Was erzählt man Freunden wenn man geerbt hat und nicht unbedingt einer geregelten Arbeit nachgehen muss?

4 Antworten

Ein bisschen was geerbt und von den Erträgen leben zu können ist ein Widerspruch in sich.Mit Ersparnissen in nur fünfstelliger Höhe kann man keine Dividende erzielen von denen man über Mindestniveau leben kann und Investitionen bei derartig kleinem Vermögen lohnen sich ohnehin nicht.

Mir kommen also gewisse Zweifel an der Geschichte.

Um aber trotzdem eine Antwort zu geben:

Die Zahl der "einfachen" Millionäre in Deutschland wird auf mehr auf eine Million in Deutschland beziffert und jeden Tag trifft man davon einen auf der Straße. Nichts besonderes also und nur wenige davon binden ihrer Umgebung auf die Nase, wieviel sie besitzen und wovon sie leben. Die meisten gehen einem normalen Beruf nach und die übrigen lassen sich etwas einfallen damit es so klingt.

Früher sprach man von Rentieren. Die aber sucht man heute eher im Zoo. Und den Privatier im Nachbargehege.

Also lass Dir was einfallen. Oder aber verkehre nur mit Leuten die sich nichts daraus machen.

Problematisch ist es schon, wenn Du ein Mysterium strickst, wenn andere ab einem bestimmten Punkt der Intensität einer Bekanntschaft durchaus ein berechtigtes Interesse haben, etwas über Deinen Lebensunterhalt zu erfahren.

Ist doch Null Problemo, zu sagen dass Du mal ein Vermögen geerbt hast. Und ist schon klar, dass man sowas jdm. nicht beim ersten Date auf diese Nase bindet ... obwohl gerade zwischen Frau und Mann solche Fragen zum Abchecken normal sind.

Misstrauisch werden die Leute dann, wenn Du einen Bohai um das Thema machst oder dich aufgesetzt und gekünstelt gibst. So in etwa wie ein schwuler Mann, der sich nicht outen kann, aber eh all Bescheid wissen. Albern halt.

Das andere Neid wegen Dir empfinden, halloichunddu, ist ein diffuses Empfinden, sowas kann man sich auch einbilden. Wer selbst Neidtendenzen an den Tag legt, bildet sich umso mehr Neid von anderen ein.

Vergiss die Undercover-Tour und steh einfach zum lediglich passiv erworbenen, ja geschenkten Reichtum. Umgekehrt wäre es Dir ja ebenso nicht egal, zu wissen, womit nahestehende Leute ihren Lebensunterhalt bestreiten. Anlügen lassen würdest Du dich bestimmt nicht gerne. Jdm. diese Infos zu unterschlagen ist auf jeden Fall Murcks. Suche Gleichgesinnte.

Sollte die Geschichte stimmen:

Du machst Dir unnötige Gedanken. Du bist niemandem Rechenschaft schuldig und wenn Deine "Beziehungen" nicht damit klar kommen, dass Du über Deine privaten Verhältnisse nicht sprechen möchtest, beende diese Beziehungen, sie lohnen nicht.

Ob du über die Jobs reden willst ist deine Sache. Der Beruf, den du wenn du gefragt wirst hast ist Privatier.

Sehr viele arbeiten auf den Job hin und es hat nichts negatives.

Wenn wer nicht damit zurecht kommt, dass du nicht mehr arbeitest, als du Lust hast, hast nicht du sondern der ein Problem.

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