Was ist der Unterschied dieser beiden "gleichen Fonds"?

2 Antworten

Ich verweise auf die ausführlichen Erklärungen von Rat2010.:-)

Nimmt man die Anlegerinformation der abgesicherten Fondsvariante, dann kann der Leser nur staunen:

"Währungsrisiko / Abgesicherte Anteilsklasse: Wechselkursänderungen werden sich auf die Rendite der Anlage auswirken. Ziel dieser in euro abgesicherten Anteilsklasse ist es, die auf der Wertentwicklung beruhende Rendite der Anlagen des Fonds zu bieten, indem die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen zwischen euro und US Dollar, der Basiswährung des Fonds, reduziert werden."

Irgendwie muss der Übersetzer oder Autor selber seinen Text nicht verstanden haben. :-((

Steht doch da. Der obere ist auf Euro gehedgt, das US-$-Währungsrisiko also für den Euroanleger rausgenommen. Beim anderen ist das nicht der Fall.

bedeutet jetzt aber genau was? wie erklärt sich der Performanceunterschied und in welche Variante würde man investieren. Bedeutet es, dass wenn man auf die US Währung setzen würde auch die Chance auf Währungsgewinn hat? Ich verstehe das nicht...

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@kaya69

Das bedeutet: du kannst in den Fonds ohne Dollarchance und -risiko investieren. Der Performanceunterschied ergibt sich aus der Schwankung des Euro gegen den Dollar. In der letzten Zeit ist der Dollar gestiegen, die obere Variante also schlechter gelaufen.

Bedeutet es, dass wenn man auf die US Währung setzen würde auch die Chance auf Währungsgewinn hat?

für dich: ja, das ist so. Etwas akademischer ausgedrückt ist die untere Variante der Normalfall und die gehedgte Variante die Möglichkeit, auf Währungsrisiken und -Chancen zu verzichten.

In welche Variante "man" investieren würde? Hängt davon ab! Ob in der Zeit, die du den Fonds hast, der Euro zum Dollar steigt oder fällt, kann keiner vorhersehen, auch wenn derzeit vieles nach weiter steigendem Dollar aussieht. Da die Absicherung vielleicht auch mal wieder was kostet (derzeit durch das Zinsniveau praktisch kostenlos) spricht ein Miniargument für die Dollar-Variante. Zu 50 % macht du es falsch!

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@Rat2010

Vielen Dank!!!! Das habe ich jetzt verstanden :-)

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@kaya69

letztlich müsste es aber aus der Sicht eines Eurodepots egal sein, denn wenn die Werte im Fonds identisch sind, dann sind da wohl auch US-Werte drin. Und damit bist du im US-Raum.

Es macht mE nur einen Unterschied, wenn du ein entsprechendes Konto hast, also eines auf USD.

Wenn du ein EUR-Konto hast, dann siehst du letztlich den Wert auch eines Fonds, der in USD bewertet ist, umgerechnet in EUR als Depotwert.

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@freelance

Das ist in dem Fall falsch. Es ist bei nicht gehedgten Fonds einerlei, ob ein Fonds in US$, Euro, Franken, Gold (gute Idee, oder?) oder sonstwas notiert wird. Wichtig ist, was drin ist.

Der Fall (und gehedgte Fonds kommen öfter vor) ist aber nicht das Fondsvermögen in Euro umgerechnet. Es kommt auch eine Art Wette (Euro gegen Dollar) dazu. Man könnte das auch getrennt machen.

Der Sinn? In einer Zeit expansiver Politik der Fed und restriktiverer der EZB war das marketingtechnisch interessant, weil man die (in Niedrigzinszeiten fast kostenlose) Wette mit verkaufen konnte.

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@Rat2010

Hallo Rat2010,

hierzu habe ich eine Nachfrage bzw. Anmerkung:

Da die Absicherung vielleicht auch mal wieder was kostet (derzeit durch das Zinsniveau praktisch kostenlos) *

Die Absicherungskosten für Devisentermingeschäfte USD/EUR sind auf die Sicht von bis zu 1 Jahr fast kostenlos (max. 0,3 % p.a.). Aber gilt dies auch für das Hedging USD/EUR, das eine bzw. diese Fondsgesellschaft vornimmt? Ich habe hierfür schon von Hedgingkosten von momentan ca. 4 % p.a. gehört, die zulasten der Performance gehen.

Wenn man bei beiden genannten Fonds die Kursverläufe gegenüberstellt, dann gibt es in der Zeit von August '13 bis Juli '13 eine bessere Performance der gehedgten Variante. Sonst war die ungehedgte Variante besser. Stellt man beide der Kursentwicklung USD/EUR gegenüber, dann läßt sich der unterschiedliche Kursverlauf der beiden Kursvarianten kaum noch graphisch erklären. Vermutlich deshalb, weil nach dem Zeitpunkt des Hedgings der tatsächliche Kursverlauf keine Rolle mehr spielt.

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@Rat2010

Wenn du dir das in einem interessanten Fonds anschauen willst, empfehle ich dir den A1W0F7, auch von Schroders. Man hat auf die Art den Nikkei in Euro, ohne den Yenverfall zu haben.

Nun müsste man nur noch wissen, ob der japanischen Zentralbank irgendwann die Ideen ausgehn.

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@LittleArrow

Tut mir leid. Ich habe zwar Leute, die mir solche Fragen ziemlich schnell beantworten aber ich kann sie nicht beantworten.

Für die wenigsten Anleger macht ein Devisentermingeschäft Sinn. Wenn ein Markt interessant, eine Währung aber uninteressant scheint, ist die Auswahl passender Produkte oft übersichtlich. Ich kann mir gut vorstellen, dass (Angebot und Nachfrage) in dem Fall, dass man als einziger ein bestimmtes Produkt hat, die Kosten hoch sind.

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@Rat2010

Ich meinte zunächst mit einem Devisentermingeschäft, nicht das des Fonds oder des Anlegers, sondern eines wie es bei Unternehmen zur Absicherung mit einer Fremdwährungsposition aus dem Export oder Import vorgenommen wird. Ein solches Geschäft ist für das Unternehmen genau berechenbar.

Aber wie und wann machen die Fonds ihr Hedging? Machen sie Termin- oder Optionsgeschäfte? Und was wird eigentlich konkreter abgesichert, die geplante nächste Ausschüttung oder eine Reihe von x nächsten Ausschüttungen; und/oder wird auch das Teilfondsvermögen (und wenn ja, für welchen Zeitraum) abgesichert?

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@LittleArrow

Es gibt Fondsmanager, bei denen ist man erst mal geschockt über die Unprofessionalität. Wenn man so einen (wegen der mit der Unprofessionalität einhergehenden geringen Korrelation zu anderen) beigemischt hat und der anfängt abzusichern, muss man nachfragen, wie er das denn macht.

Üblich ist aber Absicherung über den Futuremarkt (also Terminkontrakte) und bei großen Fondsgesellschaften (die 95 % des Marktes abdecken) braucht man darüber auch nicht nachdenken. Die Kosten dürften für Fondsgesellschaften deutlich unter denen von Unternehmen liegen. Die Märkte werden als hochliquide bezeichnet.

Abgesichert wird das Währungsrisiko z. B. des Euro-Anlegers über das Teilfondsvermögen. Bei einem (reinen) Japanfonds ist das eher einfach. Sonst in aller Regel der US-$-Anteil. Bei so ziemlich allen Fondsgesellschaften machen das Spezialisten in einer eigenen Abteilung. Wie ja auch sonst einiges von Spezialisten gemacht wird.

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