was heißt Stückzinsen, beim Kauf von Inhaberschuldverschreibung?

2 Antworten

Deine Mutter erhält bei der nächsten Zinsfälligkeit die Zinsen für ein ganzes Jahr ausbezahlt, obwohl sie das Papier gar nicht so lang hatte. Da die Inhaberschuldverschreibungen ein festgelegtes Zinsfälligkeitsdatum haben, kann am Zinstermin nicht gerüttelt werden. Also werden die Zinsen, die eigentlich nicht zustehen, in Form von Stückzinsen beim Kaufpreis aufgeschlagen.

Das ist die Zinsdifferenz, vom der letzten Zinszeitpunkt bis zum Kauf. Du bekommst dann wieder die vollen Zinsen für den gesamten Zeitaum. Beispiel. Zinszeitraum 1.1.-31.12. Kauf 1.4. Stückzinsen für den Zeitraum 1.1.-1.4. Du erhältst am 31.12. wieder die Zinsen für ein ganzes Jahr.

Streikgeld wurde als sonstiges Einkommen angerechnet darauf gab es keine Freibeträge bei Hartz IV?

Ich bin Aufstocker und bekomme monatlich zum Einkommen noch Hartz IV. Zur Zeit befinde ich mich im unbefristeten Streik. das heißt ich habe mein Streikgeld als Einkommen angegeben. Nun haben ich Bescheid bekommen, daß dieses nur als sonstiges Einkommen gewertet wir und man darauf keine Freibeträge bis auf 30.- Euro Versicherungspauschale erhält, da dies als einmaliges Einkommen gewertet wird. Es kann nicht von Bruttoeinkommen und Nettoeinkommen ausgegangen werden - o Ton. Der Streik geht aber bereits seit 3 Monaten, ist also eigentlich nicht einmalig? Nun soll ich das Aufstockergeld zurückzahlen in voller Höhe, da ich überzahlt wurde? Wenn es aber Einkommen ist, dann muß es doch auch die Freibeträge geben und wenn nicht dann hatte ich ja kein Einkommen gehabt und müßte volles Hartzt IV bekommen oder?

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Was sind meine Pflichten, wenn ich als Kleinunternehmer einen Auftrag berechnen möchte, der außerhalb des ursprünglich angemeldeten Arbeitsfelds liegt?

Hintergrund: Ich habe Anfang des Jahres den Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung ausgefüllt und ans Finanzamt geschickt. Hatte damit eine Steuernummer beantragt (keine UstId-Nr., da ich keine Rechnungen außerhalb Deutschlands schreiben muss) und meine Tätigkeit als Kleinunternehmer angemeldet. Bei den Feldern zur Tätigkeit habe ich Grafik-/Web-Designer angegeben. Dabei handelt es sich um einen Katalogberuf, daher musste ich kein Gewerbe anmelden. Ich berechne auf meinen Rechnungen auch keine Umsatzsteuer, da ich wie gesagt von der Kleinunternehmer-Regelung Gebrauch mache.

Nun habe ich jedoch einen Auftrag in Aussicht, der in einem anderen Tätigkeitsfeld liegt (Photographie). Was bedeutet das für mich hinsichtlich Abrechnung & Verpflichtungen? Muss ich mich proaktiv beim Finanzamt melden und ihnen mitteilen, dass ich diese Tätigkeit außerhalb des ursprünglich angegebenen Spektrums übernehmen möchte? Müsste ich dafür nun doch ein Gewerbe anmelden? Oder kann ich diese Tätigkeit wie gehabt über meine bestehende Steuernummer abrechnen? Allgemeiner formuliert: Welche Auswirkungen auf meinen steuerrechtlichen Status hätte dieser Auftrag sonst?

Zusätzliche Infos: Ich arbeite hauptberuflich in einem Lohnarbeitsverhältnis, die freiberufliche Arbeit ist nur nebenberuflich und geringfügig (ich würde auch mit diesem potenziellen Auftrag weit unter der 17.500€ Grenze bleiben). Zur Zeit habe ich nebenher keine weiteren Aufträge, möchte mir diese Möglichkeit aber weiter offen halten.

Vielen Dank im Voraus!

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Umsatzsteuerliche Registrierung?

Guten Tag!

Ich hätte da kurz eine Frage:

Ich habe mich als Verkäufer bei Redbubble angemeldet(Dort kann man Designs verkaufen, diese werden auf alle möglichen Produkte gedruckt, bei verkauf bekomme ich eine Provision/Marge).

Jetzt ist da in meinen Kontoeinstellungen ein Feld das heißt: "Ich bin mehrwertsteuerpflichtig registriert (GST/VAT)".

Was genau bedeutet das, bzw. wann müsste ich dort einen Haken setzen.

Der Support selbst konnte mir da leider nicht wirklich weiterhelfen.

Infos die hierbei vielleicht dienlich sein könnten:

Ich habe ein Gewerbe angemeldet, jedoch den Fragebogen zur steuerlichen Befragung noch nicht vervollständigt, werde aber die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen da mein geschätzter Umsatz im ersten Jahr deutlich unter 17500€ liegt.

Hat das einen Einfluss darauf ob ich oben den Haken setzen muss oder nicht?

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Jannik

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Schadenregulierung nach Brandschadenereignis; Übergang des Ersatzanspruchs gegen (unbekannten) Dritten auf VR; Leistungsfreiheit durch Ausschl. aus AKB?

Unser Wohnmobil (Fahrzeug wird als PKW-Ersatz genutzt und ist das einzige Fahrzeug) hat im Februar 2017 einen erheblichen Brandschaden erlitten. Ein voranstehendes Mofa wurde in Brand gesetzt und der Brand ist auf das WoMo übergegangen. Auf Anfrage bei der Versicherung bezüglich eines Ersatzfahrzeuges bzw. Nutzungsausfallentgeltes wurde im ersten Telefonat erklärt, das die Versicherungsbedingungen ein Ersatzfahrzeug für WoMo's (trotz explizitem Hinweis, dass es sich nahezu ausschließlich um ein Fahrzeug handle, mit dem der Arbeitsweg beschritten werde) Nutzungsausfall nicht beinhielten. Nach Briefwechsel, mit Verweis auf eine Rechtsprechung des OLG Celle vom 8. Januar 2004, Az. 14 U 100 /03 wurde im darauf folgenden Telefonat erklärt, wir sollten uns mit der Versicherung des Brandstifters in Verbindung setzen um unsern Anspruch geltend zu machen. Die KriPo hat den Täter bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht ermitteln können. In § 86 VVG „Übergang von Ersatzansprüchen“ heißt es, dass der Anspruch auf den Versicherer übergeht. Die VR schließt in Ihrem Vertrag einen Nutzungsausfall aus. Nun heißt es aber in § 86, Abs. I, 2 „der Übergang kann nicht zum Nachteil des Versicherungsnehmers geltend gemacht werden kann“. Meine hieraus resultierende Frage: Bleibt der Versicherer, auf Grund seiner Vertragsbedingungen leistungsfrei, auch wenn der Anspruchsübergang für uns als VN das Ausbleiben des Nutzungsausfalls bedeutet? Wie sind die Erfolgsaussichten bei Klage auf Nutzungsausfall?

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Muss ich das Kindergeld zurückzahlen?

ich habe gestern ein Schreiben der Familienkasse erhalten in der man mir mitgeteilt hat das ich von Jan 09 bis Jul 09 das Kindergeld zurückzahlen soll,weil ich die 7680,-€ überschritten hätte und die Zahlung ohne Rechtsgrund erfolgt ist. Mein Fall ist etwas kompliziert. Im Jan 2009 hat man mir bereits mitgeteilt, dass ich kein Geld mehr erhalte, da ich mit Azubigehalt und Halbwaisenrente die 7680,-€ überschreite. Anschließend habe ich dann aber meine Werbungskosten (über 2900,-€ für Heimfahrten) angegeben und dann habe ich (bzw. meine Mama) das Kindergeld dann doch erhalten. Es wurde auf mein Konto gezahlt,da ich bereits eine eigene Wohnung hatte. Im Juli ist dann meine Mama gestorben, und somit war die Familienkasse in Nürnberg für mich zuständig, zwecks Vollwaise. Ich habe dann dort gleich im Aug. einen Antrag auf Kindergeld gestellt. Am 18.02.10 hab ich einen Absage erhalten, da ich die 7680,-€ überschritten habe.Die wussten aber garnichts von den Werbungskosten-obwohl ich mehrfach darauf hingewiesen habe, dass die Aufstellung der Werbungskosten09 bei meiner vorherigen Familienkasse vorliegt.Die haben mir versichert,dass sie sich die Akte von dort anfordern. Selbst mit der Vollwaisenrente ab jul09 kann ich abzüglich der Werbungskosten auf keinen Fall über den 7680,-€ liegen. Ich habe gegen beide Bescheide Widerspruch eingereicht. Muss ich das Kindergeld zurückzahlen?

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Renditeberechnung einer Bundesanleihe

Hallo, ich habe folgende Frage zum Thema " Renditeberechnung von einer Bundesanleihe". Ich beschäftige mich im Rahmen einer Seminararbeit mit der Bewertung von Zahlungsströmen. Bei einer Teilaufgabe geht es darum, die Rendite einer Bundesanleihe nachzurechnen. Hierfür dient als Informationsquelle die deutsche-finanzagentur. http://www.deutsche-finanzagentur.de/private-anleger/bundeswertpapiere/bundesanleihen/

Ich habe mir bswp. eine Bundesanleihe mit einer Fälligkeit am 04.01.2021 herausgesucht und ich habe probiert für diese die Rendite nachzurechnen. Mein Kaufdatum war der 11.04.2014.

Daten: ISIN: DE000 113542 4; Kuopn 2,5%; Fälligkeit 04.01.2021; Kurs 110,150; Rendite 0,94%; Kurs plus Stückzinsen 110,835

Dabei kam der folgende Zahlungsstrom heraus:

11.04.2014 (-110,835)

04.01.2015 (2,500)

04.01.2016 (2,500)

04.01.2017 (2,500)

04.01.2018 (2,500)

04.01.2019 (2,500)

04.01.2020 (2,500)

04.01.2021 (102,500)

Berechne ich diesen Zahlungsstrom in Excel mit Hilfe der Funktion IKV, kommt ein interner Zinsfuß von 0,89616260% heraus. Laut Informationen der Finanzagentur, müsste es eine Rendite von 0,94 % sein. An diesem Punkt weiß ich nicht wo mein Fehler ist. Ich weiß, dass man Stückzinsen und auch die Valutierung bei der Berechnung berücksichtigen muss. Nur leider weiß ich nicht wo.

Es wäre super, wenn mir jemand bei meinem Problem weiterhelfen könnte.

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