Was ist eine Schlüsselgewalt, die ein Ehegatte angeblich hat?

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2 Antworten

Das bezieht sich darauf, dass die Frau alles abschliessen darf, was zum alltäglcihen Bedarf des Haushalts udn der Familie gehört.

Lebensmitteleinkäufe, Dinge des häuslichen/täglichen Bedarfs. Also auch die Bestellung bei Bofrost usw. Da kann sich kein Ehemann dahinter verstecken, geht mich ncihts an, hat meine Frau abgeschlossen, werden sie sich an die.

Aber keine Ratenzahlunggeschäft, keine Möbel, usw. aber wieder der Abroller für Küchentücher.

Die Regelung zur Schlüsselgewalt der Ehefrau gibt es so nicht mehr. Jetzt sind beide Partner gemeint. Das heißt, dass heute auch nicht mehr die Ehefrau zum Zeichen ihrer Schlüsselgewalt die Schlüssel an ihrem Gürtel trägt, so wie es die Winkingerinnen gemacht haben.

Im BGB steht das jetzt so: § 1357 Geschäfte zur Deckung des Lebensbedarfs (1) 1Jeder Ehegatte ist berechtigt, Geschäfte zur angemessenen Deckung des Lebensbedarfs der Familie mit Wirkung auch für den anderen Ehegatten zu besorgen. 2Durch solche Geschäfte werden beide Ehegatten berechtigt und verpflichtet, es sei denn, dass sich aus den Umständen etwas anderes ergibt.

(2) 1Ein Ehegatte kann die Berechtigung des anderen Ehegatten, Geschäfte mit Wirkung für ihn zu besorgen, beschränken oder ausschließen; besteht für die Beschränkung oder Ausschließung kein ausreichender Grund, so hat das Vormundschaftsgericht sie auf Antrag aufzuheben. 2Dritten gegenüber wirkt die Beschränkung oder Ausschließung nur nach Maßgabe des § 1412 .

(3) Absatz 1 gilt nicht, wenn die Ehegatten getrennt leben.

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