was ist der Unterschied zwischen Minijob und Aushilfe in Bezug auf die Lohnnebenkosten?

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4 Antworten

Geringfügige Beschäftigungen

  • 400-Euro-Minijobs

  • Kurzfristige Beschäftigungen

  • Minijobs in Privathaushalten

400-Euro-Minijobs

400-Euro-Minijobs sind nach dem Gesetz geringfügig entlohnte Beschäftigungen. Eine Beschäftigung ist geringfügig entlohnt, wenn das regelmäßige Arbeitsentgelt die Höchstgrenze von 400 Euro im Monat nicht überschreitet.

400-Euro-Minijobs sind sozialversicherungsfrei. Das bedeutet, verdient der Arbeitnehmer bis zu 400 Euro regelmäßig im Monat, muss er keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen, sondern erhält sein Arbeitsentgelt in der Regel brutto für netto. Die pauschalen Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung übernimmt der Arbeitgeber.

400-Euro-Minijobs sind grundsätzlich steuerpflichtig. (mehr zum Steuerrecht siehe unten)

Kurzfristige Beschäftigungen

Ein kurzfristiger Minijob liegt vor, wenn die Beschäftigung im Voraus auf zwei Monate oder insgesamt 50 Arbeitstage in einem Kalenderjahr befristet ist und nicht berufsmäßig ausgeübt wird.

Kurzfristige Minijobs sind sozialversicherungsfrei. Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen muss. Zudem ist diese Beschäftigungsart in der Regel beitragsfrei für den Arbeitgeber.

Kurzfristige Minijobs sind grundsätzlich steuerpflichtig. (mehr zum Steuerrecht siehe unten)

Minijobs in Privathaushalten

Sowohl 400-Euro-Minijobs als auch kurzfristige Minijobs können so genannte "Minijobs in Privathaushalten" sein, wenn sie ausschließlich in Privathaushalten ausgeübt werden und durch den Privathaushalt begründet sind.

Für Minijobs in Privathaushalten gibt es besondere Vergünstigungen. (mehr zu Minijobs in Privathaushalten siehe unten)

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Du wirst auf den Minijob keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen (die muß nur der Chef zahlen). Die kurzfristige Beschäftigung (2 Monate bzw. max. 50 Arbeitstage im Jahr) ist vollständig beitragsfrei - auch für den Arbeitgeber! Der Verdienst in den 2 Monaten spielt keine Rolle. Ausnahme wäre wenn Du AlgI oder AlgII beziehst. Der Vorteil - wenn man ihn brauchen kann - von Minijobs ist der, daß Du -auf Antrag- Aufstockungsbeiträge zur Rentenversicherung zahlen kannst und damit pflichtversichert wärst.

meine Freundin hat einen Aushilfsjob. Diese Tätigkeit ist immer befristet. Sie darf nicht länger als zwei Monate in einem Betrieb arbeiten oder 50 Tage im Jahr, bei weniger als 5 Arbeitstagen pro Woche. Es zählt die Summe, sprich nicht die Arbeitgeber sondern die Gesamtleistung pro Jahr. Wenn Du also einen regelmässigen Job suchst, kommt für Dich eher der Minijob in Frage. Sozialabgaben fallen wiederrum beim Aushilfsjob nicht an.

Ein Minijob ist eine dauerhafte Beschäftigung zu maximal 400.- € p.m..

Eine Aushilfstätigkeit ist zeitlich befristet, aber die Höhe des Einkommens ist dabei nicht begrenzt.

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