was für wiedergutmachungsmöglichkeiten gibt es ???

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Zunächst wäre der straf- von dem zivilrechtlichen Aspekt des Opfers zu unterscheiden.

Da du die Straftat nicht benennst, unterstelle ich eine Offizinaldelikt, dass aus öffentlichem Interesse heraus eher nicht ohne Verhandlung verfolgt wird. Zumal dann nicht, wenn das Opfer als Nebenkläger auftritt.

Getrennt voneinander verhandelt, aber für die zivilrechtlichen Forderungen von Belang, wird das Opfer auch eher nicht auf deine Strafverfolgung (Urteil) verzichten.

Neben Schadensersatzansprüchen (Behandlungskosten) und Schmerzensgeld geht es u. U. auch um eine Pflegerente oder Kostentragung eines mehrmonatigen oder gar dauerhaften Hilfebedarfs aus den Unfallfolgen.

Läge eine MdE oder GdB als Unfallfolge vor, wird das Opfer die verfolgen müssen, um die erforderlichen Kosten nicht lebenslang selbst tragen zu müssen.

Ein Täter-Opfer-Ausgleich, sofern du als Täter dafür in Betracht kommst und für die vorliegenden Straftat anwendbar, wird mindestens bei der Urteilsfindung des Strafprozesses strafmildernd berücksichtigt (§§ 155a , 155b StPO und § 46a StGB) - bemühe dich mit deinem Anwalt darum :-O

G imager761

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was schwebt Dir denn da so vor? Wenn finanziell nichts zu bieten ist, dann muß dieser Weg ausscheiden.

Du könntest auch beim Opfer entschuldigen. Das kann mündlich oder schriftlich geschehen und macht im Prozeß immer einen guten Eindruck. Allerdings würde ich so etwas nur nach Rücksprache mit dem Strafverteidiger angehen den Du doch hoffentlich schon hast. Ansonsten nämlich besteht die Gefahr, dass Du Dich reinreitest. Solche Äußerungen können als Geständnis verwertet werden.

Natürlich könnte man auch an Naturalleistungen für das Opfer denken. Wenn man eine Fassade beschmiert hat, könnte man diese reinigen. Wenn man jemand den Arm gebrochen hat, für diesen die Einkäufe erledigen usw. Allerdings mögen es nur recht wenige Opfer, mit dem Täter nochmals konfrontiert zu werden. Deshalb ist das eher graue Theorie.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
FREDL2 18.12.2012, 18:07

Du könntest auch beim Opfer entschuldigen.

Das kann er nicht. Dieser Ausdruck ist eine weit verbreitete Unsitte, welche mich immer die Palme bringt.

Er kann um Entschuldigung bitten, mehr nicht. Sich selbst entschuldigen - soweit kommts noch!

0
blackstone 18.12.2012, 18:23
@FREDL2

.... erst nach einer gew. zeit schon. am bessten über das TOA das hilft beiden,aber dazu muss bereitschaft vorhanden sein.

0

was war es denn nun? Ein Unfall (Reflexhandlung) oder eine fahrlässige Körperverletzung, wie Du es in Deiner alten Frage angebracht hast.

Diese passe so nicht ganz zusammen.

Gruß alphabet

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
blackstone 18.12.2012, 18:45

die f.kv hatte ich angenohmen. das wort UNFALLl wählte ich,weil eine person unfreiwillig einen schaden erlitten hat- und dies durch grobe unachsamkeit (werde hier dazu keine stellung nehmen-es reicht aus,wenn dies die behörden schon wissen) - die ich so nicht gewollte habe. ich hoffe es ist nun klar gestellt.

es ist schade,das du mich noch mit fragen löcherst-statt mir eine hilfestellung zu geben,die ich hier ansuchte.

0
Candlejack 19.12.2012, 10:21
@blackstone

wer etwas zu einer sache wissen will, sollte auch mit der sprache rausrücken. alles andere ist doch stochern im nebel. wenn du dich zu einem laufenden verfahren nicht äußern möchtest ? hast du wohl auch zu viele krimis gesehen ;-)

0

Was möchtest Du wissen?