Was für Fristen müssen bei der Ausgabe von Gutscheinen mindestens eingehalten werden?

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5 Antworten

Nein, das ist völlig in Ordnung, wenn es sich um einen Rabatt oder sonstige Kulanzleistung des Anbieters handelt - der Klassiker sind hier die MacDonaldsgutschein, wo es die billigen Burger nur während zwei Wochen der Aktion gibt.

Handelt es sich um einen vorausbezahlte Leistung, als der Geschenkgutschein zum Geburtstag, dann ist die Rechtssprechung sich einig darüber, dass drei Jahre nach Kauf der Gutschein noch einlösbar sein muss. Bei einem solchen Gutschein sind 3 Monate zu kurz und völlig inakzeptabel

Mein Verdacht ist allerdings, dass der Kosmetikgutschein eine Werbemassnahme (Beilage aus der Frauenzeitschrift) darstellt, und da sind die 3 Monate völlig in Ordnung. Also, ich müsste das Teil schon sehen, um dir das exakt und verbindlich sagen zu können.

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Was für eine Art Gutschein hast du? So einen aus der Werbung? Da steht dann immer "Aktion läuft bis" oder "gültig bis" drauf. Das ist ok. Wenn du aber einen Gutschein von einem Freund geschenkt bekommst und dieser dafür gezahlt hat, dann müssen Mindestfristen von 3 Jahren eingehalten werden. Oder 2 Jahren, da bin ich mir nicht ganz sicher, aber es gibt Mindestfristen für diese Art von Gutscheinen.

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Oft wird eine solche Befristung im Kleingedruckten, den allgemeinen Geschäftsbedingungen, geregelt und ist meist rechtlich nicht zu beanstanden. Eine zu kurz bemesseneFrist ist allerdings unwirksam! (Die meisten Anbieter behandeln dies aber, wenn man sich rechtzeitig mit ihnen in Verbindungs setzt sehr kulant - je nach Betrag)

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Ja! Fristen müssen angemessen sein.

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