Was ist mit Rechnung, wenn wegen Insolvenz nicht gezahlt?

1 Antwort

In dem Moment wo das Insolvenzverfahren eröffnet ist und der Insolvenzverwalter eine erste Stellungnahme gesendet hat (ob es was geben könnte, oder nicht), darf man eine Wertberichtigung bilden und eigentlich erst, wenn durch die Gläubigerversammlung klar ist, das es nichts gibt, endgültig abschreiben.

Aber Praxisgerecht ist wohl den offenen Betrag:

Abschreibungen auf Forderungen

und Umsatzsteuer

an ............................................. Forderungen an Kunden

auszubuchen und sich damit die Umsatzsteuer zurück zu holen.

du bist heute aber lieb und machst die Hausaufgaben ......

Ich hätte noch Bügelwäsche zum bügeln falls du Langeweile hast *lol

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@Tina34

Als Hausaufgabenhilfe ist meine antwort nciht nutzbar. Da wollen die vermutlich erstmal nur die Wertber. hören/lesen. Aber abschreibung ist einfach praxisgerecht.

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@Tina34

das ist

keine Hausaufgabe

sondern eher die Unsicherheit, die sich ergibt dadurch, dass die Buchende beim StB sagt: "USt zurück und Ausbuchen erst, wenn InsoVerfahren beendet". Ein "Steuerexperte" sagt: "USt zurück sofort, ausbuchen erst mit Ende des InsoVerfahrens". Ein Bekannter, der GF ist, meint: "Rechnung so behandelt wie eine Stornorechnung".

Nun ist es doch so, dass hier gute Antworten sind und ich daher die gängige Praxis erfahren will, was wiederum ein Lob an die Antwortenden hier ist - mE.

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@ccc111

Was die Buchende beim StB sagt ist Berufsschüler-Prüfungswissen. Sie hat gut aufgepasst.

Meine Ansicht bestätigt einfach nur meine mehr als 40 Jahre Berufserfahrung.

Wenn in 3 Jahren Betriebsprüfungstermin des Finanzamts ist und ein Korinthenka...r sagt "Abschreibung erst bei Ende des Insolvenzverfahrens"

Dann verschiebt er die umsatzsteuerkorrektur von 2014 auf 2016 was in der Summe nichts bring, aber für seinen Prüfungsbericht 2 gefundene Fehler.

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Ist eine Korrektur der Umsatzsteuer-Voranmeldung am Jahresende möglich, bzw. schicke ich bei der monatliche UStVA Rechnungskopien an das Finanzamt?

Hallo liebe Community,

zum 02.01.17 bin ich als Einzelunternehmer selbstständig. Da ich umsatzsteuerpflichtig sein werde, setze ich mich nun seit einiger Zeit mit der monatlich durchzuführenden Umsatzsteuer-Voranmeldung auseinander.

Zu meiner Frage:

Ich habe vor 2 Monaten einen rechtlichen Disput mit meinem alten Arbeitgeber gehabt. Zu diesem Zweck habe ich mir juristische Hilfe genommen und auch eine ordentliche Rechnung erhalten. Da es im weitesten Sinne schon eine Vorableistung zu meiner Selbstständigkeit war, würde ich gerne schauen, ob ich diese Rechnung nicht auch als Vorgründungskosten zu den Betriebsausgaben setzen und mir die 19% USt. nicht mit meiner ersten UStVA zum 10. Februar (für Januar) vom FA zurückholen kann.

Ich habe es so verstanden, dass ich jeweils spätestens zum 10. des Folgemonats per Elster die UStVA rausschicke und dann entweder die zu zahlende Umsatzsteuer an das FA überweise oder aber die Vorsteuer erstattet bekomme. Gerade jetzt im Dezember sind einige Investitionen getätigt worden, so dass ich im 1. Monat mit einer Erstattung von 400-500 Euro kalkuliere.

Für die monatliche UStVA aber schicke ich doch noch keine Rechnungskopien mit raus, wenn es sich nicht um horrende Vorsteuer-Summen handelt, oder doch ? Falls nicht, gehe ich davon aus, dass das ja sicherlich spätestens zur Umsatzsteuerjahreserklärung der Fall sein wird. Würde ich erst dann die Info vom FA erhalten, dass die Rechnung nicht angenommen wird als Betriebsausgabe und die Vorsteuer zurückgefordert ?

Ich danke Euch schon im Voraus für eure Hilfe.

Liebe Grüße tella

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Rechnung die mit der Firmenkreditkarte bezahlt wird

Hallo Zusammen, müssen die Rechnungen die mit der Firmenkreditkarte bezahlt werden auf den Namen der Firma ausgestellt sein? Oder reicht auch wenn sie auf private Adresse des Mitarbeiters sind, da die Abrechnung ja auf die Firma ausgestellt ist?

Vielen Dank und mfg Tanja

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Wie bucht man den Selbstbehalt bei einer Autowerkstatt-Rechnung aus Sicht der Autowerkstatt (Österreich)?

Hallo

Unser Lehrer hat uns ein sehr knifflige Aufgabe gegeben.

Also wir sind eine Werkstatt und müssen folgendes Buchen:

Ein Kunde zahlt unsere Werkstattrechnung 3000 € brutto inkl 20% Ust. Abzüglich 300 Selbstbehalt. Also ingesamt 2.700€.

Meine Frage muss ich den Selbstbehalt mit 20% Ust versteuern?. oder muss ich diese netto als Gutschrift verbuchen?

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Wie läuft das mit der Rechnung an Unternehmer in der EU?

Guten Abend,

ich verkaufe Download-Artikel in einem Online-Shop, also Artikel, die nicht versandt werden, sondern zum Download zur Verfügung stehen. Es geht im Folgenden um die korrekte Rechnungsstellung.

Folgendes weiß ich bereits:

1) Ist der Käufer ein deutscher Privatmann oder ein deutsches Unternehmen, wird ganz normal 19,00% Umsatzsteuer berechnet. Hier ist alles klar.

2) Ist der Käufer ein Privatmann oder ein Unternehmen aus einem Drittland (z.B. USA), dann muss ich eine Netto-Rechnung ausstellen. Diese Netto-Rechnung darf keine Umsatzsteuer enthalten, sondern es wird der gesamte gezahlte Betrag als Nettobetrag gezahlt. Wenn der Käufer also insgesamt 10,00 Euro gezahlt hat, dann muss ich die Rechnung auch über einen Nettobetrag von 10,00 Euro ausstellen. Privatmann und Unternehmen werden in diesem Fall gleich behandelt.

Nun geht es um die Rechnungsstellung in die EU: Seit Anfang diesen Jahres gibt es den "Mini-One-Stop-Shop". Dementsprechend muss ich bei Privatpersonen immer denjenigen Mehrwertsteuersatz berechnen, der im Land der Käufers gilt und auch an den dortigen Staat abführen. Bei Unternehmen muss ich allerdings das Reverse-Charge-Verfahren beachten.

Meine Frage hierzu: Ich verkaufe die Download-Artikel zu einem Festpreis (z.B 10,00 Euro), egal aus welchem Land der Käufer kommt. Bei einer Rechnung nach Deutschland erhalte ich 8,40 Euro (10,00 Euro - 19% USt.), bei einer Rechnung in ein Drittland erhalte ich 10,00 Euro (10,00 Euro - 0,00% USt. = Netto-Rechnung), bei einer Rechnung an einen Privatmann (z.B. in Frankreich, wo 20% USt. gilt) erhalte ich 8,33 Euro (10,00 Euro - 20% USt.). Aber wie viel erhalte ich bei einem Unternehmen aus der EU (nehmen wir an, es befindet sich ebenfalls in Frankreich, wo 20% USt. gilt)? Über welchen Betrag muss ich hier - unter Beachtung der Reverse-Charge-Regelung - die Rechnung ausstellen? Muss ich hier die 20% USt. von 10,00 Euro abziehen und die Rechnung dann über einen Nettobetrag von 8,33 Euro ausstellen, mit dem Verweis auf die Reverse-Charge-Regelung?

Danke für eure große Mühe und Hilfe.

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Für unseren Sohn haben wir 1997 eine Kapital-Lebenversicherung abgeschlossen,die er mit 18 ausgezahlt bekommt - das Geld ist gedacht für den Führerschein und ein kleines Auto,sowie Versicherung und Steuer für ein Jahr.Versicherte Person ist unser Sohn - Versicherungsnehmer bin ich (Mutter). Im Versicherungsschein steht: Das verfügte Bezugsrecht ust widerruflich.

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Ich habe vor 6 Monaten Fenster incl. Rollokästen (elektr. mit Insektenschutz) bestellt und bereits vollständig bezahlt (ich weiß...). Die fenster wurden mitlerweile geliefert und stehen jetzt im Haus. Ohnen Rollokästen können diese aber nicht eingebaut werden und die fabrik ist laut Lieferant in einer Insolvenz. Kann ich den Lieferanten auf Erbringung seiner Leistung verklagen? Wie lange muss ich warten? Kann ich eigenhändig die Leistungen durch Dritte erbringen lassen und die "Überzahlung" zurückfordern? Vielen Dank für die Ratschläge...

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