Was darf ein Verwalter verlangen?

6 Antworten

Hallo, Zitat:wir kaufen gerade das Haus, in dem wir bereits leben, Ende! Hier beginnt bereits das Verwirrspiel. Was ist das für ein Haus? Ein Mehrfamilenhaus mit Eigentumswohnungen oder Mietwohnungen? Ein Einfamilienhaus mit oder ohne Einliegerwohnung? Das spielt eine große Rolle bei der korrekten Beantwortung deiner Frage. Fakt ist: Der Verkäufer muss dir alle Unterlagen inkl. Verwalter-und Versammlungsprotokolle die du haben willst, vor dem Kauf, zur Einsichtnahme zur Verfügung stellen. Der Verwalter ist erst einmal Zweitrangig, denn du kaufst nicht den Verwalter sondern eine Immobilie und genau darauf solltest du dich konzentrieren. Wenn das alles geklärt ist kannst du recherchieren was es mit dem Verwalter auf sich hat.(vor dem Kauf selbstverständlich) Du wirst aber anhand der Eigentümerversammlungen inklusive deren Protokolle sehr schnell feststellen wie Verantwortungsbewusst der Verwalter aggiert.     

Der Hausverwalter kann doch die Angelegenheiten irgend jemanden übergeben.
Aus Datenschutzgründen darf er das natürlich erst nachdem der Kaufvertrag unterschrieben wurde.

Euer alleiniger Ansprechpartner ist der Verkäufer.

Der Noch-Eigentümer macht es sich leicht. Er hat die letzten Hausgeldabrechnungen, Protokolle der Eigentümerversammlungen und die Teilungserklärung zu liefern.

Diese Unterlagen sind sehr wichtig! Ob z. B. eine Umage geplant, die Gemeinschaft verstritten oder das Haus kurz vor dem Einsturz ist, ist daraus zu ersehen. Natürlich auch, was du kaufst (Keller, wer kommt für Reparaturen am Balkon auf usw.). 

Wende dich also an den Verkäufer. Wenn der Hausverwalter nciht liefertist das nicht eure sondern dessen Sache.

Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) betrifft Wohnungen. Ich gehe also davon aus, dass du nicht das (ganze) Haus sonderen eine Wohnung in einem Haus kaufst (kann auch mal als Haus im Haus bezeichnet werden, wenn das der Grund für die Verwirrung ist).

>Gibt es für uns als Neueigentümer eine Kündikungsfrist / -pflicht nach
diesem Recht?

nein

>Oder ist der Verwalter, wenn wir das wünschen, sofort raus?

nein

Es läuft mehr in einer Eigentümerversammlung demokratisch ab.

Wenn ihr ein Haus kauft und der Verwalter ist nur vom eigentümer beauftragt, sich um das Haus und den Mieter zu kümmern, ist das anders. Dann gibt es mit dem Verwalter einen Vertrag. Je nach dessen Ausgestaltung müsst ihr den kündigen und habt den Verwalter schnell raus.

Ehemaliger Vermieter besteht weiterhin auf Büroraum in gewerblichem Objekt?

Hallo zusammen,

ich habe einen etwas verzwickten Fall. Die bisherige Vermieterin unserer gewerblichen Büroräume + Lagerhalle hat den gesamten Bürokomplex zum 01.07.18 verkauft. Wir haben die Situation genutzt und uns mit der Firma entschlossen eine Hausnummer weiter nach vorne zu ziehen, weil wir dort etwas mehr Platz haben. Ein Mietvertrag über das neue Büro wurde mit den neuen Eigentümer bereits abgeschlossen.

In den alten Räumlichkeiten hatte die Vermieterin einen Raum als Büro unentgeltlich zur Verfügung gestellt bekommen. In den neuen Räumlichkeiten wollen wir dass nicht mehr, zumal sie ja nicht mehr die Vermieterin ist.

Es wurde auch damals nichts schriftlich fixiert, dass ihr ein Büroraum zusteht.

Meiner Ansicht nach, hat sie kein Recht mehr auf einen Büroraum, da sie 1. keine Vermieterin mehr ist, 2. weder eine Mitarbeiterin noch Geschäftsführerin des Unternehmens ist und 3. dir Firmensitz von Hausnummer 5 auf Nr. 3 verlegt wird.

Anmerkung: Der Ehemann der Vermieterin ist der Verpächter des Unternehmens selber, aber auch im Pachtvertrag gibt es keine entsprechende Vereinbarung.

Ich weiß, eine komplizierte und verzwickte Situation. Aber gibt es irgendeine rechtliche Grundlage, dass ich der ehemaligen Vermieterin nicht wieder einen Büroraum zur Verfügung stellen muss? Sie ist natürlich von unserer Entscheidung nicht begeistert und nervt fast jeden Tag mit dem Thema.

Ich hoffe ihr versteht mein Problem und was ich meine.

Danke im Voraus für eure Antworten.

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