was heißt Stückzinsen, beim Kauf von Inhaberschuldverschreibung?

2 Antworten

Deine Mutter erhält bei der nächsten Zinsfälligkeit die Zinsen für ein ganzes Jahr ausbezahlt, obwohl sie das Papier gar nicht so lang hatte. Da die Inhaberschuldverschreibungen ein festgelegtes Zinsfälligkeitsdatum haben, kann am Zinstermin nicht gerüttelt werden. Also werden die Zinsen, die eigentlich nicht zustehen, in Form von Stückzinsen beim Kaufpreis aufgeschlagen.

Das ist die Zinsdifferenz, vom der letzten Zinszeitpunkt bis zum Kauf. Du bekommst dann wieder die vollen Zinsen für den gesamten Zeitaum. Beispiel. Zinszeitraum 1.1.-31.12. Kauf 1.4. Stückzinsen für den Zeitraum 1.1.-1.4. Du erhältst am 31.12. wieder die Zinsen für ein ganzes Jahr.

Darf der Vermieter trotz Nebenkosten-Guthaben die Nebenkosten-Vorauszahlungspauschale um 30 Euro erhöhen?

2014 erzielte ich ein Nebenkosten-Guthaben von 360 Euro. Damals betrug meine Miete 470 Euro, darin enthalten die Nebenkosten in Höhe von 200 Euro. Aufgrund des erzielten Guthabens kürzte ich die Pauschale auf 180 Euro und zahlte dann ab Anfang 2016 nur noch 450 Euro Miete. Jetzt erhielt ich die NK-Abrechnung für 2015 mit einem erzielten Guthaben von 188 Euro, welches der Vermieter aber nicht auszahlen, sondern auf das laufende Abrechnungsjahr aufrechnen will.
Falls ich das Geld jedoch ausgezahlt haben wolle, müsse ich die monatliche Vorauszahlung um 30 Euro auf nunmehr 210 Euro (neue Miete für 2017 also: 480 Euro!) erhöhen.

Tatsächlich muss ich vom Vermieter die Überweisung auf mein Konto fordern, da meine geringe Rente minimal aufgestockt wird und die geringe Ausbildungsvergütung meiner Tochter, die momentan noch zu Hause wohnt, ebenfalls minimal durch das Jobcenter aufgestockt wird. Das Geld steht also den Ämtern zu und nicht mir und wird auch von dort einbehalten. Das heißt für mich, dass ich die NK-Erhöhung und somit die höhere Miete in Kauf nehmen oder mich dagegen wehren muss. Dann kann es aber schnell passieren, dass ich die Kündigung erhalte. Darf der Vermieter die NK-Pauschale um 30 Euro erhöhen (auch bei Guthaben), wenn zu erwarten ist, dass das laufende Jahr eine Nachzahlung ergeben könnte? Das geht langsam ins Unermessliche, der Vermieter selber kümmert sich um nichts hier im Haus. Ich bin geschockt. Muss ich nun wirklich die 30 Euro mehr bezahlen?

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Schadenregulierung nach Brandschadenereignis; Übergang des Ersatzanspruchs gegen (unbekannten) Dritten auf VR; Leistungsfreiheit durch Ausschl. aus AKB?

Unser Wohnmobil (Fahrzeug wird als PKW-Ersatz genutzt und ist das einzige Fahrzeug) hat im Februar 2017 einen erheblichen Brandschaden erlitten. Ein voranstehendes Mofa wurde in Brand gesetzt und der Brand ist auf das WoMo übergegangen. Auf Anfrage bei der Versicherung bezüglich eines Ersatzfahrzeuges bzw. Nutzungsausfallentgeltes wurde im ersten Telefonat erklärt, das die Versicherungsbedingungen ein Ersatzfahrzeug für WoMo's (trotz explizitem Hinweis, dass es sich nahezu ausschließlich um ein Fahrzeug handle, mit dem der Arbeitsweg beschritten werde) Nutzungsausfall nicht beinhielten. Nach Briefwechsel, mit Verweis auf eine Rechtsprechung des OLG Celle vom 8. Januar 2004, Az. 14 U 100 /03 wurde im darauf folgenden Telefonat erklärt, wir sollten uns mit der Versicherung des Brandstifters in Verbindung setzen um unsern Anspruch geltend zu machen. Die KriPo hat den Täter bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht ermitteln können. In § 86 VVG „Übergang von Ersatzansprüchen“ heißt es, dass der Anspruch auf den Versicherer übergeht. Die VR schließt in Ihrem Vertrag einen Nutzungsausfall aus. Nun heißt es aber in § 86, Abs. I, 2 „der Übergang kann nicht zum Nachteil des Versicherungsnehmers geltend gemacht werden kann“. Meine hieraus resultierende Frage: Bleibt der Versicherer, auf Grund seiner Vertragsbedingungen leistungsfrei, auch wenn der Anspruchsübergang für uns als VN das Ausbleiben des Nutzungsausfalls bedeutet? Wie sind die Erfolgsaussichten bei Klage auf Nutzungsausfall?

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Muss ich das Kindergeld zurückzahlen?

ich habe gestern ein Schreiben der Familienkasse erhalten in der man mir mitgeteilt hat das ich von Jan 09 bis Jul 09 das Kindergeld zurückzahlen soll,weil ich die 7680,-€ überschritten hätte und die Zahlung ohne Rechtsgrund erfolgt ist. Mein Fall ist etwas kompliziert. Im Jan 2009 hat man mir bereits mitgeteilt, dass ich kein Geld mehr erhalte, da ich mit Azubigehalt und Halbwaisenrente die 7680,-€ überschreite. Anschließend habe ich dann aber meine Werbungskosten (über 2900,-€ für Heimfahrten) angegeben und dann habe ich (bzw. meine Mama) das Kindergeld dann doch erhalten. Es wurde auf mein Konto gezahlt,da ich bereits eine eigene Wohnung hatte. Im Juli ist dann meine Mama gestorben, und somit war die Familienkasse in Nürnberg für mich zuständig, zwecks Vollwaise. Ich habe dann dort gleich im Aug. einen Antrag auf Kindergeld gestellt. Am 18.02.10 hab ich einen Absage erhalten, da ich die 7680,-€ überschritten habe.Die wussten aber garnichts von den Werbungskosten-obwohl ich mehrfach darauf hingewiesen habe, dass die Aufstellung der Werbungskosten09 bei meiner vorherigen Familienkasse vorliegt.Die haben mir versichert,dass sie sich die Akte von dort anfordern. Selbst mit der Vollwaisenrente ab jul09 kann ich abzüglich der Werbungskosten auf keinen Fall über den 7680,-€ liegen. Ich habe gegen beide Bescheide Widerspruch eingereicht. Muss ich das Kindergeld zurückzahlen?

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