Was ist Factoring bei einem Unternehmer und dessen Forderungen?

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3 Antworten

Der Unternehmer / das Unternehmen verkauft seine Forderungen an ein Factoringunternehmen. Die ziehen dann die Forderung ein. Der Kunde zahlt also nicht an den Rechnungsaussteller, sondern an das Factoringunternehmen.

Es gibt unterschiedliche Vertragsformen, entweder trägt das Factoringunternehmen das volle, ein teilweises, oder gar kein Ausfallrisiko.

Entsprechend unterschiedlich sind aso auch die Gebühren die von den Forderungen abgezogen werden.

Für das Unternehmen, das diesen Service nutzt der Vorteil sofort (die Factoringunternehmen zahlen im allgemeinen innerhalb weniger Tage) über sein Geld verfügen zu können und für das Factoringunternehmen eben die Möglichkeit Geld zu verdienen.

Der Unternehmer der diesen Service nutz, braucht also auch keine Abteilung für Mahnwesen usw.

Gleichzeitig übernehmen die Factoringunternehmen auch die Bonitätsprüfung bei Neukunden.

Die Definition von Factoring lautet wie folgt: Factoring ist der wiederkehrende Kauf von Forderungen aus Warengeschäften oder Dienstleistungen gegen SOFORTIGE Zahlung des Kaufpreises durch den Factor. Factoring können zwischenzeitlich fast ausschließlich "gesunde" Unternehmen nutzen. Wenn jemand sagt, dass ein Unternehmen Factoring nutzt, dann würde es dem Unternehmen "schlecht gehen" ist falsch. Unternehmen, die Factoring nutzen, wollen einfach viele Vorteile von des Factorings nutzen, darunter ist nicht nur der sofortige Liquiditätszufluss zu verstehen, sondern auch der Schutz vor Forderungsausfällen. D.h. sollte ein Kunde des Factoringnehmers nicht bezahlen, so bekommt der Factoringkunde dennoch sein Geld, da der Factor das Delkredere übernimmt. Mehr Informationen zum Thema Factoring sind auch unter http://www.deutsches-factoring-portal.de beschrieben.

Artikel 27 des Jahressteuergesetzes 2009 (JStG 2009) hat den Katalog der Finanzdienstleistungen in § 1 Abs. 1a Satz 2 des Gesetzes über das Kreditwesen (KWG) um zwei Tatbestände ergänzt. Einer davon betrifft das Factoring - den laufenden Ankauf von Forderungen auf der Grundlage von Rahmenverträgen mit oder ohne Rückgriff (Factoring) - § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 KWG;

Der Finanzdienstleistungstatbestand „Factoring“ setzt voraus:

  1. den „Ankauf“ von Forderungen;
  2. laufend, auf der Grundlage von Rahmenverträgen;
  3. Finanzierungsfunktion.

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Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

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