Was genau heißt gefühlte Inflation-wie verlässlich ist die offizielle Inflationsrate?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Inflationsrate wird auf Basis eines fest definierten Warenkorbs errechnet. Dieser Warenkorb wird von Zeit zu Zeit auf die Lebensgewohnheiten der deutschen Einwohner angepasst. Daher spielt dieser eben auch nur den Durchschnittsbürger und nicht unbedingt dein Verhalten wieder.

Von gefühlter Inflation spricht man immer dann, wenn die gefühlte Preissteigerung von der eigentlichen Preiserhöhung des Warenkorbs abweicht. Wie stark die Gefühlte wirkt ist davon abhängig, ob alltägliche Güter (Milch, Kaffee, Benzin, etc.) stärker als der Durchschnitt steigen (dann ist sie höher) oder Güter, die nur in großem Abstand bezahlt (ggf. sogar per Bankeinzug und somit noch unscheinbarer; z. B. Grund- und KfZ-Steuer) werden (dann ist sie niedriger).

Inflationsrate aktuell 1,9 % Juli 2013. Da muss man zuerst mal über die Definition Inflationsrate sprechen. Die Inflationsrate also der Anstieg der Verbraucherpreis wird durch einen Warenkorb dargestellt, der statistisch zur Bevölkerung zusammengestellt ist. Daraus kann man also schließen, das es nur ein statistische Inflationsrate ist. Meine Inflationsrate ist eine andere als deinen. Das liegt daran, das wir unterschiedliche Waren und Dienstleistungen in unseren eigenen Warenkörben hätten. Trotzdem kann man die statistische Inflationsrate als guten Indikator nutzen, wenn man sich immer auf ihn bezieht. Die gefühlte Inflationsrate kommt daher, weil die Menschen subjektiv meinen die Preisanstiege seien höher. Ich denke das bei der Ermittlung der statistischen Inflationsrate, die vom statistischen Bundesamt monatlich ermittel wird schon in Ordnung geht. Die Zusammensetzung des Warenkorbes lässt hier Veränderungen zu.

Was möchtest Du wissen?