Was ist die optimale Krankenversicherung für verheiratete?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Also das ist natürlich eine Frage, welche Möglichkeiten Du hast. Kannst Du so ohne weiteres in die gesetzliche Kasse zurück?

Auf jeden Fall ist es so, dass Deine Frau entweder ebenfalls privat versichert werden muss, falls sie nciht durch eine Arbeitsstelle evtl. gesetzlich versichert ist.

Beitragstechnisch ist es auf jeden Fall günstiger als Familie in einer gesetzlichen Kasse zu sein. Allein schon wegen der Mitverscherung des Ehegatten.

Herzlichen Glückwunsch zur Heirat!

Ob Ihr als Ehepaar auf Dauer in der gesetzlichen Krankenversicherung oder bei einer privaten Versicherung besser aufgehoben sind, ist neben Alter, Einkommen und Gesundheitszustand nicht zuletzt eine Frage des Kinderwunsches, denn gesetzliche und private Versicherer nehmen den Nachwuchs zu unterschiedlichen Konditionen auf:

1: Sind beide Partner gesetzlich versichert, können Kinder beitragsfrei mitversichert werden. Hausmänner oder -frauen sind beitragsfrei beim Partner mitversichert.

2: Sind beide Ehepartner privat versichert, muss dagegen auch für den Nachwuchs eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden (Kostenpunkt ab ca.80 Euro pro Kind und Monat). Die eigene Versicherung nimmt Kinder in den ersten zwei Monaten nach der Geburt ohne Gesundheitsprüfung auf. Auch während der Elternzeit oder sogar wenn ein Partner seinen Job komplett kündigt, zahlen Privatpatienten weiter Beiträge.

3: Bei „Mischehen“ (ein Partner privat, der andere gesetzlich versichert) gilt: Kinder können beitragsfrei bei der gesetzlichen Krankenkasse versichert werden, solange der Partner mit dem höheren Einkommen dort Mitglied ist.

Die gesetzliche Krankenversicherung hat den großen Vorteil, daß Kinder und Ehegatten (mit max. geringfügigem Einkommen) kostenfrei mitversichert sind, dies gibt es bei der privaten Krankenversicherung nicht. Nur laß Dich von Deiner alten Krankenkasse beraten, ob Du überhaupt in den Schoß der gesetzlichen Krankenversicherung zurückkehren kannst, geht nur bis zu einem bestimmten Alter und wenn das Einkommen wieder unter der Versicherungspflichtgrenze liegt (oder Du es "hinbringst", daß es drunter liegt).

Mit Kindern und einer zumindest zeitweise vielleicht nicht berufstätigen Ehefrau wärst Du bei der GKV besser aufgehoben - selbst falls Du bestimmte Wunschleistungen noch extra versichern müsstest.

Die Frage ist nur, ob Du problemlos von der PKV in die GKV wechseln könntest, denn da gibt es einige Hürden.

Was möchtest Du wissen?