Was heißt Konkurs juristisch.?

2 Antworten

Bei Chapter 7 wird in den USA eine Firma unter Aufsicht eines gerichtlich berufenen Treuhänders endgültig liquidiert bzw. zerschlagen und keinesfalls irgendwie fortgeführt. Aber auch Einzelpersonen können Chapter 7 anmelden.

Schauen wir uns die Bilanz an, dann werden die Aktiva veräußert (oder notfalls verschrottet). Beteiligungen können - wie auch das übrige Anlagevermögen - verkauft werden. Tochterfirmen können also intakt bleiben. Am Ende werden mit der "gewonnenen" Liquidität die Fremdkapitalgeber bedient, vorrangig jedoch die etwaigen besicherten Anleihegläubiger. Schließlich wird die Firma im Handelsregister gelöscht.

Mehr z. B. unter: https://en.wikipedia.org/wiki/Chapter_7,_Title_11,_United_States_Code

Man kann Chapter 11 mit unserem "Vergleich" übersetzen. Die Fortführung des Unternehmens mit den selben Strukturen ist nicht ausgeschlossen und hängt von den Einzelfaktoren ab.

Chapter 7 ist unser Konkurs. Das Unternehmen verliert seine Strukturen. Fortführung ausgeschlossen oder jedenfalls nicht Sinn von Chapter 7. Sinn ist, möglichst viel Schaden von Arbeitnehmern und vor allem den Gläubigeren abzuwenden. Die Anteilseigner haben in aller Regel nichts zu erwarten.

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Also ist die Firma nach deinen Worten juristisch noch vorhanden da sie sich

im Konkurs befindet und noch nicht gemäß Chapter 7 liquidiert wurde?

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@digit101

Wenn die Information aktuell ist (!) sollte es einen Insolvenzverwalter geben, der das Ganze abwickelt. Thema ist, dass es zum einen jemanden braucht, der Veröfentlichungen veranlasst und Veröffentlichungen (im Zweifel) Geld kosten. An beidem mangelt es eventuell.

Ein Unternehmen, das gestern Konkurs angemeldet hat, sollte es aber heute noch geben. Auch wenn die Liquidation mangels Masse eingestellt wird, dauert das eine Weile.

Nur hängt das davon ab! Dass eine Kaufhauskette anders abgewickelt wird wie ein Bauchladen oder eine Internetklitsche ist doch logisch, oder?

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Darf eine Handwerkerrechnung erheblich vom Angebot abweichen?

Wir erhielten von einer Baufirma ein Angebot über den Einbau eines Stahlträgers in die Außenwand - zum späteren Einsetzen einer Terrassentür in Eigenleistung.

Im schriftlichen Angebot wurden 2 Facharbeiter a' 4 Stunden aufgeführt und die Gesamtkosten inkl. Material mit 641 € beziffert. Am Ende des formlosen Angebots mittels E-Mail stand der Satz: Die Abrechnung erfolgt nach Gesamtstundenaufwand.

Mein Mann traf sich um 7.00 Uhr kurz mit einem Angestellten um die Arbeiten noch einmal durchzusprechen. Als er ging, sah er gerade noch einen Wagen mit den Arbeitern vorfahren. Um 7.30 Uhr. Das ist für uns also der Arbeitsbeginn. Mein Schwiegervater schaute mittags bei der Baustelle vorbei und sagte uns am Abend im Gespräch dann, dass 3 Arbeiter vor Ort waren, die um 12.30 schon fertig waren.

Dies hat sich dann auch in der nun erhaltenen Rechnung bemerkbar gemacht, die über netto 1.076,50€ lautet, statt dem Nettobetrag 641€ aus dem Angebot.

Es waren in der Rechnung 2 Facharbeiter aufgeführt mit insgesamt 12 Stunden, statt den zuvor geschätzten 8 Stunden. Hinzu kommt noch ein Vorarbeiter mit 6 Stunden. Also insgesamt 10 Arbeitsstunden mehr als angenommen. Die Kosten für Material entsprechen exakt dem Angebot.

Die Frage, die ich mir stelle, ist nun:

War das Angebot wissentlich zu günstig abgegeben worden? Denn wieso war ohne Rücksprache ein dritter Mann vor Ort?

Zudem konnten die Arbeiter nach der Information meines Schwiegervaters je nur 5 Stunden anwesend sein = insgesamt 15 Stunden. Abgerechnet werden aber gesamt 18 Stunden. (Die An-/Abfahrt beträgt je max. 15 Min.)

Wenn also die beiden Facharbeiter sich die eigens aufgeführte Position mit 12 Stunden teilen, komme ich auf je 6 Stunden. Da der Facharbeiter separat auch mit 6 Stunden aufgeführt wird, muss dieser von Anfang an dabei gewesen sein. Also mitgeschickt worden sein, ohne z. B. vorher gemerkt zu haben, dass es zeitlich eng wird und man eine zusätzliche Person benötigt. So hätte ich mir den zusätzlichen Kostenpunkt ja erklären lassen, wenn uns jemand informiert hätte.

Alles in Allem sind wir mit 1.070€ nun sehr weit von geschätzten 641€ entfernt und ich frage mich anhand der Umstände, ob ich das so hinnehmen muss. Abgesehen davon, dass ich ohnehin versuchen werde, mit der Firma darüber zu sprechen.

Vielen Dank für eure kundigen Antworten!

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