Was ist ein einfacher, was ein verlängerter Eigentumsvorbehalt?

3 Antworten

Einfacher Eigentumsvorbehalt:

Die Lieferant liefert, die Sache ist im Lager des Käufers. Der zahlt nicht, der Lieferant kann die Sache abholen, weil er sich das eigentum an der Sache vorbehalten hat.

Verlängerter Eigentumsvorbehalt:

Der Verkäufer genehmigt dem Zwischenhändler (seinem Käufer) die Sache an einen Dirtten weiterzuverkaufen, aber er behält sich den Eigentumsvorbehalt vor gegen stille Abtretung des Kaufpreisanspruchs (stille Zession § 398 BGB). Der Zwischenkäufer muss also aus dem Kaufpreis vorrangig die Schuld beim lieferanten bezahlen.

Sonst ist nämlich der Verkauf einer sAche die man noch nciht bezahlt hat udn die unter Eigentumsvorbehalt steht unzulässig udn sogar ungültig, denn der Verkäufer muss ja dem Käufer das Eigentum verschaffen, was er nicht kann, wenn er es selbst noch nicht übertragen bekommen hat.

Im Grund hat wfwbinder bereits richtig geantwortet. Vielleicht könnte man noch anmerken, dass sich der einfache Eigentumsvorbehalt lediglich auf die veräußerte Ware bezieht, während der verlängerte Eigentumsvorbehalt darüber hinaus geht auf die Weiterveräußerung oder Neuentstehung der verkauften oder verarbeiteten Ware.

"Wisst ihr darüber Bescheid?", also eine Wissenfrage, die sich nicht nur für den Leser mit Wikipedia lösen läßt. Allerdings reichen die Antworten von wfwbinder und DrSchaf völlig aus.

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