Was ist der Unterschied zwischen einer normalen Bank und einer genossenschaftlichen Bank?

4 Antworten

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Hallo,

Genossenschaftsbanken basieren historisch auf Banken, die bestimmte Arbeits- und Wirtschaftszweige für sich selbst aufgebaut haben.

Genossenschaftsbanken bieten oft kostenlose Girokonten, sind jedoch oft nicht so häufig vertreten wie privatbanken. Gerade in kleineren Städten wirst du keine Filialen einer Genossenschaftsbank finden, was sich durch die Mitgliedschaft in Vereinigungen wie "CashPool" und "CashGroup" aber wieder relativiert.


Ich persönlich bin auch Mitglied einer Genossenschaftsbank und besitze auch Geschäftsanteile (in meinem Fall die Mindesteinlage von 15 €). Da ich erst kurz Mitglied bin, kann ich über die Finanzierung noch nichts sagen.

Meine Baugenossenschaft verzinst die Mietkaution allerdings mit 10-12 % im Jahr - und das will schon einiges heißen!


Außerdem habe ich bei Genossenschaftsbanken den Vorteil erlebt, dass die Vertriebssysteme noch nicht so ausgebildet sind.

Das heißt, dass ich hier nicht ständig nach Versicherungs- und Kreditabschlüssen gefragt werde, was bei meiner vorherigen Bank wirklich extrem war.

Also:

Daumen hoch für Genossenschaftsbanken! :)

bei den Genossenschaftsbanken wird es gern gesehen, wenn man Genosse wird, aber Pflc9ht ist es nciht.

Oft werden aber diese Genossenschatsanteile mit einer guten Dividende ausgestattet. Eine Banken verbinden auch noch andere Vorteile damit.

Die Organisation einer Bank als Genossenshcaft ist lediglich eine Alternative zur AG. Es ist mehr historisch bedingt

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Studium Ökonomie

Es geht um die Mitgliedschaft und den Erwerb von Geschäftsanteilen. Sparda Banken legen oft Wert darauf, Volks- und Raiffeisenbanken dagegen kaum. Auf die Einlage gibt es oft eine gite Dividende. Wenn es eine kleinere Bank ist, gibt es eine Generalversammlung, zu der jedes Mitglied gehen und mit abstimmen kann. Bei größeren Banken gibt es statt dessen eine Vertreterversammlung, da kann das Mitglied nur die Vertreter wählen.

@der vom Finanzamt: das genossenschaftliche Banknetz ist das zweitgrößte nach den Sparkassen. Man findet bestimmt in jeder kleinen Stadt eine Geno-Bank, sogar in vielen Dörfern gibt es Filialen und/oder Geldautomaten!

Die Genossenschaft kann dich nicht zwingen, einen Anteil zu erwerben. Viele Kunden machen das aber, weil die Anteile der Genossenschaften gut verzinst sind/waren.

Blöd ist nur, das Genosschaftsbanken und Sparkassen dem Regionalprinzip unterliegen. Du kannst also eigentlich nur ein Konto am Wohnort eröffnen. Wenn dort der Einstieg in die Genossenschaft "Pflicht" ist, bleibt im Zweifel nur der Weg zur Konkurrenz.

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