weil ich das Geld zurück erhielte. (?)

Was davon ist nun richtig?

Auch stelle ich mir die Frage, ob ich einen Job als Teilzeit annehmen könnte und den anderen auf Minijob-Basis, was mir eine höhere Lohngrenze erlauben würde und wodurch ich im Endeffekt den Minijob wieder steuerfrei machen könnte. Wie sähen hier die Arbeitgeberkosten genau aus?

Und zuletzt frage ich mich, ob ich bei allen genannten Beschäftigungsmodellen lediglich Sozialabgaben leisten muss, oder auch Steuer zahle? Falls zweiteres der Fall ist, könnte ich beispielsweise Fahrkosten (die Arbeitsstellen liegen je 30km vom Wohnort entfernt) abziehen könnte?

So ganz richtig blicke ich leider noch nicht durch. Gerne lasse ich mich auch auf Informationsseiten verweisen, aber leider bleiben auch hier einige Fragen unklar.

Ich hoffe, meine Fragen sind daher nicht zu blöd und freue mich auf Eure Antworten.

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Erbschaft: Nur Wohnrecht, trotzdem Erbschaftssteuer fällig? Kann das sein?

Eheleute sterben gleichzeitig und Alleinerben werden die Kinder vom Haus und Vermögen. Die Schwiegereltern bekommen laut Testament ein Wohnrecht für 10 Jahre eingeräumt. Erben aber sonst nichts. Habe gelesen und es so verstanden, daß beim Wohnrecht der Nießbrauch als Kapitalwert angesetzt wird und der Jahreswert des Nießbrauches der Erbschaftssteuer zugrundegelegt wird. Also z.B. Nießbrauchwert wäre der Mietwert, sagen wir mal Euro 1000,--/mtl. 12X 1000,-- X 10 Jahre = Euro 120.000,-- Minus 40.000,-- Freibetrag der Schwiegereltern verbleiben Euro 80.000,-- zu versteuern zu 30%. Also 24.000,-- Erbschaftssteuer. Kann das sein, oder habe ich das mit dem zu versteuernden Wohnrecht/Nießbrauch falsch verstanden? Fällt Erbschaftssteuer für die Schwiegereltern an oder nicht?

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