Was ist die (in-) offizielle Rechtfertigung für das staatliche Euro-Währungsmonopol?

2 Antworten

Gesetzliches Zahlungsmittel ist immer die Währung, die die eigene Zantralbank raus gibt. Das ist in allen Industrienationen so.

Durch den Vertrag von Maastricht, haben sich die EU-Staaten auf den Euro geeinigt, daher gilt der in der Eurozone.

Das man eine Staatswährung hat (früher DM, jetzt Euro), ist zwingend erforderlich, damit der Zahlungsverkehr geregelt werden kann.

Sonst könnte der Bäcker morgens in der Bäckerei verlangen das Du in Dollar zahlst,, oder in norwegischen Kronen, oder in Franken.

Schon.
Aber es ist trotzdem eine Mumpitzfrage.

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@EnnoWarMal

stimmt schon, vor allem bei einem Land wie dem unseren.

Aber auf dem Balkan gibt es Länder, die ohne Euros drucken zu dürfen, den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel haben.

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Durch den Vertrag von Maastricht, haben sich die EU-Staaten auf den Euro geeinigt, daher gilt der in der Eurozone.

Was bedeutet denn staatliches Zahlungsmittel? Ich darf ja trotzdem mein Mehl gegen Deine Eier tauschen (wenn man "Mehl" als Währung ansieht). Wo besteht also der Zwang, den Euro zu benutzen?

Das man eine Staatswährung hat (früher DM, jetzt Euro), ist zwingend erforderlich, damit der Zahlungsverkehr geregelt werden kann.

Welchen Zahlungsverkehr meinst Du? Gold würde sich auch als Wertaufbewahrungsmittel eignen. Oder halt eben mit Verbriefungen auf Gold (also einer gedeckten Währung).

Sonst könnte der Bäcker morgens in der Bäckerei verlangen das Du in Dollar zahlst,, oder in norwegischen Kronen, oder in Franken.

Nur, damit ich das juristisch verstehe: Das ist ihm also momentan verboten?

Aber selbst wenn es erlaubt wäre, sehe ich das Problem nicht: Dann tauscht man eben sein Geld um.

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@JanHense

In Deutschland darf ein Verkäufer den Euro nicht als Zahlung ablehnen. Gehe ich zum Bäcker und Zahle in Euro, muss er annahmen.

Natürlich kann ich mich mit ihm einigen.

So wird in Grenznähe zur Schweiz vermutlich häufig auch der Franken angenommen. Aber das ist eben Vereinbarung.

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@wfwbinder

Warum keine gedeckte Währung? (Wenn man "Inflation" als das Phänomen definiert, dass ein Akteur außerhalb eines Währungssystems einem Akteur innerhalb eines Währungssystems Geldeinheiten jener Währung des Währungssystems zukommen lässt.)

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@JanHense

Es kann in der heutigen Zeit keine "gedeckte Währung" mehr geben.

Stelle doch einfach mal fest, wie hoch der Bestand an Gold sagen wir 1950, oder 1960 weltweit war und wie hoch heute.

Und dann setze dagegen, wie in der zeit der Warenverkehr weltweit zugenommen hat.

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@wfwbinder

Stelle doch einfach mal fest, wie hoch der Bestand an Gold sagen wir 1950, oder 1960 weltweit war und wie hoch heute.

Ich habe eine gedeckte Währung nicht als "Golddeckung" definiert. Aber selbst wenn: Warum spielt da der Goldbestand eine Rolle?

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@JanHense

Was für eine Deckung dann?

Gold, Silber, Platin? Gummibärchen? Wenn ich eine Deckung haben will, muss es eine Ware, ein Material sein, was auf der ganzen Welt grundsätzlich einen vergleichbaren Wert hat, was knapp ist, nicht beliebig reproduzierbar.

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@wfwbinder

Erst einmal geht es mir gar nicht um eine Deckung, das habe ich offenbar schlecht/irreführend formuliert, sondern nur um eine inflationsfreie Währung.

Dennoch frage ich mich, warum der Goldbestand eine Rolle spielt? (Wurde Gold ins All geworfen? Und selbst wenn: Warum wäre das problematisch?)

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Hört sich nach einer Frage von microgeo an.

Wer/was ist das?

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@JanHense

Der hat auch immer so sinnfreie Fragen gestellt und wurde dann gesperrt.

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@JanHense

Was ist die (in-) offizielle Rechtfertigung für die Gültigkeit des Grundgesetzes?

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@gammonwarmal

Okay, Du nimmst mich wortwörtlich; so gesehen hast Du schon irgendwo Recht. Es geht mir aber eher um die Kritik unter der Annahme, dass die rechtspositivistische Rechtsschöpfung keine Rechtfertigung im Kontext dieser Fragestellung darstellt; es also die moralischen Auffassungen und daraus folgenden logischen Folgerungen zu untersuchen gilt.

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