Was gehört beim Zugewinnausgleich zum Anfangs-, was zum Endvermögen?

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Zum Endvermögen gehört alles Vermögen, das zum Stichtag (Zustellung des Scheidungsantrags an den anderen Ehepartner) vorhanden ist. Schulden sind abzuziehen. Das Endvermögen kann aber nicht negativ sein. Woher das Vermögen stammt, ist unerheblich. Zum Anfangsvermögen gehört zunächst einmal alles Vermögen, das bei Eheschließung vorhanden war. Schulden sind abzuziehen, allerdings darf das Anfangsvermögen dadurch nicht negativ werden (§ 1374 Abs. 1 BGB). Das Anfangsvermögen beträgt also immer mindestens 0,- Euro.

Wichtig noch als Ergänzung zum Posting von @broker (DH), die Erbschaften während der Ehe sind dem jeweiligen Anfangsvermögen hinzuzuzählen.

Das Recht des Zugewinnausgleichs wurde reformiert, die neuen Regeln gelten ab dem 1.9.2009. Neu ist, dass negatives Anfangsvermögen und negatives Endvermögen zu berücksichtigen sind.

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Was genau zum Grundfreibetrag gehört, habe ich nicht ganz verstanden. Lediglich, dass der Grundfreibetrag für 2016 bei €8.652,00 liegt. Für mich wäre relevant, ob mein Einkommen vom Minijob (also 5x 300€ = 1200€) auch dazu zählt, und ich für das laufende Jahr demnach "nur" noch €7.152,00 verdienen dürfte? Ich möchte nämlich einen Ferienjob ausüben und würde dort etwa 7000€ verdienen, möchte aber nicht riskieren, dass meine Mutter kein Kindergeld bekommt, nur weil ich mehr als €8.652,00 verdient habe.

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