Was ist ein Broker?

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4 Antworten

Privatpersonen handeln normalerweise nicht direkt an Börsen, sondern geben ihre Aufträge über Mittler an. Das sind Broker (= Vermittler), die i.a. Aufträge nur durchreichen und an einer Börse oder einem außerbörslichen Handelsplatz ausführen lassen. In diesem Sinne ist also das Handeln über "Broker" der Normalfall. Jeder, der über seine Hausbank oder Direktbank Orders an der Börse aufgibt, handelt über Broker. Auch die Finanzdienstleister, die über Fondsgesellschaften oder z.B. Derivat-Anbieter im Direktgeschäft vermitteln, sind Broker im engeren Sinne.

Je nach Spezialisierung würde man noch Aktien-Broker, Commodity-Broker, Derivat-Broker, ... unterscheiden.

Was Dein Bekannter wohl meint, ist wahrscheinlich eigentlich etwas anderes. Broker können auch Eigengeschäft durchführen, d.h. auf eigene Rechnung Wertpapiergeschäfte mit Börsen oder Kunden durchführen. In diesem Sinne sind es eher die Derivatemissionen auf gehandelte Instrumente, die Kunden handeln können. Mit anderen Worten: der Broker handelt an der Börse beispielsweise mit Kontrakten auf diverse Rohstoffe, während er Derivate auf diese Rohstoffe den eigenen Kunden anbietet. Das können CFDs, Optionen, Swaps oder andere Konstrukte sein.

Über einen Broker zu handeln, ist also weder besonders ungewöhnlich, besonders gefährlich oder besonders riskant. Es ist der Normalfall. Es kommt darauf an, welche Produkte man handelt.

Zitat Wikipedia : " Ein Broker handelt Wertpapiere für Strom, Devisen, Waren und Rohstoffe an Börsen und außerbörslichen Handelplätzen, wofür er eine Vermittlungsgebühr (Courtage oder auch Brokerage) erhält. Zu dem Aufgabenfeld des Brokers gehört auch eine Beratungstätigkeit. Der Broker erstellt Analysen und Berichte zu Märkten, Branchen und Unternehmen. Aufgrund dieser Analysen bietet er dem Kunden Wertpapier-Empfehlungen an.

Im Unterschied zu Tradern arbeiten Broker dabei stets auf fremde Rechnung. Anders als Börsenmakler dürfen Broker jedoch auch Privatkunden bedienen. Die von den Händlern berechneten Gebühren heißen Ticket Fees." Also ich glaub das beschreibts ganz gut

Klingt plausibel. :)

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@Korinth

Broker arbeiten ggf. auch auf eigene Rechnung. Bekannt dürfte MF Global sein, die kürzlich bankrott gingen und ein großer Derivate-Broker waren.

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Hey Korinth,

Das sind diejenigen, die an Börsen mit deinem Geld zocken, ist wie beim Pokern, man kann sein Geld, wie die letzte Finanzkrise zeigt auch verlieren, wenn die Anlagen nicht abgesichert sind.

Gruß Lohari

Vermutlich spekuliert er in Derivaten, Optionsscheine etc.

Der die ihm verkauft ist ein Broker. Wenn man die richtige Nase hat ein tolles Geschäft - wenig Arbeit, toller Gewinn.

Aber warum macht das nicht jeder ???

Es gibt da ein klitzekleines Problem.... ist wirklicht ganz nebensächlich:

Man kann auch ratzfatz alles, wirklich alles, verlieren.

Zockermentalität eben

Das ist es! Danke! :D

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@Korinth

Jeder Privatanleger, der an der Börse irgendetwas kauft, handelt über einen Broker. Die Übersetzung ins Deutsche wäre Wertpapierhändler. Niemand der hier im Forum vertretenen Personen handelt wohl direkt als Xetra-Teilnehmer in Deutschland.

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Was ein Broker ist?

Mit einem Broker kannst du an der Börse Wertpapiere handeln:

Hier siehst du ne Auflistung mit Brokern, damit du weißt was gemeint ist: www.broker-vergleich-online.de

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