Was ist der Unterschied zwischen einer Direktbank und einer normalen?

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4 Antworten

Direktbanken sind Banken, die Bankgeschäfte ohne eigenes Filialnetz anbieten. Sie unterliegen den gleichen bankenaufsichtsrechtlichen Bestimmungen wie Filialbanken.

Organisatorisch wird eine Direktbank als die Summe aller systematischen Aktivitäten zum Absatz von Bankleistungen über direkte Kommunikationskanäle definiert. Insofern verfügen viele Kreditinstitute auch über spezialisierte Geschäftsbereiche, die als Direktbank fungieren.

Im April 2007 verzeichneten Direktbanken 9,8 Millionen Kunden [1].

Meist handelt es sich bei Direktbanken um Tochterunternehmen von Finanzkonzernen. Die größten reinen Direktbanken in Deutschland sind (alphabetisch sortiert):

  • 1822direkt (Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse)

  • comdirect (Tochterunternehmen der Commerzbank)

  • Cortal Consors (Tochterunternehmen der BNP Paribas)

  • DKB (Tochterunternehmen der BayernLB)

  • ING-DiBa (Tochterunternehmen der niederländischen ING Groep N.V.)

  • Netbank (Tochterunternehmen der Landesbank Berlin Holding)

http://de.wikipedia.org/wiki/Direktbank

Direktbanken unterhalten kein Filialnetz, sind nur über das Internet erreichbar. Daher haben sie meist auch günstigere Angebote (z. B. bei Zinsen, Kontoführung etc). Aber sie bieten eben auch nicht ein Netz an Filialen mit geregelten Öffnungszeiten, Berater vor Ort, man muß eben wissen, was man mag. Service hat natürlich seinen Preis.

Direktbanken sind nur über das Internet erreichbar, Geschäfte mit ihnen oder über sie laufen also nur online.

Meist sind die Gebühren bei Direktbanken geringer.

Direktbanken haben keine Filialen.

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