Was ist bei einer Teleskopkrone eine gute Begründung, die den 3,5 fachen Kostensatz rechtfertigt?

Support

Liebe/r VL1500,

leider passt deine Frage thematisch nicht auf Finanzfrage.net. Dir kann in diesem Fall auf gesundheitsfrage.net besser geholfen werden.

Herzliche Grüsse

Jürgen vom finanzfrage.net-Support

4 Antworten

Hier ist kein medizinisches Forum und es wäre ein Wunder, wenn hier ein Zahnarzt vertreten wäre (die fahren lieber nach Hawaii oder im Porsche). Da ich selber Privatpatient bin, habe ich auch schon Abrechnungen mit derartigem Steigerungssatz erlebt und bin aus der GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte) nicht viel schlauer geworden was die Zulässigkeit des Steigerungssatzes betrifft. Da ich ausschließlich mit meiner Versicherung abrechnen muß und diese mir nicht solche Probleme bereit wie Dir die Beihilfestelle, habe ich die Sache nicht weiter verfolgt.

Dein Problem ist, dass Du zwischen den Stühlen sitzt: Die Aussage der Beihilfestelle scheint mir in dieser Allgemeinheit fraglich. Wende Dich doch an die Zahnärztekammer und bitte um eine schriftliche Stellungnahme zu der Berechnung.

Fällt die zu Ungunsten des Zahnarztes aus, dann wird dessen Rechnung gekürzt. Fällt sie aber zu Gunsten des Zahnarztes aus, dann dürfte es der Beihilfestelle schwer fallen, weiter bei ihrer Ansicht zu bleiben. Falls doch, kann man durchblicken lassen, dass es sich um klagbare Ansprüche handelt und man bereit ist, diesen Weg zu gehen.

Ich kann die Beihilfe gut verstehen. Früher war es die absolute Ausnahme, dass auf eine privatärztlichen Rechnung der 3,5-fache Satz genommen wurde, heute bekomme ich kaum eine ohne, mit Vorliebe auf Positionen mit hohem Satz. Nach meiner Meinung in den seltensten Fällen gerechtfertigt.

Deine eigentliche Frage kann ich mangels medizinischer und abrechnungstechnischer Kenntnisse nicht beantworten, aber ich würde von der Rechnung nur das bezahlen, was erstattet wurde. Dann kann der Zahnarzt eine vernünftige Begründung nachliefern oder er muss Dich verklagen.

Nun, es geht darum, dass die Beihilfe nicht mitzieht. Der Zaubersatz heisst medizinisch notwendig und besonders kompliziert. Darum geht es. Aber - je nach Beihilfe wird auch die Anzahl der Kronen limitiert. Was die PKV übernimmt ist den AVB zu entnehmen.

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