Was gilt es bei Immobilienfinanzierung zu beachten?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

dieveste: Einige Anregungen:

  1. Wähle eine fachkundige Beratung durch einen seriösen Finanzdienstleister. Anforderungen lt. Allensbach-Umfrage: solides Unternehmen, ausreichend Beratungszeit, alles schriftlich gut verständlich festhalten, zuverlässiger Services. „Was du schwarz auf weiß hast, kannst du getrost mit nach Hause nehmen.“ Denk auch daran, stets deine Partnerin/deinen Partner einzubinden.
  2. Deinen (Fremd-)Kapitalbedarf muss der Finanzier voll decken, sonst müsstest du die Differenz im Nachrang anderweitig teurer finanzieren.
  3. Wähle ein deutsches größeres Institut und versuche, dass die Abtretung der Grundschuld und des Darlehens vertraglich ausgeschlossen wird, sonst könnte es passieren, dass sich über kurz oder lang ein Gläubiger (Zessionar) meldet, den du vorher abgelehnt hättest.
  4. In Zeiten niedriger Zinsen, wie jetzt, solltest du dich für eine längere Festschreibungszeit (15 oder 20 Jahre oder noch länger) entschließen; das gibt Plansicherheit.
  5. Die Darlehensbelastungen, die Bewirtschaftungskosten und die Lebenshaltungskosten müssen durch langfristig gesicherte Einnahmen gedeckt sein. Achte auf ausreichenden Versicherungsschutz.
  6. Erwarte die Einräumung von entschädigungs-und kostenfreien Sondertilgungen. Optimal wäre: „Der Darlehensnehmer ist berechtigt, auf das Darlehen Beträge von 1 000 € und ein Mehrfaches davon jeweils zum 31. 12. eines jeden Jahres vorzeitig zu tilgen und zwar vorfälligkeitsentschädigungsfrei und gebührenfrei.
  7. Die Effektivverzinsung nach der Preisangaben- Verordnung sollte im Vergleich mit mindestens drei Anbietern günstig sein. Lasse die Konditionen vor dem Abschluss des Darlehensvertrages von einem Unbeteiligten prüfen.
  8. Täusche niemals Wissen vor, wo eigentlich Beratungsbedarf besteht. Hake stets nach, ohne zu übertreiben. Kontrolle ist besser als Nachsehen (Nachsehen vielleicht ein Vierteljahrhundert lang).

Würde vor allem nicht nur ein Angebot einholen, sondern mehrere. Ruhig und bedacht vorgehen und sich nicht gleich von irgendeiner Zahl, die der Berater in den Raum wirft, beindrucken lassen. Würde auch schauen, dass die Zinsen möglichst langfristig festgeschrieben werden (mind. 20 Jahre z.B.).

Wichtig ist das richtige Konzept. Nicht unbedingt die zweite Stelle hinter dem Komma beim Zinnsatz. Das Konzept sollte so ausgelegt sein, dass der Zeitraum der Finanzierung so kurz wie möglich gehalten werden sollte. Natürlich nicht ohne die nötigen Liquidität. Es macht auch keinen Sinn so viel wie nur irgendwie möglich für die Finanzierung ausgeben. Den dann kann eine Veränderung im Leben schon zur Katastrophe werden (Arbeitslos, lange Krankheit, Wegfall eines Verdienstes). Es sollten auch die erforderlichen Versicherungen mit einbezogen werden Berufsunfähigkeitsversicherung und Risikolebensversicherung für beide Ehepartner. Es gibt kompetente Finanzberater, die arbeiten unabhängig mit einer Finanzierungsplattform und haben damit über 1000 Banken zur Verfügung.

Ich würde mir da von verschiedenen Beratern erstmal ein Angebot einholen. Was soll es für eine Immobilie sein. Eine Immobilie die Du selbst nutzen möchtest oder eine Immobilie für die Vorsorge die gut Vermietet ist.

Ehrlich - gute Berater brauchen dafür objektiv mindestens eine Stunde und mehr, und du erwartest eine Antwort in 3 Zeilen ??? Geht nicht.

Und ganz entscheidend sind deine Einkommens-und Vermögensverhältnisse.

Grundsätzlich gilt:

Du brauchst einen Taschenrechner und musst rechnen können !!! Das ist die wichtigste Voraussetzung.

Alles andere ob Hypothekenfinazierung, Bausparvertrag, Eigenanteil, Notargebühren, Grundbuchkosten, Bauversicherung, Haftung für das Gewerk usw. kannst du dir ergoogeln...

Was möchtest Du wissen?