Was ist für die Bestimmung des Lieferortes maßgeblich? Der Sitz des Unternehmens oder da, wo die Ware tatsächlich ist?

1 Antwort

  1. Ja
  2. Ja

Es sind beides keine Ausfuhrlieferungen, weil die Ware das Land nicht verlässt. Reverse Charge kann nicht greifen, ebensowenig wie Einfuhrumsatzsteuer, weil die Ware Deutschland nicht erreicht hat.

Man muss sich die Umsatzsteuer ggf. über das Erstattungsverfahren zurück holen.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mal angenommen, es handelt sich um ein dreigliedriges Reihengeschäft. Die ersten zwei Kettenglieder entsprechen den oben genannten - L in Kanada bzw. Österreich, E sitzt in Deutschland. Das dritte Kettenglied D sitzt ebenfalls in Deutschland. Wie bzw. wo wird die Ware zwischen E und D besteuert, wenn die bewegte Lieferung zwischen L und E und die unbewegte Lieferung zwischen E und D stattfindet? In Deutschland?

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@AHucke

???????????

Wohin bekommt D denn die Ware nun geliefert? Auf die Baustelle in Österreich, oder per Abholung zu seiner Veranstaltung in Kanada?

Man kann in ein Reihengeschäft so viele Leute einbeziehen wie man will, wenn die Ware die Grenze nicht überschreitet, ist es keine Ausfuhrlieferung.

Das ganze kommt mir vor wie die Steuerberaterprüfungsaufgaben aus der Zeit vor 1990. Da waren Alle Lieferungen aus dem Hamburger Freihafen über Zwischen Händler in Büsingen am Hochrhein und Jungholz im Kleinen Walsertal nach Elmshorn.

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@wfwbinder

Also ist die Ware in Österreich bzw. Kanada zu versteuern?

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@wfwbinder

Das ist aber nicht möglich, ohne dort steuerlich registriert zu sein? Wenn doch, wie?

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@wfwbinder

Vielen Dank für den Link, aber ich glaube, ich hatte mich falsch ausgedrückt.

Mir geht es um die Besteuerung zwischen E und D, beide in Deutschland ansässig.

In Fall 1 bleibt die Ware in Kanada. Erstes Rechtsgeschäft findet zwischen L in Kanada und E in Deutschland statt, Besteuerung in Kanada. Zweites Rechtsgeschäft findet zwischen E und D statt, beide in Deutschland ansässig. Die Ware wird von D bei L in Kanada abgeholt.

Fall 2: Ansässigkeiten wie oben, nur dass L in Österreich sitzt. Die Ware wird von L auf eine Baustelle von D in Österreich gesendet, D ist aber in Deutschland ansässig. Erstes Rechtsgeschäft zwischen L und E, Besteuerung in Österreich. Zweites Rechtsgeschäft zwischen E und D, beide in Deutschland, aber Ware in Österreich.

Wo wird die Ware im 2. Rechtsgeschäft jeweils besteuert?

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@AHucke

Mal bitte eine ehrliche Antwort, ist das eine Prüfungsaufgabe, oder ein Denkmodell, oder passiert das wirklich?

OK. E hat eine Baustelle in Österreich, da ist es logisch, dass er den Wasserhahn bei einem Lieferanten in Neuss bestellt, der den dann in Graz bei einem Österreicher kauft und auf die Baustelle nach Salzburg schicken lässt.

Natürlich ist die Lieferung des D an den E in Deutschland der Umsatzsteuer von 19 % unterworfen.

Der Fall in Kanada ist natürlich noch logischer, denn E, der in Vancuver einen Vortrag hält bestellt die Stifte für die Flipchart bei einem deutschen Unternehmer, der die, weil er gerade in New Brunswick Urlaub macht, beim Händler in Montreal abholt und nach Vancuver verbringt, oder der kanadischen Post anvertraut.

Die Rechnung schreibt er dann wenn die beiden deutschen wieder daheim sind.

In diesem Fall Neige ich dazu den Umsatz als nicht steuerbar zu bewerten, weil die ganze Transaktion in einem Drittland stattgefunden hat.

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